Rezensionen

In der Rubrik REZENSIONEN werden Romane, Sach- und Reisebücher vorgestellt, die mit dem Baskenland, der baskischen Kultur und Geschichte in Zusammenhang stehen..

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Kommissar Ayala löst Horror-Morde

Die aus dem Baskenland stammende und in Alicante lebende Autorin Eva García Sáenz schreibt Krimi-Geschichte. Bisher hat sie drei dicke und spannende Krimi-Bände vorgelegt, die es ohne Übertreibung mit Agatha Cristie aufnehmen können. Die perfekt ausgetüftelten Geschichten um den Inspektor Unai Ayala und seine Kollegin Estibaliz spielen an Originalplätzen der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz. Übersetzte Ausgaben ermöglichen auch dem deutsch-sprachigen Publikum den Genuss der Werke.

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Vier Schweizer gegen Franco

1937, Spanienkrieg. Vier Schweizer brechen auf, um als Kriegsfreiwillige der spanischen Republik im Kampf gegen die faschistischen Putschisten beizustehen. Getrieben werden sie von Idealismus und Abenteuerlust, sowie von dem Wunsch, einem langweiligen Leben zu entfliehen. In den Wirren des Krieges schlägt Euphorie in Verzweiflung um. Krank und traumatisiert kehren zwei der vier Kämpfer im Dezember 1937 nach Zürich zurück. Eine Geschichte über Utopie und Illusionen in einer politisch brisanten Zeit.

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Antifaschistische Geschichts-Aufarbeitung

Der KULTURVEREIN BASKALE aus Bilbao hat aus Anlass der 80-Jahre-Gedenkfeiern in Gernika, Durango und Bilbao einen Reader mit dem Titel „Antifaschistische Erinnerung Bilbao Baskenland“ herausgegeben. Anlass für diesen Reader ist eine Reihe von Jahrestagen verschiedener Kriegsereignisse, die im Jahr 2017 im Baskenland anstanden: die Bombardierung von Durango, die Vernichtung von Gernika im April, im Juni der Fall von Bilbao, die definitive Niederlage des Baskenlandes im Spanienkrieg.

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1936/37: 
Faschisten siegen in Euskadi 

Die Geschichte des Spanienkrieges von 1936 bis 1939 mit den Interventionen ausländischer Mächte ist bekannt. Im Baskenland dauerte dieser Krieg bis zum Fall Bilbaos nur 11 Monate. In dieser Zeit hatte die spanische Republik dem Baskenland die erste Autonomie seiner Geschichte zugestanden. Wie baskische Sozialisten, Anarchisten, Christdemokraten und Kommunisten vergeblich versuchten, der militärischen Übermacht der Franquisten und ihrer Verbündeten zu trotzen, beschreibt ein Buch von Ingo Niebel.

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Von Liebe, Gewalt und Romantik

Ein deutschsprachiger Roman über das Baskenland: Nach einer persönlichen Enttäuschung baut sich eine junge Deutsche an der Costa Brava ein neues Leben auf. Dort lernt sie einen Guardia Civil kennen, der ins Baskenland versetzt wird. Sie hat keine Vorstellungen über seine Aufgaben, begleitet ihn aber. In der baskischen Region Navarra knüpft sie Kontakte mit Einheimischen und begegnet einem charismatischen ETA-Führer, der sie fasziniert. Als sie den Polizisten verlassen will, gerät sie in Gefahr.

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Alternative Reiseliteratur Baskenland

Wer bei Internet-Suchmaschinen die Stichworte „Reiseführer oder Reisebuch Baskenland“ eingibt, erhält nicht gerade viele Ergebnisse. Häufig wird das Baskenland in der Reiseliteratur unter „Spanische Nordküste“ subsummiert, obwohl baskische Geschichte, Kultur und Sprache schon lange eine eigene Behandlung verdienen. Eine Publikation des Kulturvereins BASKALE aus Bilbao bemüht sich seit vergangenem Sommer, diese Lücke zu füllen. „Reisebuch Bilbao-Bizkaia“ ist der Titel der digitalen Veröffentlichung.

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