Linker Nationalismus (Abertzalismus) im Baskenland ist kein Widerspruch zu einem starken Internationalismus. Jahrhundertelange Migration und die Solidarität mit unterdrückten Völkern haben zu einer breiten internationalistischen Bewegung geführt, von Venezuela bis Kurdistan, von Palästina bis Kuba.
Mit Bomben gegen Kommune
Der Tag, an dem Philadelphia sich selbst bombardierte: Bei einem Bombenabwurf auf die öko-anarchistische Gruppierung Move brannte die Polizei vor vierzig Jahren ein riesiges Loch in ein Wohnviertel von Philadelphia und tötete elf Menschen. Das Unrecht wühlt die Menschen bis heute auf. Vor 50 Jahren war die Stadt als rassistisch bekannt, sogar das FBI musste einschreiten. Besonders berüchtigt die Fraternal Order of Police (FOP), eine rassistische Gewerkschaft und der Bürgermeister Frank Rizzo.
Sonst Diffamierung
Ulrike Eifler (Mitglied im Partei-Vorstand Die Linke) ist eine der klarsten Stimmen innerhalb der deutschen Linken, wenn es um Kritik an Israels Kriegsverbrechen und an der Entrechtung der Palästinenserinnen und Palästinenser geht. Seit Tagen (Mai 2025) wird sie wegen ihrer Stellungnahmen von rechten Israel-Supportern, wie auch von Teilen ihrer eigenen Partei Die Linke angegriffen, wir haben mit ihr über Palästina-Solidarität, die Haltung der Linken und ihr Engagement gegen Kriege gesprochen.
Besuchsreise in Palästina
Am 19. Mai 2025 wäre der afro-amerikanische Muslim Malcolm X 100 Jahre alt geworden. Seine Verbundenheit mit Gaza wurde bislang kaum gewürdigt. Es waren “hundert Jahre eines Lebens, das Millionen von Menschen auf der ganzen Welt begeistert und inspiriert hat”, schrieb das Shabazz Center in New York City zu den Feierlichkeiten und Bildungs-Angeboten unter dem Motto “Malcolm 100”. Zuvor hatte das Center am 21. Februar 2025 mit einer Großveranstaltung des 60. Jahrestags seiner Ermordung gedacht.
Abstürzende Friedenstauben
Die Welt steht Kopf: als gäbe es nicht schon genug Konflikte, sind jetzt auch Pakistan und Indien in einen Krieg getreten. Israel attackiert an allen Fronten, Libanon, Syrien, Jemen, die Zionisten haben beschlossen, die Gaza-Bevölkerung vollends zu vertreiben, der Völkermord geht weiter, auch mit Hunger als tödlicher Waffe. Achtzig Jahre nach Ende Weltkrieg Zwei sind die “Befreier“ stärker verfeindet als je zuvor, im Westen offene Kriegsdrohungen gegen Russland, im Osten antifaschistische Diskurse.
Burkina Faso
En el Sahel africano está en curso una revolución de la cual se habla poco en los grandes medios corporativos. En una zona históricamente dominada por el colonialismo y el neo-colonialismo francés, los militares de tres estados: Níger, Mali y Burkina Faso se han hecho con el poder. Los nuevos gobiernos (luchando contra la presencia de grupos yihadistas) se han distanciado de la Comunidad Económica de los Estados de África Occidental (CEDEAO) y han creado la Alianza de los Estados del Sahel (AES).
Diaspora in Chicago
In Chicago, New York City und Hartford (USA) lebt die Hälfte der puerto-ricanischen Bevölkerung (ca. 7 Millionen Personen) in der US-amerikanischen Diaspora. Ein Blick in die Community, über den Versuch, die Identität zu bewahren, über das Leben für die Rechte der puerto-ricanischen Diaspora in Chicago und die Unabhängigkeit der Karibik-Insel Puerto Rico. Margaret Power und Michael Rodríguez Muñiz im Gespräch mit José López, dem Leiter des puerto-ricanischen Kulturzentrums in der US-Stadt Chicago.
Ende des bewaffneten Kampfes
Dem Aufruf ihres Gründers Abdullah Öcalan folgte der 12. Partei-Kongress der Kurdischen Arbeiter-Partei PKK, auf dem beschlossen wurde, Öcalans Vorschlag zu folgen, die PKK aufzulösen und die Waffen niederzulegen. Der 76jährige Abdullah Öcalan (seit 1999 in der Türkei in Haft) hatte die Forderung Ende Februar nach Gesprächen mit Vertretern der prokurdischen DEM-Partei und Vertretern der türkischen Regierung in einer Erklärung “für Frieden und eine demokratische Gesellschaft” aufgestellt.
Ist Völkermord
Nach dem Überfall palästinensischer Gruppen am 7. Oktober 2023 und dem Krieg Israels gegen die Zivilbevölkerung in Gaza häuften sich Berichte über schwere Folter von palästinensischen Gefangenen und Geiseln durch israelische Soldaten. Darunter Vorwürfe oft extremer sexualisierter Gewalt,“systematisch“ als Foltermethode eingesetzt. Die Berichte werfen ein schockierendes Licht auf die Zustände in den israelischen Haftanstalten, un im Zentrum das berüchtigte Sde Teiman Prison – “Israels Guantanamo“.