Sport: Neben dem klassischen Fußball kommen spezifisch baskische Sportarten wie Pelota und Trainera-Rudern zur Sprache. Alte Berufe haben sich in folkloristische Volkssportarten gewandelt.

Der letzte Messi-Nachruf
Das größte Fußball-Spektakel des Planeten ist vorbei. Die einen feiern ihre Erfolge, die andern lecken ihre Wunden, die einen entlassen Trainer, die andern bauen ihnen Denkmäler. Die Kicker steigern ihren Marktwert und Infantino vom Veranstalter-Verband taucht im Geld umher wie einst Dagobert Duck. Faschisten-Präsident verbucht seinen PR-Erfolg, der alle zwischenzeitlichen ICE-Morde in den Schatten stellt, und bereitet sich auf das nächste Highlight seiner Amtszeit vor: die Olympischen Spiele in Los Angeles.
FIFA-Imagepflege für Trump
Weil der Start der Fußball-Weltmeisterschaft kurz bevorsteht, werden zahlreiche Stimmen gegen Trump und den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino laut und warnen vor dem „Sportwashing“ durch den amerikanischen Magnaten. Andrea Florence, Direktorin der britischen Menschenrechts-Organisation „Sport and Rights Alliance“ (SRA), hat kürzlich einen offenen Brief an Infantino geschickt, mit fünf konkreten Forderungen und Auflagen, die „die Behörden im Sinne der Achtung der Menschenrechte erfüllen sollten“.

Tore und Märtyrer
Als offiziell anerkannter Fußball-Verband hätten sich die Palästinenser für die Fußball-WM qualifizieren können. Es reichte nicht. Im Völkermord gegen Gaza verlor das Land Tausende von Sportler*innen. Das Leben unter Bomben und in Ruinen scheint Lichtjahre entfernt von der aktuell stattfindenden WM. Doch die Palästinenser trotzen den israelischen Angriffen und Stromausfällen, um das größte Fußballturnier der Welt zu verfolgen. Auch wenn viele befürchten, dass die Welt sie im Stich gelassen hat.
Umsatz-Rekord-Geschichten
Fußball war einmal Sport. Mittlerweile ist es nur noch Geschäft. Ein brutales und lohnendes Geschäft. Milliardäre kaufen reihenweise Clubs. Jetzt wartet eine neue Weltmeisterschaft. Traum aller Kinder, Alptraum aller Sportfreunde. Die FIFA erwartet einen Umsatzrekord, wenn Präsident Gianni Infantino sein zehnjähriges Jubiläum an der Spitze feiert. In dieser Zeit hat er ganze Arbeit geleistet, strategische Partnerschaften, um der Macht willen, zur Sicherstellung seiner Projekte. Manipulation im Weltmaßstab.
La columna contra el Mundial
Machismo, violencia en las gradas, lloriqueos en el campo, millones de dólares entre bastidores, gentrificación, beneficios multimillonarios… En realidad, ya son razones suficientes para odiar el deporte más popular del mundo. A esto se suman Trump, la supremacía, el sexismo, el racismo, el ICE y el belicismo en el planeta. Y una federación mundial que ofrece una plataforma a los genocidas y reparte generosamente premios de la paz. Muchas razones para el boicot, del que la mayoría se echa atrás.
Schamanen und Grünhexer
Abgesehen vom Pokalsieg der Männer aus Donostia war die Fußball-Saison 2025-2026 unspektakulär bis enttäuschend. Keine Auf- und Abstiege, bei den baskischen Clubs die üblichen Trainer-Entlassungen. Diese Monotonie kontrastierte erneut mit dem fortgesetzten Protagonismus baskischer Übungsleiter außerhalb des Baskenlandes. Mit etwas Glück hätten drei euskaldune Coaches die drei Europa-Pokale gewinnen können, nur knapp kam es nicht zu dieser Sensation. Dennoch waren die Erfolge der Trainer beachtlich.
Trophäen für den Imperialismus
Nach Russland 2018 und Katar 2022 findet das größte Sportevent der Welt diesmal in Nordamerika statt, Kanada, Mexiko und USA. Die FIFA verkauft das Ganze als „Fest der Völkerverständigung“. Doch gilt das Motto „Football unites the world“ nur für Kapitalisten, Reiche, Rassisten und Ultrarechte –Menschen ohne Geld oder Aufenthaltsstatus haben keine Rechte. Selbst ein Visum ist keine Garantie für die Einreise. ICE ist überall. WM 2026: Fußball für Konzerne und reaktionäre Staaten.
Fußball-Hoffnung in San Sebastian
Niemand kann bezweifeln, dass die Pokal-Turniere den baskischen Kickern sehr gut liegen. In der vergangenen Dekade waren alle vier in der Ersten Liga vertretenen Club wenigstens ein Mal im Finale vertreten, je einmal siegten La Real aus Donostia und Athletic aus Bilbao. Auch im Jahr 2026 wird baskische Teilnahme am Finale verzeichnet: erneut werden die Blau-Weißen aus San Sebastian in Sevilla auf dem Platz stehen, um gegen den CL-Halbfinalisten Atletico Madrid ihren hoffentlich vierten Titel einzufahren.