Nachrichten

Kurznachrichten aus dem Baskenland, sowie Informationen für Besucherinnen und Besucher über die Entwicklung der Webseite.

 

covid2a
Beschränkungen der Bewegungsfreiheit

Die Maßnahmen wegen der Coronavirus-Verseuchung haben im Baskenland (Spanien) eine neue Stufe erreicht: Die Regierung in Madrid hat am 14.3. den Notstand ausgerufen und eine relative Ausgangssperre verhängt. Bis auf Läden von primärer Lebensnotwendigkeit wurden alle Geschäfte geschlossen. Wer auf der Straße ist, muss gute Gründe nachweisen können, Polizei kontrolliert überall. Zuwiderhandlung steht unter Strafe. Zuvor hatte Welt-Gesundheits-Organisation WHO hat die Epidemie zur Pandemie erklärt.

GS1
Wenn sonst nichts hilft …

In den Städten, Dörfern und Stadtteilen des Baskenlandes werden eifrig Komitees zusammengestellt, Strategien besprochen, Plakate werden verklebt, Presseerklärungen herumgeschickt. Etwas Wichtiges bahnt sich an: ein Generalstreik! Im Baskenland gibt es diese politisch umstrittene Form des Streiks nach wie vor. Einzige Voraussetzung: eine Gewerkschaft – oder mehrere – muss dazu aufrufen. Den Organisator*innen geht es am 30. Januar 2020 um “Rente, Löhne, würdiges Leben“, so das Motto der Mobilisierung.

C1901
Der baskische Alltag mit Covid-19

Wer einen Begriff davon hat, was Globalisierung bedeutet, wer weiß, wie Massentourismus heutzutage funktioniert, wer sich ungefähr vorstellen kann, wie viele Flugzeuge und Handelsschiffe jeden Tag rund um den Planeten kreisen – konnte sich leicht ausrechnen, dass der chinesische Coronavirus, COVID-19, eher früher als später auch im Baskenland landen würde. Die bedrohliche Epidemie zieht ihre Kreise. Was gestern aus dem Ausland berichtet wurde, wiederholt sich heute vor der Haustüre. (Dieser Artikel wird täglich aktualisiert.)

19JRB1
Was in Euskal Herria geschah

Regierungswechsel, Korruption, Feminismus, Neofaschismus und Massentourismus – der Baskultur.info-Jahresrückblick fasst zusammen, was die baskische Gesellschaft beschäftigt. Zwei Jahre nach der Selbstauflösung von ETA ist die Organisation seltsamerweise so präsent wie nie zuvor. Offenbar finden sich spanische Politiker nicht mit dem Verlust des Feindbildes ab, mit dem jahrzehntelang andere Probleme gedeckelt wurden. Hauptprobleme der baskischen Gesellschaft sind die Armut und der Massentourismus.

kurz21
Nicht zu fassen: die Bask*innen!

Großereignisse laufen – egal woher sie kommen – mittlerweile über den internationalen Nachrichtenmarkt. Die kleinen Nachrichten hingegen fallen unter den Tisch. Doch oft sind gerade sie es, die einen bezeichnenden Blick werfen auf die Gesellschaft, aus der sie kommen. KURZMELDUNGEN ist der Ort dieser unterbliebenen Nachrichten aus dem Baskenland, Euskal Herria. Skurril, unglaublich, empörend, repressiv, tränen-rührend und fast immer politisch. Meist Ausdruck einer fragwürdigen Normalität.

kurzmeldung1
Euskal Herria, Land der tausend Widersprüche

Kein Tag vergeht im Baskenland ohne – aus der Ferne gesehen – schwer nachvollziehbare Ereignisse, die den demokratischen Charakter der politischen Ereignisse und seiner Protagonisten in Frage stellen. Folter durch Polizeikräfte, politische Justiz, Gruppen-Vergewaltigungen, neofaschistische Umtriebe, Leugnung des Franquismus sind keine Ausnahme-Nachrichten, sondern Ausdruck einer fragwürdigen Normalität. Nur selten wandern diese Meldungen über die spanischen und baskischen Grenzen hinaus.

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information