Literatur

Die Abteilung LITERATUR liefert eine Übersicht über die Vergangenheit und Gegenwart der Literatur in Euskara und über das Euskara. Daneben ins Baskische übersetzte deutsch-sprachige Literatur, ins Deutsche übertragene baskische Literatur, sowie eine Auflistung deutsch-sprachiger Artikel über baskische Themen.

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Karmele Jaios dritter Roman

Zehn Jahre nach ihrem ersten Roman “Mutters Hände“ legt die baskische Schriftstellerin und Journalistin Karmele Jaio ein neues Werk vor. “Aitaren Etxea“ wird der Titel sein: “Vaters Haus“. Eine Dreiecksgeschichte, die von der Bedeutung von Traditionen im baskischen Leben handelt. Zuletzt hatte Karmele Jaio 2015 die Gedichte-Sammlung “Jetzt haben wir Tote“ publiziert. Bereits vorher hatte eines ihrer Werk eine Übertragung ins Theater erlebt. Ihr erfolgreicher Erstroman fand den Weg in die Kinos.

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Von Gabriel Aresti bis Kirmen Uribe

Die folgende Liste von Zusammenfassungen ist Einführung und Überblick über Marksteine baskischer Literatur. Es geht sowohl um Schriftsteller-innen wie um Instititutionen, die mit Literatur und Sprache in Zusammenhang stehen. Unter den 30 Ausführungen sind 3 Institutionen, 22 Männer und nur 5 Frauen – ein Spiegelbild der Rollenverteilung der baskischen Gesellschaft, insbesondere wenn der Blick Jahrzehnte und Jahrhunderte zurückgeht. Eingang finden auch überraschende Namen wie Tucholsky und Humboldt.

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Euskara und die großen Sprachen

„Es gibt große und kleine Sprachen“ – sagen viele und meinen damit, dass Sprachen von vielen oder wenigen gesprochen werden. Darin steckt nicht nur eine quantitative sondern auch eine qualitative Wertung. Die Schriftstellerin Karmele Jaio (1970) wehrt sich gegen solche Feststellungen. Die „kleine baskische Sprache“ kann es literarisch mit jeder anderen aufnehmen, sagt sie. Dass Englisch als Brückensprache für das Erreichen eines größeren Publikums wichtig ist, stellt dabei keinen Widerspruch dar.

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Nirgendwo und überall

Joseba Sarrionandia ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten baskischen Schriftsteller der Gegenwart. Seine regelmäßig publizierten Werke werden als literarisch herausragend bezeichnet und mit Preisen bedacht. Dennoch kannte bis November 2016 niemand sein Gesicht. Denn Sarrionandia hat eine typisch baskische Geschichte hinter sich: Literat, ETA-Mitglied, Folteropfer, Flüchtling, unbekanntes Exil. Nach 30 Jahren tritt er wieder auf, weil er künftig für die Universität Havanna arbeitet.

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Von Höhen und Gewichten

„Steile Gegenden lassen sich nur durch Umwege erklimmen, auf der Ebene führen gerade Wege von einem Ort zum andern,“ schrieb Goethe zum Thema Reisen. Von Guizot stammt: „Die Erfahrung lehrt, dass diejenigen, die viel reisen, an Urteilskraft gewinnen; dass die Gewohnheit, fremde Völker und Sitten zu beobachten, den Kreis ihrer Ideen erweitert.“ „Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.“ Von Laotse.

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Baskisches Volk oder baskische Stadt

Selbst Bernardo Atxaga, dem vermutlich bekanntesten baskischen Schriftsteller der letzten drei Jahrzehnte, fehlen manchmal die Worte, kaum zu glauben für eine Person der Worte. Im Zusammenhang mit einem Vortrag in Pamplona äußerte sich Bernardo Atxaga zu den Themen Friedensprozess und Zukunft im Baskenland, sowie zur baskischen Sprache, dem Euskara. Seine Antworten in diesem Interview gehen über literarische Gedanken hinaus, seine Definition von Zusammenleben hat philosophische Dimension.

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