45 items tagged "Bizkaia"

  • 100 Jahre spanische Grippe

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    … in den Industriegebieten um Bilbao

    Vor genau 100 Jahren – 1918 – kam es weltweit zur sogenannten Spanischen Grippe. Während auf den europäischen Kriegsschauplätzen Millionen getötet wurden und der Erste Weltkrieg langsam zu Ende ging, starben weltweit Millionen an der Grippe-Pandemie. Von den USA ausgehend wurde der Erreger über Europa auf die ganze Welt verteilt. In den baskischen Industriegebieten wurden die ersten Fälle im September 1918 registriert. Die Presse reagierte mit uneindeutigen Botschaften, bis die Behörden eingriffen.

  • Andres Gangoiti Cuesta

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    Des Heizers letzte Reise

    Andrés Gangoiti ist eine der vielen tragischen Figuren des Spanienkrieges vor mehr als 80 Jahren. Er war nicht der einzige, der im falschen Moment am falschen Ort war. Und das, obwohl er nicht direkt am Kriegsgeschehen teilgenommen hatte. Mit 15 Jahren fuhr Andrés zur See, wie viele aus seiner Familie. Lange sollte diese Laufbahn nicht dauern, dafür sorgten der Putsch der Franco-Generäle und der Spanienkrieg, der im Baskenland nur 11 Monate dauerte, bis zum 19. Juni 1937, als Bilbao besetzt wurde.

  • Arbeiter-Bewegung Baskenland (I)

    arb beweg 01Entstehung der proletarischen Bewegung

    Um 1840 begann in der baskischen Provinz Bizkaia der industrielle Abbau von hochwertigem Eisenerz. Dies war der Ausgangspunkt der industriellen Revolution im Baskenland und gleichzeitig der Beginn der Formierung der baskischen Arbeiterinnen-Bewegung. In der Folge wurden sozialistische Parteien und Gewerkschaften gegründet. Der Mangel an Arbeitskräften wurde kompensiert durch die Einwanderung aus anderen spanischen Regionen. Gleichzeitig entstand die nationalistische Bewegung.

  • Arbeiter-Bewegung Baskenland (II)

    arb beweg 21Fünf große Generalstreiks

    Im ersten Kapitel zur Geschichte der baskischen Arbeiterinnen-Bewegung wurden die Ausgangsbedingungen für die Industrialisierung Bizkaias beschrieben: der Einfluss liberaler Ideen, die baskische Niederlage in den Karlisten-Kriegen und das Aufkommen einer neuen baskisch-nationalistischen Bewegung. Nach der Gründung von Klassen-Organisationen – die PSOE als sozialistische Partei, die UGT als Gewerkschaft – wurden in Generalstreiks fundamentale Rechte für die Arbeitenden erstritten.

  • Artenschutz im Guggenheim

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    Umstrittene Kunst aus China

    Bereits vor ihrer offiziellen Eröffnung hat die Ausstellung „Kunst und China nach 1989“ im Guggenheim Bilbao wegen der Zurschaustellung lebendiger Tiere für Schlagzeilen gesorgt. Die Expo wurde in New York zusammengestellt und zuerst gezeigt. Sie umfasst die bekanntesten chinesischen Kreativen der vergangenen 30 Jahre, die gleichzeitig den Weg der asiatischen Großmacht auf dem Weg in die Globalisierung ausmachen. Die Mehrheit der Werke erschließt sich nur mit Hilfe von Erklärungen und Audioguides.

  • Baskische Tierwelt

    stoerche01Die Störche kommen wieder

    Dass es im baskischen Süden wieder Wölfe gibt, erfreut die Viehzüchter gar nicht. Die Bären in den Pyrenäen hingegen stören wenig. Der letzte einheimische – Camille genannt – wurde zwar versehentlich erlegt, dafür wurden slowenische Exemplare eingesetzt. Geier- und Adler-Poblationen sind in den Pyrenäen und baskischen Bergketten immer häufiger zu sehen, nachdem sie einst fast verschwunden waren. Im Urdaibai-Gebiet bleiben die Zugvögel das ganze Jahr. Und die Störche sind wieder im Anflug.

  • Baskische Urgeschichte

    atxurra01Atxurra: der harpunierte Bison

    Die 1929 entdeckte Höhle Altxurra bei Berriatua wird nach den neuesten Funden in die Geschichte der baskischen Urzeit-Kunst eingehen. Eine der Darstellungen ist sogar auf dem Weg, europäische Kulturgeschichte zu schreiben. Mit ihrem Revisions-Programm hat die Provinzregierung Bizkaia in 10 Jahren 12 Höhlendarstellungen entdeckt, die Geschichte des Baskenlandes kann vervollständigt werden. Pferde, Bisons, Ziegen, Hirsche, Auerochsen füllen die Forschungslücke zwischen Kantabrien und den Pyrenäen.

