50 items tagged "Franquismus"

  • 80 Jahre Spanienkrieg (1)

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    Erinnerung an die Interbrigadisten

    Am 18.Juli 2016 jährt sich zum 80. Mal der Staatsstreich faschistischer Generäle (18.Juli 1936), der zum sogenannten „Spanischen Bürgerkrieg“ führte. Dieser Krieg dauerte drei Jahre, kostete Hunderttausende das Leben und markierte den Beginn einer 40-jährigen Diktatur. Angesichts des weltweit drohenden Faschismus nahmen von Beginn an internationale Milizionäre an der Verteidigung der Republik teil. Der Verein „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik“ organisiert im Oktober eine Erinnerungs-Reise.

  • 80 Jahre Spanienkrieg (2)

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    Anarchismus gegen Kommunismus

    Mit einem Militäraufstand rechtsgerichteter Generäle begann vor 80 Jahren der sog. Spanische Bürgerkrieg. Unterstützt von der katholischen Kirche und der Oligarchie richtete sich dieser Krieg gegen eine sozialdemokratische republikanische Regierung und gegen vorsichtige Reformen in einem Land, das noch stark im Feudalismus verhaftet war. Gleichzeitig begann in Spanien – weniger im Baskenland, wo der Anarchismus nicht so stark verankert war – eine Revolution, die auf soziale Veränderungen setzte.

  • Amnestiebewegung 1977

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    Das erfolgreiche Ende des Franquismus

    Die Forderung nach einer Generalamnestie für alle politischen Gefangenen fand im Baskenland vor 40 Jahren breite Unterstützung. 1977 wurden drei Aktionswochen organisiert, das spanische Regime reagierte mit mehreren Teilamnestien. Die zweite Mobilisierungswoche im Mai verlief blutig, sieben Personen verloren das Leben durch das brutale Agieren der Guardia Civil. Die erreichte Amnestie hatte einen zweifelhaften Charakter, sie garantierte auch Straffreiheit für die Kriegsverbrechen der Franquisten.

  • Andres Gangoiti Cuesta

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    Des Heizers letzte Reise

    Andrés Gangoiti ist eine der vielen tragischen Figuren des Spanienkrieges vor mehr als 80 Jahren. Er war nicht der einzige, der im falschen Moment am falschen Ort war. Und das, obwohl er nicht direkt am Kriegsgeschehen teilgenommen hatte. Mit 15 Jahren fuhr Andrés zur See, wie viele aus seiner Familie. Lange sollte diese Laufbahn nicht dauern, dafür sorgten der Putsch der Franco-Generäle und der Spanienkrieg, der im Baskenland nur 11 Monate dauerte, bis zum 19. Juni 1937, als Bilbao besetzt wurde.

  • Antifaschistisches Netzwerk

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    Mobilisierung und politische Bildung

    Seit vierzehn Jahren existiert im Baskenland – Euskal Herria – das antifaschistische Netzwerk Sare Antifaxista. Zwar sind faschistische oder neofaschistische Ideen und Umtriebe im Baskenland nicht so stark ausgeprägt wie in anderen Ländern oder Regionen, dennoch sind sie sichtbar. Das Netzwerk ist ein Sammelbecken von Personen verschiedener linker Ideologien, deren Gemeinsamkeit eine antikapitalistische Haltung darstellt, sowie die Ablehnung jeder Form von Rassismus, Faschismus und Ungleichheit.

  • Antifranquistische Aufarbeitung

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    DNA-Proben als Ersatz für politischen Willen

    Die Regierungen der baskischen und der navarrischen autonomen Region haben zur Identifizierung von Toten aus dem Spanienkrieg DNA-Datenbanken eingerichtet. In Navarra wurden bereits 21 Tote identifiziert über diese Technologie, die vor einem Jahr in die Wege geleitet wurde. Gleichzeitig arbeiten beide Regierungen an Gesetzen, mit denen auch Opfer von polizeilicher Gewalt und neofaschistischen Umtrieben entschädigt werden sollen, gegen den Willen der Zentralregierung. Auch in Bizkaia wurde gegraben.

  • Aufarbeitung des Faschismus

    uno aufarbeit 01Nachhilfe von der UNO

    Wieder einmal geht es im spanischen Staat um die historische Erinnerung, um nicht aufgearbeitete Verbrechen während des Krieges von 1936, um die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den folgenden 40 Jahren Diktatur. Die Regierungen nach Franco hatten für den künftigen Staat nach 1975 zwar demokratische Institutionen gewählt, doch blieben die politischen, polizeilichen, militärischen und juristischen Vertreter alle in ihren Funktionen. Auf Francos Befehl wurde die Monarchie wieder eingeführt.

