Wirtschaft Soziales

Die Rubrik WIRTSCHAFT SOZIALES bietet Raum für wirtschaftspolitische Themen, die baskische Kooperativen-Bewegung, Sozialpolitik, gesellschaftliche Analysen und alternative Projekte.

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Interview mit dem Kulturverein Baskale

Das Baskenland ist neben Katalonien und Madrid zu einem Zentrum der Coronavirus-Krise geworden. Die Hauptstadt Gasteiz ist stark betroffen, der Tourismus ist zum Erliegen gekommen, alle gastronomischen Betriebe sind ebenfalls geschlossen, die für Bilbao geplante Fußball-Europa-Meisterschaft ist verschoben, kulturelles und politisches Leben gibt es praktisch nicht mehr. BASKULTUR.info hat eine Aktivistin des baskisch-deutschen Kulturvereins BASKALE nach ihrer Einschätzung zur Situation befragt.

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Das A bis Z der Azoka Durango

Weil die baskische Sprache im Franquismus verboten war, muss es umso mehr überraschen, dass die baskische Buch- und Musik-Messe ihren Ursprung 1965 hatte. Dunkle Jahre, in denen kritische Priester in einem speziellen Gefängnis in Zamora eingesperrt wurden, ausschließlich für Geistliche. Jahre von Folter und dem ersten tödlichen Attentat von ETA. Bis zum Ableben des Massenmörders Franco sollten immerhin noch 10 Jahre vergehen, dazwischen der Burgos-Prozess 1970 und die letzten Franco-Hinrichtungen 1975.

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Netzwerke an der Universität erneuert

Die baskische Mondragon-Universität setzt mit Huawei WiFi 6 auf Lehrmethoden der Zukunft: Huawei und die Wireless Broadband Alliance (WBA) hatten angekündigt, dass an der zur größten spanischen Kooperative Mondragón Corporación Cooperativa (MCC) gehörenden baskischen Privat-Universität eine Reihe von WIFI 6 Verifikations-Tests durchgeführt werden, um die verschiedenen Anwendungen in der Hochschul-Bildung zu untersuchen und eine solide Grundlage für virtuell-orientierte Lehrmethoden zu schaffen.

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Im Baskenland steigen die Zahlen

Im Baskenland vergeht keine Fiesta ohne Berichte über sexistische Gewalt und Übergriffe unterschiedlichster Art gegen Frauen. Manche erklären den Anstieg der Anzeigen mit der zunehmenden Aufklärung und einer gesteigerten Sensibilität, die betroffenen Frauen trauten sich mehr, zur Polizei zu gehen, weil dort zunehmend geschultes Personal im Einsatz ist. Die Mehrfachvergewaltigung in Pamplona im Juli 2016 war in dieser Entwicklung zweifellos ein Wendepunkt, der Prozess wurde zum öffentlichen Skandal.

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Wenn Bask/innen allein streiken

Vermutlich hat kaum jemand im deutschsprachigen Raum mitbekommen, dass es im Baskenland am 30. Januar einen Generalstreik gab. Sogar Zeitungen, die sich sozialistisch nennen oder die sich als linke Medien definieren, war es bestenfalls eine Randmeldung wert, dass auf beiden Seiten der Pyrenäen-Grenze mehrere hunderttausend Menschen für würdige Renten, Löhne und Arbeitsbedingungen streikten und auf die Straßen gingen: Schüler*innen, Jugendliche, Arbeitnehmer*innen und vor allem Rentner*innen.

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Miserable Arbeitsverträge im Tourismus

Bei der Zunahme von Beschäftigung im Bereich Tourismus ist das Baskenland führend. Zweifelhaft hingegen ist die Qualität von Bedingungen und Verträgen. Der Sektor Tourismus in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland (auch CAV oder Euskadi genannt) beschäftigt 120.000 Personen, das sind 26% mehr als im vergangenen Jahr. Das Hotel- und Gaststättengewerbe macht hierbei den Großteil aus. Doch Quantität der Arbeitsverhältnisse kann – wie so oft – der Qualität derselben nicht das Wasser reichen.

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