15 items tagged "Gesellschaft"

  • Alte Welle, neue Welle ...

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    ... mach nen Euro auf die Schnelle!

    Noch zwei Monate, dann sind wir bei zwölf Monaten Pandemie. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die baskischen Spritzen lassen auf sich warten – sofern sie überhaupt eine Hoffnung darstellen. Von einer Welle in die nächste... der Titel der Kolumne ist eine Kopie aus den 1980ern, um eine neue Musikrichtung zu beschreiben, die schnelle Mark (heute Euro) machen jetzt Pharma-Unternehmen, die nicht erklären wollen, was sie der Menschheit zur Bekämpfung des Coronavirus zumuten. In zwanzig Jahren wissen wir mehr.

  • April-Nachrichten 2021

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    Bitte keine Scherze mit A!

    April, der Gernika-Monat, der Elgeta-Monat. April, der Monat der unsäglichen Scherze. April, der Monat der vierten Corona-Welle und der Massenimpfungen in Messezentren. April, Sieg der Franquisten und Einweihung des Franco-Mausoleums. Gurs, Etxebarrieta, Gagarin, NATO-Gründung, Martin Luther King, Rosenberg-Todesurteil, Eduardo Galeano, Petra Kelly. Segovia-Flucht, Polizeimord Iñigo Cabacas und erzwungener Baustopp in Itoiz. Picasso stirbt, ETA wird entwaffnet, die zweite Republik wird ausgerufen.

  • Der Coronavirus-Tiefschlaf

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    Ermüdungs-Erscheinungen trotz Impfung

    Vielleicht befinden wir uns ja alle in einem Tiefschlaf, aus dem wir nur aufwachen müssen. Jedenfalls sind überall Ermüdungs-Erscheinungen zu beobachten. Den einen geht das Geld aus, den nächsten der Job, den dritten Geduld und Drogen, den vierten die Kohle zum Wetten. Mehr denn je sind klare Gedanken und Reflektions-Fähigkeit überlebenswichtig. Längst wird die Pandemie nicht mehr in Krankenhäusern, sondern in Gerichts-Sälen und Parlaments-Debatten ausgetragen. Schlüssige Strategien nicht in Sicht.

  • Dezember-Nachrichten 2020

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    Ein Christkind voller Covid!

    Der zweite Alarmzustand neigt sich dem Ende zu, droht aber verlängert zu werden. Alle wollen – um Himmels Willen – das Weihnachtsgeschäft retten, um der Gewinnspanne, dem Konsumismus und der Familientradition ihren gewohnten Tribut zu zollen. Während die Covid-Zahlen beruhigend nach unten gehen, warnen einige bereits vor der dritten Welle im Januar, wenn die Kauf- und Familienexzesse für ausreichend Neuansteckungen gesorgt haben. Die Gastronomie steht bei fortgesetzter Schließung vor dem Abgrund.

  • Die neue baskische Linke

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    Strategisch gespalten

    Jahrzehntelang prägte der militärische Konflikt zwischen ETA und dem spanischen Staat den Kampf der der baskischen Linken (abertzale Linke) für ein unabhängiges und sozialistisches Baskenland. Eine Veränderung ihrer politischen Strategie bedeutete vor etwas mehr als zehn Jahren die Abkehr vom bewaffneten Kampf, die schließlich 2018 zur endgültigen Auflösung von ETA führte. Auf diese Weise veränderte sich auch die politische Landkarte im Baskenland. Neue Organisationen betraten die politische Bühne.

  • Februar-Nachrichten 2021

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    Impf-Skandale ohne Ende

    Ein Jahr Pandemie. Bis Sommer sollte das Virus in Europa mit Spritzen zurückgekämpft sein. Dieses Ziel ist in weite Ferne gerückt. Längst ist die Impfung zur Klassenfrage geworden: Politiker, Pfaffen und Militärs drängeln sich um den goldenen Schuss. An der Basis hingegen wollen viele gar nicht. Die Pharma-Industrie macht deutlich, dass sie nicht nach gesundheitlichen, sondern nach kapitalistischen Prinzipien funktioniert. Ein Jahr verloren, an Erfahrung gewonnen. Von China lernen heißt Lockdown.

  • Januar-Nachrichten 2021

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    Weißer Schnee, schwarze Nacht

    Zeit der Spritzen und Impfungen. Freiwillig oder gezwungen. Masken und Abstand waren noch akzeptable Übel. Die Spritze ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Darin sind sich viele einig, die ansonsten nichts mit Negationisten am Hut haben. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Sozialer Ausschluss droht. Angesichts der anlaufenden dritten Corona-Welle sind die wirtschaftlichen Prognosen nicht schlecht, sondern katastrophal.

  • Jugend und Corona-Folgen

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    Die billigen Opfer der Krise

    Nicht zum ersten Mal, sondern schon wieder: Die Pandemie hat das gesellschaftliche Drama der Jugend-Arbeitslosigkeit im Baskenland auf die ersten Plätze der Tagesordnung gestellt: betroffen sind katastrophale 42% der jüngeren Generation. Die musste zusehen, wie während der Pandemie- und Wirtschaftskrise ihre Arbeitsplätze besonders schnell abgewickelt wurden, in der Gastronomie zum Beispiel. Schon lange ist die Arbeitslosenrate unter Jüngeren besonders hoch, die Pandemie hat diese Misere nur verschärft.

