36 items tagged "Gipuzkoa"

  • Krieg in Elgeta / Gipuzkoa

    intxorta01Vorbildliche Erinnerungsarbeit

    Neben dem stagnierenden „Friedensprozess“ bleibt die Aufarbeitung des Krieges von 1936 im Baskenland ein politischer Dauerbrenner. Kein Tag vergeht ohne Nachricht, sei es aus dem Bereich der Politik oder aus der Bewegung der zivilen Gruppen, die an der Aufarbeitung der Geschichte beteiligt sind. Kontinuierlich werden Massengräber von illegal Erschossenen gehoben. Bemerkenswert und beispielhaft im Bereich Geschichts-Aufarbeitung sind die Bemühungen der kriegsbetroffenen gipuzkoanischen Gemeinde Elgeta.

  • Mariano Ferrer, Journalist

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    Zwischen Franquismus und gescheiterter Demokratie

    Mit seiner journalistischen Arbeit in Radios und Zeitungen wurde Mariano Ferrer aus Donostia im Baskenland bekannt, bereits in Zeiten von Franquismus und Zensur. Tausende Baskinnen erinnern sich an sein Radio-Programm “Rosi´s Kiosk“, mit dem er das Regime austrickste. Wie viele im Franquismus machte Mariano Ferrer den Schritt ins Priesterseminar, bevor er sich dem Journalismus widmete. Mariano Ferrer ging brenzligen Fragen nicht aus dem Weg, auch nicht, wenn es um politische Positionierung ging.

  • Museen im Baskenland

    museo01Museen im Baskenland

    Das Baskenland ist reich an Museen, Galerien, Wanderausstellungen, teilweise öffentlicher und teilweise privater Natur. Große, vor allem für den Tourismus projektierte Megamuseen wie das Guggenheim in Bilbao stehen neben kleinen Museen, die örtliche Besonderheiten zeigen und teilweise noch selbstverwaltet funktionieren. Daneben gibt es mittlerweile viele Ausstellungen im öffentlichen Raum, sowohl als Skulpturen wie auch in Form von Plakatwänden. Wir beginnen mit der Provinz Gipuzkoa.

  • Neueröffnung von Chillida-Leku

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    Chillidas Erbe aus der Schweiz verwaltet

    Der baskische Bildhauer Eduardo Chillida selbst war es, der noch zu Lebzeiten neben seiner Bauernhof-Werkstatt Zabalaga einen Teil seiner bildhauerischen Werke ausgestellt hatte. Zwei Jahre nach der Eröffnung (2000) starb der Meister. Denn der „Chillida-Leku“ genannte Park (Chillidas Ort) war von der Familie finanziell nur zehn Jahre zu halten, dann wurde er geschlossen. Versuche der Neufinanzierung und Neueröffnung (unter anderem durch die Provinz- und Regionalregierung) waren bislang gescheitert.

  • Prähistorisches Baskenland

    erlaitz01Höhlenfunde ohne Ende

    Im Dezember 2014 wurden in der Danbolinzulo-Höhle von Zestoa (Gipuzkoa) 18.000 Jahre alte Höhlen-Malereien entdeckt. Nur wenige Wochen später konnte die Provinzregierung einen neuen Fund im selben Ort bekannt geben. Ebenfalls in Zestoa, nicht aber in derselben Höhle. Denn die nunmehr entdeckten acht prähistorischen Kunstwerke wurden in der Erlaitz-Höhle gefunden. Dabei handelt es sich nicht um Malereien, sondern um Gravuren, in den Fels geritzte Figuren von Pferden, Hirschen und Auerochsen.

  • Rechtssoziologie in Oñati

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    Forschung zwischen Bergen und Bibliothek

    Im baskischen Oñati (Gipuzkoa) ist das „Internationale Institut für Rechtssoziologie" zu finden. Über ihre Erfahrungen am Institut berichtet die Juristin und Soziologin Sophie Arndt (1). Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Daneben der erste Teil eines Interviews mit Vincenzo Ferrari, Mitbegründer des IISL und aktuell dessen amtierender wissenschaftlicher Direktor, der Geschichte, Aktualität und Zukunft des Instituts kommentiert (2).

  • Reisebuch San Sebastián

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    „Die glücklichste Stadt der Welt“

    Reiseführer sind dazu da, Reiseziele zu bewerben oder zu verkaufen. Den potentiellen Reisenden sollen praktische Hinweise für unterwegs an die Hand gegeben werden, von Geschichte über Kultur bis zu Hotel-Tipps. Reisebücher funktionieren subtiler. Der Praxis-Anteil darf in den Hintergrund treten, Subjektivität ist Trumpf, persönliches Erleben, individuelle Vorlieben. Das von Baskultur.info rezensierte Buch „Donostia – San Sebastián, die glücklichste Stadt der Welt“ fällt in die Kategorie Reisebuch.

  • San Sebastian Kulturhauptstadt

    don2016 1Donostia zeigt Europa seine Kultur

    Als am 30.Oktober 2015 das Programm für die Europäische Kulturhauptstadt in Donostia vorgestellt wurde, waren es noch genau 84 Tage bis zur Eröffnung des Großevents. Am 23. Januar 2016 erfolgt der Start für ein vielfältiges Kultur-Programm, das hunderte von kleineren und größeren Veranstaltungen und Festivals beinhalten wird. Unumstritten ist das Projekt keinesfalls, weder sein Charakter, noch die Tatsache, dass ausgerechnet eine baskische Stadt „spanische“ Kulturhauptstadt sein soll.

  • Tourismus und Flüchtlinge

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    Wer ist „Willkommen in Bilbao“?