  • Baskische Exil-Regierung

    aguirre01Die Suche nach Verbündeten

    Die Geschichte der baskischen Regierung im Exil nach 1937 beginnt als eine Chronik der Hoffnung. Gleichzeitig ist es die Bilanz eines Scheiterns, denn das baskische Ansinnen passte nicht ins internationale Panorama der Nachkriegszeit der 50er Jahre. In der Stunde der Wahrheit standen Aguirre und seine Regierung alleine da. Denn nach 1945 ging es nicht um die Beseitung der übrigen faschistischen Regimes, sondern um eine anti-kommunistische Front gegen die UdSSR, für die Franco durchaus nützlich war.

  • Baskische Geschichte

    irunaveleia1yEuskal Herria, das Baskenland – eine Einführung

    Die sieben baskischen Regionen umfassen rund 20.000 qkm. Araba (Álava), Bizkaia (Vizcaya), Gipuzkoa (Guipúzcoa) und Nafarroa (Navarra) gehören politisch und administrativ zum spanischen Staat. Die französischen Teile des Baskenlandes – Lapurdi (Labourd), Zuberoa (Soule) und Behenafarroa (Basse-Navarre) – werden Iparralde genannt. Araba, Bizkaia und Gipuzkoa sind seit 1978 in der  Autonomen Gemeinschaft des Baskenlandes (CAV-Comunidad Autónoma Vasca) zusammengefasst.

  • Das Hernani-Massaker

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    80 Jahre nach franquistischem Kriegsverbrechen

    Im Oktober 1936 wurden wenigstens 128 Personen von den Franquisten erschossen und auf dem Friedhof von Hernani begraben. Darunter Priester, Partei- und Gewerkschafts-Mitglieder, schwangere Frauen und ein Mädchen von 17 Jahren. Keine dieser Personen hatte irgendwelche bedeutenden politischen Funktionen in der Zeit der Republik. Doch das konnte die franquistischen Militärs, die Requetés und Falangisten nicht bremsen, wild entschlossen suchten sie nach Vorwänden, sich an der Bevölkerung zu rächen.

  • Der 19.Juni 1937: Agur Bilbao

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    Der Fall Bilbaos im Spanienkrieg

    Der zur Verteidigung Bilbaos gebaute „Eiserne Gürtel” wurde am 12. Juni 1937 durchbrochen, danach begann die Agonie des republikanischen Bilbao. Nach verzweifelten Abwehrkämpfen fiel die letzte baskische Bastion eine Woche später in die Hand der aufständischen Faschisten. Versuche der baskischen Regierung, in einem letzten Akt einen Hauch von Humanität in die Kriegshandlungen zu bringen, wurden von der Gegenseite ignoriert. Deren Strategie bestand allein aus Blut, Brutalität und eiserner Hand.

  • Der nicht endende Franquismus

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    Demokratie oder Franquismus light?

    40 Jahre demokratische Verfassung – oder – Light-Version des Franquismus: Am 6. Dezember 1978 wurde nach dem offiziellen Ende des Franquismus die neue spanische Verfassung per Referendum beschlossen. Sie sollte endlich eine demokratische Epoche in der spanischen Geschichte einleiten. Der 6. Dezember ist deshalb Feiertag und heißt Verfassungstag. Alle im Lande nehmen die Gelegenheit wahr, ein Fazit zu ziehen. Die Schlussfolgerungen zum Thema Verfassung könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein.  

  • Deutsche Spuren (V)

    himmler01Der Kreuzzug Hitlers in Euskadi

    Die Bombardierung Gernikas durch die deutsche Luftwaffe am 26. April 1937 zeigte beispielhaft die Nazi-Präsenz an der Seite der Aufrührer gegen die spanische Republik. Sie war eines von vielen Anzeichen für die Anwesenheit deutscher Truppen und Geheimdienste auf baskischem Boden. Während Hegoalde und Iparralde in den Händen der Faschisten waren, startete am 19. Oktober 1940 der Geheimdienst- und Sicherheitschef des Deutschen Reiches, Heinrich Himmler, Donostia persönlich einen offiziellen Besuch ab.