  • Konsequenzen der Pandemie

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    Soziale Ungleichhheit bekämpfen

    Der Mediziner und Epidemiologe Rafael Bengoa hat sich während der Pandemie-Zeit im Baskenland einen Namen gemacht. Er ist einer der wenigen Experten, die sich in der Lage zeigen, einem breiten Publikum auf verständliche Weise einige der komplexen Zusammenhänge hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus zu vermitteln. In einem kürzliche publizierten Interview wies er darauf hin, dass soziale und wirtschaftliche Ungleichheit (wie sie im Kapitalismus üblich ist) dem Virus den Boden geebnet hat.

  • März-Nachrichten 2021

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    Im Zeichen der Frauen

    Ein Jahr nach dem Pandemie-Lockdown haben Frauen so viele Gründe wie nie zuvor, an ihrem internationalen Kampftag auf die Straße zu gehen und das Ende patriarchaler Verhältnisse zu fordern. Neben den Armen sind Frauen die großen Leidtragenden der Pandemie, die Pflegenotstände wie in Kriegszeiten deutlich gemacht hat. März ist der Monat, in dem die Solidaritätsläufe für die baskische Sprache, Korrika, gestartet werden. März ist der Monat der Pariser Kommune und des Unfalls im US-AKW Three Mile Island.

  • Nachrichten November 2020

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    Jeder Tag Totensonntag

    Der zweite Alarmzustand wurde zentralstaatlich verordnet, um der zweiten Coronavirus-Welle Grenzen zu setzen und regionale Maßnahmen zu beschließen. Ein neuer Lockdown droht. Die Proteste gegen die Einschränkungen persönlicher und kollektiver Freiheiten haben das Baskenland erreicht. Nicht alle, die rebellieren, sind Negationisten und Faschisten. Weitere Themen: unsägliche Jahrestage, Römische Siedler im Baskenland, nicht endender Polizei-Rassismus, Widerstands-Kultur trotz Coronavirus-Pandemie.

  • Nachrichten Oktober 2020

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    Im Streit mit Untoten

    Wenn Coronavirus zur Normalität wird, erhalten andere Nachrichten wieder größere Bedeutung. Angesichts der drohenden Wirtschaftskrise ohnegleichen regen sich neue Formen des Widerstands in der baskischen Gesellschaft. Die Techniker*innen im darnieder liegenden Kulturbereich haben eine Gewerkschaft gegründet, arme Leute kämpfen gegen Zwangsräumungen. Weitere Themen: Polizei-Rassismus, antifaschistischer Umzug in Bilbao, Hausbesetzungen und Räumungen, alternative Kultur trotz Coronavirus-Pandemie.

  • Spritzenzeiten, Spitzenzeiten

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    Im Sommer wird alles wieder gut

    Die baskische Akzeptanz der viel zu schnell entwickelten Impfstoffe hat deutlich zugenommen. Die vorläufige Suspendierung eines Impfstoffs wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen in halb Europa zeigt in die Gegenrichtung. Nach den Altenheimen sind Sanitäterinnen, Polizistinnen und Lehrerinnen an der Reihe. Gefängnis-Insassinnen wurden von der Impf-Liste genommen. Der Türen öffnende Impfpass rückt näher, ebenso der Ausschluss aller Nicht-Geimpften. Das Unternehmertum arbeitet fleißig an Entlassungen.

  • Tourismus und Prekarität

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    Vom Boom der Ein-Tages-Verträge

    Nach dem Ende des industriellen Booms in den 80er Jahren setzten Regierungen und Verwaltungen stark auf Dienstleistung, insbesondere auf Tourismus. Bilbao mit seinem Guggenheim-Projekt ist ein Paradebeispiel dafür. Feste und relativ gut bezahlte Arbeitsplätze in der Produktion wurden ersetzt durch schlecht bezahlte, befristete Arbeitsverhältnisse. Sogenannte „Arbeitsmarkt-Reformen“ räumen den Arbeitgebern mehr Spielraum bei Verträgen ein – die Situation der Beschäftigten hingegen verschärft sich.

  • Zwölf Monate Lockdown

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    Das Jahr, in dem sich alles änderte

    Am 15. März 2020 trat ein zweiwöchiger Alarmzustand in Kraft. 365 Tage und mehr als 5.000 Tote später sehen Euskadi und Navarra wie die ganze Welt noch immer nicht das Ende des Covid-Tunnels. Drei Tage zuvor, am 12. März 2020, war bereits die Schließung der baskischen Schulen verfügt worden. Beim aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik ist es schwer vorstellbar, dass bisher kein Weg zu Bekämpfung der Pandemie gefunden wurde. Das politische Krisen-Management hat versagt, daran besteht kein Zweifel.

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