Nachrichten

Kurznachrichten aus dem Baskenland, sowie Informationen für Besucherinnen und Besucher über die Entwicklung der Webseite.

 

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Im Süden nichts Neues

Dass Politikern Wahlen wichtiger sind als die Gesundheit der Bevölkerung, wundert wenig. Weil am 12. Juli 2020 baskische Regionalwahlen sein sollen, beginnt ab sofort der Wahlkampf, der ohnehin nie aufhörte. Erste Stimmen sprechen wieder von Tourismus, dabei hat Spanien die Grenzen zugemacht, wer von Frankreich kommt geht zwei Wochen ins Quarantäne-Lager. Denen die Exzesse bei den neu gewonnenen Viertel-Freiheiten nicht gefallen, müssen sich ab sofort den Vorwurf des Stockholm-Syndroms anhören.

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Gelockerte Ausgangssperre

Die Maßnahmen innerhalb der Coronavirus-Pandemie sind im Baskenland wie im Zentralstaat in eine weitere Lockerungs-Phase getreten. Nach den Arbeiterinnen und den Kindern dürfen nun auch alle anderen nicht-aktiven Bevölkerungs-Gruppen wieder auf die Straße, alles geordnet, nach Altersgruppen und in Zeitfenstern. Die Ansteckungs- und Todeszahlen gehen langsam zurück, Wissenschaftlerinnen warnen vor der zweiten Welle, die angesichts der Entschärfung der Vorsichts-Maßnahmen wahrscheinlicher wird.

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Einschluss in der Provinz

Die Zahlen von Ansteckungen und Toten durch Coronavirus sinken deutlich. Medizinerinnen werden nicht müde, vor Exzessen und einer zweiten Welle zu warnen, die anderswo bereits Wirklichkeit geworden ist. Ab Montag 18. Mai 2020 gelten die Provinzgrenzen als Limit für die neue Bewegungsfreiheit. In Orten mit weniger als 10.000 Bewohnerinnen fallen die Zeitlimits für Ausgang weg. Ein regelrechter Boom auf die wenigen Plätze in den Straßencafés hat eingesetzt. Das erfordert warten wie vor dem Supermarkt.

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Kinder Hunde Arbeiterklasse

43 bis 49 sind die Namen der Tage die vor uns liegen, es beginnt die neunte Einschlusswoche wegen Coronavirus. Viele Eingeschlossenen haben tausend Wege entwickelt, sich körperlich fit zu halten. Doch niemand kann wissen, welche mentalen Folgen die Erfahrung nach sich ziehen wird. Positive Nachricht: Kinder dürfen wieder auf die Straße – eine Stunde wie die Hunde. Freitag ist der 1. Mai, Internationaler Kampftag der Arbeiterinnen-Klasse. Er wird so flachfallen wie alles in den vergangenen Wochen.

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Was ist hier schon normal!

Am Montag 11. Mai treten alle jene spanischen Regionen, die den Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie überwunden haben, in die sogenannte Phase Eins. Dazu gehört auch das Baskenland, nicht jedoch Madrid und Barcelona, die weiterhin um die Eindämmung der Epidemie zu kämpfen haben. Erste Gaststätten können wieder öffnen, der Ausgang wird auf den ganzen Tag verlängert, allerdings dürfen die Stadtgrenzen nicht verlassen werden. Lockerung des Einschlusses bedeutet jedoch auch die Gefahr einer zweiten Welle.

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Noch eine Verlängerung ohne Fußball!

Im Baskenland gehen wir in die achte Coronavirus-Woche, gleichzeitig ist es die sechste Einschlusswoche, die Tage 36 bis 42, weiter mit Alarmzustand, Ausgangssperre mit Ausnahmen und starker Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Wie vermutet waren die bislang publizierten Zahlen alle falsch, auf allen politischen Ebenen wird dies plötzlich eingestanden. Sogar die Chinesen haben sich diesem Trend angeschlossen. Alles ist schlimmer als es bisher schien. Nur für Kinder soll sich bald etwas verbessern.

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