  • Die Blaue Division im 2.WK

    blaudivis01Deutsche Rente für spanische Faschisten

    Mitglieder der Blauen Division, dem franquistischen Freiwilligen-Bataillon, das während des 2. Weltkrieges mit den Nazis kollaborierte, erhalten seit mehr als einem halben Jahrhundert Pensions-Zahlungen von der Regierung der BRD. Die Zahlungen belaufen sich aktuell auf 100.000 Euro und werden gezahlt an 41 ehemalige Kämpfer, 8 Witwen und einen Waisen. Das steht in der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke. Die linke Formation bezeichnet den Vorgang als „Skandal“.

  • Die vergessene Bombardierung

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    Durango kämpft um seine Geschichte

    Es geschah am 31. März 1937, vor etwas mehr als 81 Jahren. Bei einem Luftangriff der italienischen Luftwaffe, die Mussolini zur Unterstützung des franquistischen Militäraufstands geschickt hatte, wurde die bizkainische Kleinstadt Durango zerstört. 336 Menschen fanden bei diesem Massaker den Tod, unzählige wurden verletzt. Es versteht sich von selbst, dass in Durango jedes Jahr Ende März an diesen schwarzen Tag erinnert wird. Bis heute sucht die Stadt Justiz, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.

  • Durango – Durangaldea

    durangaldea01Die vergessene Bombardierung

    Der Landkreis Durangaldea ist nach seiner Hauptstadt Durango benannt, der größten Stadt Bizkaias außerhalb des Großraums Bilbao. Jeden Sommer fahren Millionen von Reisenden auf der Autobahn A8 durch Durangaldea und an Durango vorbei, auf ihrem Weg nach Madrid, Portugal oder Marokko, ohne den Namen auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Vor allem Naturfreund/innen sind es, die hier abbiegen und sich aufmachen zum Naturpark Urkiola, einem Naturschutzgebiet auf 700 Metern Höhe oder um den Anboto-Berg zu erwandern.

  • Erinnerungsorte im Baskenland

    erinnerung01Zwei Seiten einer Vergangenheit

    Auch mehr als 77 Jahre nach den mörderischen Luftangriffen der nazi-deutschen Legion Condor sind im Baskenland sehr unterschiedliche Orte der Erinnerung zu finden. Auf der einen Seite faschistische Denkmäler, Straßennamen, Symbole – in Deutschland gänzlich undenkbar. Auf der anderen Seite Erinnerungsorte für die Opfer aus dem Krieg und der Franco-Diktatur. Nach dem Memoria-Gesetz von 2007 sind faschistische Symbole eigentlich verboten und müssten von den Behörden entfernt werden.

  • Exhumierung nach 81 Jahren

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    Weiterer Schritt in der Kriegs-Aufarbeitung

    Es ist schwer vorstellbar, dass von einer Leiche nur zwei Oberschenkel-Knochen übrig bleiben, auch wenn sie seit mehr als 80 Jahren unter der Erde liegt. So dachten viele der knapp 100 Personen, die sich am 24.3.2018 nach Lemoa in Bizkaia aufmachten, um an einem Bergabhang der Exhumierung eines Soldaten aus dem Spanienkrieg beizuwohnen. Vor 81 Jahren hatten hier heftige Schlachten stattgefunden zwischen den aufständischen Faschisten mit ihren Verbündeten und der baskischen Verteidigungsarmee.

  • Ezkaba: Flucht im Franquismus

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    80 Jahre Massenflucht aus der Bergfestung

    Am 22. Mai 2018 jährt sich zum 80sten Mal die Flucht von Gefangenen aus dem franquistischen Festungsgefängnis San Cristóbal auf dem Berg Ezkaba im Norden Pamplonas. Es handelte sich um die größte Gefängnisflucht der spanischen Geschichte. An der Massenflucht aus dem Vernichtungslager beteiligte sich ein Drittel der 2.500 Häftlinge. 795 Gefangene machten sich auf den Weg. 207 von ihnen wurden auf der Flucht erschossen, der Großteil festgenommen und zurückgebracht. Nur drei erreichten die Freiheit.

  • Faschismus-Aufarbeitung

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    Die Verbrechen zwischen 1936 und 1978

    Nur wenige Tage vor dem 80. Jahrestag des Militärputschs von Franco und weiteren faschistischen Generälen (18.Juli 1936) hat die baskische Regierung eine Studie in Auftrag gegeben, die die Menschenrechts-Verletzungen während des Franquismus untersuchen und dokumentieren sollen. Unter Franquismus wird dabei nicht nur die Zeit des Krieges von 1936 bis 1939 und die folgende 36-jährige Diktatur verstanden, sondern auch die drei Jahre des sog. „demokratischen Übergangs“ nach Francos Tod am 20.November 1975.

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