    Hinter der San-Anton-Brücke von Bilbao hängt an einem Baugerüst eine riesige Werbewand der baskischen Regierung. In englischer Sprache heißt es dort: „Here ‘Ongi Etorri‘ means welcome. Welcome to the Basque Country“ – auf Deutsch: „Ongi Etorri bedeutet hier Willkommen. Willkommen im Baskenland“. Optimist*innen könnten meinen, dass sich dieses Willkommen auf die mittlerweile 100 afrikanischen Migranten bezieht, die keine 100 Meter von der Wand entfernt in einer schlechten Notunterkunft leben.

  • Urzeitliche Gravierungen Aitzbitarte

    Aitzbitarte01Bisons, Pferde, Ziegen in Fels graviert

    Im Höhlensystem von Landarbaso (Gipuzkoa) wurden 25.000 Jahre alte Gravuren entdeckt. Ein Forschungs-Team hat dabei Figuren von Bisons, Pferden und Ziegen entdeckt, in den Höhlen von Aitzbitarte III, V und IX. Der Zugang zu den Höhlen ist relativ schwierig, deshalb wurden die Gravuren erst so spät entdeckt, sie stellen ein neues Kapitel in der Geschichte des Kantabrikums dar. Mit den Funden sind es jetzt neun Orte in der baskischen Provinz, in denen urzeitliche Relikte ausfindig gemacht wurden.

  • Waldsterben im Baskenland

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    Kiefern-Pilz breitet sich bedenklich aus

    Die als ganzjährig grün bekannten Berge des Baskenlandes weisen im Sommer 2018 eine weithin sichtbare rötlich-braune Färbung auf. Nicht etwa Wassermangel ist die Ursache. Grund: die aus Kalifornien stammende schnellwachsende Monterey-Kiefer, die in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts großflächig zur Aufforstung eingesetzt wurde ist von einem Pilzbefall betroffen, der in den letzten Monaten spektakuläre Ausmaße angenommen hat. Ein Drittel des gesamten Nadelbaumbestands ist betroffen.

  • Walfang in Neufundland

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    Baskische Walfänger in Kanada

    Der Historikerin Selma Huxley ist es zu verdanken, dass die Geschichte der baskischen Walfänger an der Küste Kanadas bekannt wurde und wissenschaftlich belegt werden konnte. In jahrelanger Arbeit verfolgte sie den Weg der von baskischen Häfen stammenden Walfangschiffe, die seit dem sechzehnten Jahrhundert vor den Küsten Neufundlands fischten und Wale jagten. Nach einer zunächst rein dokumentarischen Recherche fand Huxley archäologische Beweise für die Anwesenheit baskischer Walfänger in Neufundland.

  • WIFI in der MCC-Kooperative

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    Netzwerke an der Universität erneuert

    Die baskische Mondragon-Universität setzt mit Huawei WiFi 6 auf Lehrmethoden der Zukunft: Huawei und die Wireless Broadband Alliance (WBA) hatten angekündigt, dass an der zur größten spanischen Kooperative Mondragón Corporación Cooperativa (MCC) gehörenden baskischen Privat-Universität eine Reihe von WIFI 6 Verifikations-Tests durchgeführt werden, um die verschiedenen Anwendungen in der Hochschul-Bildung zu untersuchen und eine solide Grundlage für virtuell-orientierte Lehrmethoden zu schaffen.

  • Zinemaldi Filmfest 2018

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    Zweite Goldene Muschel für katalanischen Regisseur

    ZINEMALDIA – eines der bedeutendsten Filmfestivals der Welt ist zu Ende. Gewinner der Concha de Oro 2018, der Goldenen Muschel des Filmfestivals von San Sebastian war der Film „Entre Dos Aguas“ (Zwischen zwei Wassern) des katalanischen Regisseurs Isaki Lacuesta, der bereits zum zweiten Mal beim Zinemadia erfolgreich war. Die argentinische Produktion „Rojo“ (Rot) von Benjamin Naishtat erhielt drei Preise bei einer Schluss-Gala, die in auffälliger Weise von politischen Statements geprägt war.

  • Zinemaldia Filmfest 2019

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    Baskische Filme wie nie zuvor

    Das internationale Filmfestival von San Sebastian – Zinemaldia – zeigt in seiner 67. Ausgabe nicht weniger als 21 baskische Produktionen. Zwei Filme stechen ins Auge: “Der unendliche Schützengraben“ ist in der Offiziellen Festival-Sektion vertreten, bei der es um die Concha-Preise geht. Daneben wird “Agur Etxebeste“ uraufgeführt, der zweite Teil des Erfolgsfilms “Aupa Etxebeste“. Donostia-Ehrenpreise für ihr Lebenswerk erhalten Penelope Cruz, Donald Sutherland und Konstantinos Costa-Gavras.

  • Zumeta: Farbenfrohe Malerei

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    Zum Tod von José Luis Zumeta

    Das Baskenland hat mit dem Tod des Malers José Luis Zumeta nicht nur einen großen Künstler, sondern auch an Farbe verloren. Zumeta starb inmitten der Corona-Krise am 22. April 2020 in seiner Werkstatt im Donostia-Stadtteil Gros. Im Gegensatz zu der Mehrheit seiner baskischen Kolleginnen war Zumetas Stil nicht figurativ, sondern abstrakt. Trotz Ausstellungen in Europa und Amerika wurde er vor allem im Baskenland bekannt und beliebt. Zumeta war Gründungs-Mitglied der avantgardistischen Kunst-Gruppe GAUR.

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