Die Kategorie beinhaltet folgende sieben Bereiche: 1. allgemeine Geschichte Baskenland-Navarra; 2. Krieg, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Politische Normalisierung seit 2011; 5. Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland; 7. Geschichten aller Art.

Normalisierungs-Prozess im Baskenland
Seit im Jahr 2011 die baskische Untergrund-Organisation ETA das definitive Ende ihrer bewaffneten Aktivitäten bekannt gab, hat sich im Baskenland viel verändert: internationale Konflikt-Vermittler sind aktiv, der Personenschutz für Politiker/innen wurde aufgelöst, die meisten Organisationen der Unabhängigkeits-Bewegung sind wieder legal, doch noch immer sind mehr als 500 politische Gefangene in Haftanstalten über den gesamten spanischen Staat verteilt. Zwei Artikel beleuchten das neue Panorama.
Euskal Herria, das Baskenland – eine Einführung
Die sieben baskischen Regionen umfassen rund 20.000 qkm. Araba (Álava), Bizkaia (Vizcaya), Gipuzkoa (Guipúzcoa) und Nafarroa (Navarra) gehören politisch und administrativ zum spanischen Staat. Die französischen Teile des Baskenlandes – Lapurdi (Labourd), Zuberoa (Soule) und Behenafarroa (Basse-Navarre) – werden Iparralde genannt. Araba, Bizkaia und Gipuzkoa sind seit 1978 in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland (CAV-Comunidad Autónoma Vasca) zusammengefasst.

Die Kriegsgefangenschaft von Marcelino Bilbao
Zu den schockierendsten Geschichten in "Leben in der Nazi-Hölle", einem Buch der katalanischen Journalistin Montserrat Llor Serra über die Leiden spanischer, katalanischer und baskischer KZ-Insaßen, gehören die Berichte von Marcelino Bilbao Bilbao, einem Basken aus Alonsotegi (Provinz Bizkaia), der fünf Jahre lang im österreichischen Konzentrationslager Mauthausen interniert war und Opfer grausamer Experimente von Nazi-Medizinern wurde. Er starb am 25.1.2014.