  • Bergbau im Baskenland

    triano01Das Gebiet von Trapagaran und Arboleda

    Vom Wert des Eisenerzes, das in den Bergen am südlichen Nervion-Ufer zu finden war, wussten bereits die Römer. Doch erst technologische Entwicklungen wie die Bessemer-Birne und die Siemens-Technik zur effektiveren Stahlproduktion ermöglichten die massive Ausbeutung dieses natürlichen Reichtums. Die Nähe zu Fluss und Meer ließ außerdem die Transportkosten extrem günstig werden. So wurde diese Grenzgegend zu Kantabrien zum Zentrum des Bergbaus, die Landschaft wurde dort komplett umgegraben.

  • Besuche im Urdaibai-Gebiet

    urdaibai01Im Biosphären-Reservat

    Das Urdaibai-Gebiet an der baskischen Nordküste ist das einzige Biosphären-Reservat des Baskenlandes. Aufgrund seiner Lage hat es ein Mikroklima entwickelt, das u.a. dazu geführt hat, dass Zugvögel dort ihr Winterlager aufschlagen. Die Provinz-Regierung Bizkaia organisierte 2014 Besuche zu den Ausgrabungsorten und historischen Fundstätten Ereñozar, Arrola und Forua im Bioreservat Urdaibai. Ein kleiner Zug bringt Interessierte im Juli und August zu diesen drei historischen Orten.

  • Bilbao – Linkes Ufer

    ezkerraldea01Ezkerraldea, das alte Industriezentrum Bizkaias

    Das „linke Ufer“ des Nervion-Flusses ist der industrielle Teil des Ballungsraums Gran Bilbao. In diesem „Ezkerraldea“ oder „Margen Izquierda“ genannten Raum mit den Städten Barakaldo, Sestao, Portugalete und Santurtzi leben ca. 250.000 Personen, fast so viele wie in Bilbo selbst. Hier begann die industrielle Revolution von Bizkaia. Trotz Krise der Stahl-Produktion sind hier nach wie vor Großbetriebe zu finden. Dennoch geht die neue Entwicklungs-Tendenz Richtung Tourismus und Dienstleistung.

  • Bilbo-Bilbao Geschichte (1)

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    Vom Industriestandort zum Tourismus-Ziel

    Bilbo (Bilbao), die heimliche Hauptstadt des Baskenlandes, hat es in 20 Jahren geschafft, weltberühmt zu werden. Gelungen ist der Wandel von der Stadt, in der Jahrzehnte lang Wohnhäuser und Fabrikschlote eine unfreiwillige Koexistenz führten zum nachahmenswerten Beispiel für die Welt der ab-laufenden Industrie-Epochen. Viele Superlative wurden der Stadt in diesen letzten Jahren zugeschrieben, so viele, dass sich zwangsläufig die Frage stellt, was vorher war und zu welchem Preis all das geschah.

  • Das Holz der Neandertaler

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    Seltener Fund in Bizkaia

    Eine internationale Gruppe von Archäologen hat im bizkainischen Ort Barrika ein hölzernes Werkzeug gefunden, das vor ungefähr 90.000 Jahren von Neandertalern benutzt wurde. Es handelt sich um eine Art Hacke, mit der die Erde umgebraben wurde. Entdeckt wurde das Stück im Grabungsort Aranbaltza. Der Ausgrabungsleiter spricht von „einem außergewöhnlichen Fund“, denn ähnliche Gegenstände wurden bisher nur an vier weiteren Orten Europas entdeckt. Die Konservierung von Holzgegenständen ist selten.

  • Die vergessene Bombardierung

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    Durango kämpft um seine Geschichte

    Es geschah am 31. März 1937, vor etwas mehr als 81 Jahren. Bei einem Luftangriff der italienischen Luftwaffe, die Mussolini zur Unterstützung des franquistischen Militäraufstands geschickt hatte, wurde die bizkainische Kleinstadt Durango zerstört. 336 Menschen fanden bei diesem Massaker den Tod, unzählige wurden verletzt. Es versteht sich von selbst, dass in Durango jedes Jahr Ende März an diesen schwarzen Tag erinnert wird. Bis heute sucht die Stadt Justiz, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.

