Kultur

Die Kategorie umfasst die Themenbereiche baskische Sprache Euskara, Literatur, Wissenschaft, Gastronomie, Sport, Tradition. Später kamen die Rubriken Gesellschaft und Wirtschaft hinzu.


Tore und Märtyrer

Als offiziell anerkannter Fußball-Verband hätten sich die Palästinenser für die Fußball-WM qualifizieren können. Es reichte nicht. Im Völkermord gegen Gaza verlor das Land Tausende von Sportler*innen. Das Leben unter Bomben und in Ruinen scheint Lichtjahre entfernt von der aktuell stattfindenden WM. Doch die Palästinenser trotzen den israelischen Angriffen und Stromausfällen, um das größte Fußballturnier der Welt zu verfolgen. Auch wenn viele befürchten, dass die Welt sie im Stich gelassen hat.

wmwash1FIFA-Imagepflege für Trump

Weil der Start der Fußball-Weltmeisterschaft kurz bevorsteht, werden zahlreiche Stimmen gegen Trump und den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino laut und warnen vor dem „Sportwashing“ durch den amerikanischen Magnaten. Andrea Florence, Direktorin der britischen Menschenrechts-Organisation „Sport and Rights Alliance“ (SRA), hat kürzlich einen offenen Brief an Infantino geschickt, mit fünf konkreten Forderungen und Auflagen, die „die Behörden im Sinne der Achtung der Menschenrechte erfüllen sollten“.


Archäologie und Sprachforschung

Die Ausgrabungen bei der ehemaligen Siedlung Irulegi, westlich von Pamplona-Iruñea, liefern weitere Ausgrabungsfunde, die auf die lange Geschichte der baskischen Sprache hinweisen. 2021 wurde dort die „Hand von Irulegi“ gefunden, eine Metallplakette in Form einer Hand, die erkennbar und lesbar mit baskischen Schriftzeichen versehen war. Jetzt, 2026, wurden am selben Ort weitere Elemente gefunden, die ebenfalls Schriftzeichen aufweisen und auf die damalige Nutzung von Zahlen hinweisen.

fbwm26aUmsatz-Rekord-Geschichten

Fußball war einmal Sport. Mittlerweile ist es nur noch Geschäft. Ein brutales und lohnendes Geschäft. Milliardäre kaufen reihenweise Clubs. Jetzt wartet eine neue Weltmeisterschaft. Traum aller Kinder, Alptraum aller Sportfreunde. Die FIFA erwartet einen Umsatzrekord, wenn Präsident Gianni Infantino sein zehnjähriges Jubiläum an der Spitze feiert. In dieser Zeit hat er ganze Arbeit geleistet, strategische Partnerschaften, um der Macht willen, zur Sicherstellung seiner Projekte. Manipulation im Weltmaßstab.

wmcol00La columna contra el Mundial

Machismo, violencia en las gradas, lloriqueos en el campo, millones de dólares entre bastidores, gentrificación, beneficios multimillonarios… En realidad, ya son razones suficientes para odiar el deporte más popular del mundo. A esto se suman Trump, la supremacía, el sexismo, el racismo, el ICE y el belicismo en el planeta. Y una federación mundial que ofrece una plataforma a los genocidas y reparte generosamente premios de la paz. Muchas razones para el boicot, del que la mayoría se echa atrás.

mcc25aDie erfolgreiche Riesen-Kooperative

Die in Mondragon Corporación Cooperativa MCC integrierten Genossenschaften haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 11,322 Milliarden abgeschlossen und in dieser Zeit 1.346 neue Arbeitsplätze geschaffen – die Belegschaft umfasst nun 71.415 Mitarbeiter. Gleichzeitig wurden 406 Millionen in neue Projekte investiert und weitere 49 Millionen für soziale Projekte bereitgestellt. Den größten Teil des Umsatzes im Bereich Vertrieb erwirtschaftet die Konsum-Genossenschaft Eroski.

wmultra1Trophäen für den Imperialismus

Nach Russland 2018 und Katar 2022 findet das größte Sportevent der Welt diesmal in Nordamerika statt, Kanada, Mexiko und USA. Die FIFA verkauft das Ganze als „Fest der Völkerverständigung“. Doch gilt das Motto „Football unites the world“ nur für Kapitalisten, Reiche, Rassisten und Ultrarechte –Menschen ohne Geld oder Aufenthaltsstatus haben keine Rechte. Selbst ein Visum ist keine Garantie für die Einreise. ICE ist überall. WM 2026: Fußball für Konzerne und reaktionäre Staaten.

k2526aSchamanen und Grünhexer

Abgesehen vom Pokalsieg der Männer aus Donostia war die Fußball-Saison 2025-2026 unspektakulär bis enttäuschend. Keine Auf- und Abstiege, bei den baskischen Clubs die üblichen Trainer-Entlassungen. Diese Monotonie kontrastierte erneut mit dem fortgesetzten Protagonismus baskischer Übungsleiter außerhalb des Baskenlandes. Mit etwas Glück hätten drei euskaldune Coaches die drei Europa-Pokale gewinnen können, nur knapp kam es nicht zu dieser Sensation. Dennoch waren die Erfolge der Trainer beachtlich.

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