  • Durango – Durangaldea

    durangaldea01Die vergessene Bombardierung

    Der Landkreis Durangaldea ist nach seiner Hauptstadt Durango benannt, der größten Stadt Bizkaias außerhalb des Großraums Bilbao. Jeden Sommer fahren Millionen von Reisenden auf der Autobahn A8 durch Durangaldea und an Durango vorbei, auf ihrem Weg nach Madrid, Portugal oder Marokko, ohne den Namen auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Vor allem Naturfreund/innen sind es, die hier abbiegen und sich aufmachen zum Naturpark Urkiola, einem Naturschutzgebiet auf 700 Metern Höhe oder um den Anboto-Berg zu erwandern.

  • Erasmus im Baskenland

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    Studienprogramm: Essen, Strand und Partys

    Von August 2016 bis Januar 2017 war Lukas für knapp ein halbes Jahr in Bilbao. In Deutschland studiert er Politikwissenschaft, an der baskischen Universität hat er ein Semester verbracht: Erasmus. Dabei hat er sich bewusst für den Standort Bilbao entschieden: seine deutsche Uni hat in Spanien einige Partneruniversitäten, er wollte jedoch die typischen Erasmus-Aktivitäten (Party, Alkohol, keine Verbindung mit Stadt und Menschen) vermeiden und schloss deshalb Städte wie Salamanca oder Valencia aus.

  • Erinnerung in Gernika

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    Ein Reisebericht in Bildern

    Es ist nicht einfach, die Rezension eines Fotobuchs zu schreiben oder seinen Reiz darzustellen. Denn Fotobücher leben vom Anschauen, von konkreten Eindrücken, Texte spielen eine Nebenrolle. Die Fotografin Gabriele Senft hat sich Gernika als Projekt vorgenommen und ein schönes Fotobuch geschaffen, das deutlich macht, dass Gedenkveranstaltungen nicht nur aus Politikerreden und Kranzniederlegungen bestehen müssen. In Gernika steht jeden 26. April Begegnung und Demonstration, Forderung und Besinnung an.

  • Exhumierung nach 81 Jahren

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    Weiterer Schritt in der Kriegs-Aufarbeitung

    Es ist schwer vorstellbar, dass von einer Leiche nur zwei Oberschenkel-Knochen übrig bleiben, auch wenn sie seit mehr als 80 Jahren unter der Erde liegt. So dachten viele der knapp 100 Personen, die sich am 24.3.2018 nach Lemoa in Bizkaia aufmachten, um an einem Bergabhang der Exhumierung eines Soldaten aus dem Spanienkrieg beizuwohnen. Vor 81 Jahren hatten hier heftige Schlachten stattgefunden zwischen den aufständischen Faschisten mit ihren Verbündeten und der baskischen Verteidigungsarmee.

  • Exkursion Lanestosa

    lanestosa07Höhlentour im baskischen Westen

    Die 300-Seelen-Gemeinde Lanestosa gehört zur Provinz Bizkaia und liegt im äußersten Westen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland, im Gebiet der Encartaciones (bsk: Enkarterri). Im Westen grenzt der zur baskischen Provinz Bizkaia gehörende Landkreis an die Region Kantabrien, im Süden liegt die Provinz Burgos. Lanestosa ist die westlichste Gemeinde des Baskenlandes, Enkarterri ist eine bergig karstige und von Landwirtschaft geprägte Gegend, die eine Reihe von interessanten Höhlen bietet.

  • Exkursion Lekeitio

    lekeitio21Stadt mit Fischertradition

    Der baskische Küsten- und Fischerort Lekeitio gilt als einer der schönsten an der baskischen Küste zwischen Muskiz und Miarritze (Biarritz). Der Hafen Lekeitios und die beiden Strände erstrecken sich entlang einer offenen Bucht, in die der Fluss Lea mündet. Die Lekeitio-Bucht hat eine gewisse Ähnlichkeit mit San Sebastián, da in ihrer Mitte eine kleine Insel mit dem Namen Garraitz - San Nicolas liegt, die zudem bei Ebbe auf einem Steinweg (Malecon) vom Strand aus zu erreichen ist.

  • Exkursion Urdaibai / Bizkaia

    picasso 03Exkursion Urdaibai

    Die Exkursion führt uns in das Biosphären-Reservat Urdaibai an der Küste Bizkaias. Das Reservat erstreckt sich nördlich der Stadt Gernika, östlich davon liegen die Santimamiñe Höhle, der bemalte Oma-Wald und die urzeitliche keltische Siedlung Arrola. Von Gernika aus entlang des linken Urdaibai-Ufers liegen die Orte Forua (Reste einer römischen Siedlung), Murueta, Busturia (Biosphären-Museum), Sukarrieta (Ferienkolonie), Mundaka (Hafen, Kasino) und Bermeo (Hafen, Altstadt, Matxitxako-Leuchtturm, Gaztelugatxe Insel).

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