76 items tagged "Ökologie"

  • Eingestürzte Müllberge

    zaldi51Öko-Skandal mit Todesfolge

    Seit dem Absturz der Mülldeponie von Zaldibar am 6. Februar 2020 in der baskischen Provinz Bizkaia sind fünf Jahre vergangen. Einer der Verschütteten wurde gefunden, ein anderer nicht. Ein erster Prozess endete mit einem Schuldeingeständnis der Betreiber und einer Millionen-Entschädigung. Die weiteren Ermittlungen stagnieren, Millionen-Forderungen stehen auf dem Spiel, an einer wirklichen Aufklärung dieses gigantischen Umwelt-Skandals hat außer den betroffenen Familien kaum jemand Interesse.

  • Einstürzende Stauseen

    longarone1Von Italien nach Navarra

    In den 1950er Jahren ließ die franquistische Diktatur im spanischen Staat eine Reihe von Stauseen anlegen, um die Wasser- und Energie-Versorgung zu sichern und den Staat autark zu machen. Unter anderem den Yesa-Stausee zwischen Aragon und Yesa (baskisch: Esa) südlich der Pyrenäen. Seit der Vergrößerung dieses Wasserspeichers kommt es zu kleineren Beben, eine Siedlung musste bereits aufgegeben werden. Noch schlimmer wäre, wenn wie in Italien ein ganzer Berg in einen See rutscht und Hochwasser provoziert.

  • El fin de Lemoiz

    lemoniz1La energía mortal

    El asesinato del ingeniero Ángel Pascual Múgica que sucedió a José María Ryan era uno de los últimos acontecimientos que condujeron a abandono del proyecto de una planta nuclear en el pueblo vizcaino de Lemoiz (Lemóniz). El 5 de mayo de 1982, ETA mató al ingeniero-director Ángel Pascual Múgica. Había sucedido a José María Ryan, secuestrado y asesinado por ETA quince meses antes. Tanto los atentados como el fuerte movimiento popular contra la energía nuclear llevaron a la suspensión del proyecto.

  • Elektronik-Wasserverbrauch

    meta001Von Austrocknen bedroht

    Kaum jemand denkt bei der Nutzung von Facebook, WhatsApp und Instagram auf dem Smartphone oder bei Cloud-Anwendungen für Computer über den riesigen Wasserverbrauch der entsprechenden Rechenzentren nach. Doch steht die Internet-Cloud nicht für Regen, sondern für Austrocknen. Der Internetkonzern Meta will ausgerechnet im heißen und trockenen Kastilien-La Mancha ein Hyperscale-Rechenzentrum bauen. Offizieller Wasserverbrauch 700 Millionen Liter. Doch daran gibt es erhebliche und berechtigte Zweifel.

  • Energieforschung Baskenland

    eroski01Erster energieautarker Supermarkt Europas

    Im baskischen Vitoria-Gasteiz startet die Konsumgenossenschaft Eroski ein Pilotprojekt für nachhaltige Supermärkte. In der Hautpstadt der Autonomen Baskischen Gemeinschaft (CAV) haben die Vorbereitungen für einen Supermarkt von Eroski begonnen (1), der auf Energieautarkie setzt und Mitte 2016 eröffnet werden soll. Damit soll der in der Energiefrage fortschrittlichste Supermarkt Europas entstehen. Die Stadt wurde von der EU Kommission 2012 mit dem Attribut "Green Capital" ausgezeichnet.

  • Energiemodell für die Zukunft

    renov1Gegen Green-Washing und Energie-Profiteure

    Die Initiativen-Plattform “Energie-Übergang Navarra“ protestierte in der historischen Hauptstadt des Baskenlandes gegen weitere Genehmigungen für Windenergie- und Fotovoltaik-Anlagen, solange diese erneuerbaren Energiequellen nicht von einer generellen Änderung der Energie-Politik begleitet werden. Denn das Problem ist nicht allein die Herkunft der Energiequellen, es liegt auch im weiterhin völlig unmäßigen Verbrauch der Energie. Makro-Anlagen sind keine Lösung, die soll in der Nähe gesucht werden.

  • ETA und die Atomkraft

    lemoiz001Das Ende von Lemoiz

    Das Kernkraftwerk Lemoiz (span: Lemóniz) war ein Projekt des Franquismus, das im Baskenland der 1970er Jahre die Geburtsstunde der Ökologie-Bewegung markierte. Der 1972 begonnene Bau wurde von Hinderten von Sabotagen begleitet, bei Anschlägen gegen das Projekt wurden neun Menschen getötet. Letztendlich wurde dieses fertig gestellte AKW-Projekt nicht in Betrieb genommen, weil es gesellschaftlich nicht durchsetzbar war. Drei weitere Atomkraft-Projekte im Baskenland wurden gar nicht erst begonnen.

  • Euskal Terremoto

    terrem1La tierra tiembla

    Con una magnitud de 4 grados y el epicentro en Iruña de Oca, Araba vivió durante la noche del 8 de diciembre de 2025 el mayor terremoto de la historia del País Vasco. Un seísmo que se percibió apenas durante unos segundos en las viviendas y que no ha causado daños en bienes personales ni materiales. Lo que sí se ha producido es una gran inquietud y dudas sobre qué ocurrió exactamente, si se podría repetir o por qué el Gobierno vasco no remitió ningún tipo de alerta a los móviles.

  • Fracking-Verbot im BL

    fracking gasteizEnergiepolitik und Umweltschutz

    Seit Jahren ist Fracking Thema Nummer eins in der baskischen Ökologie-Bewegung. Trotz der vernichtenden Erfahrungen aus den USA ist das Thema in der Politik umstritten. Die Zentralregierung setzt bedingungslos auf Fracking, regionale Parlamente jedoch – u.a. Kantabrien und Navarra – wollen sich diesem Joch nicht beugen. Problematisch, dass die Kompetenz für eine Fracking-Politik in Madrid liegt. Deshalb gehen die Gegnerinnen des Fracking neue Wege, die nicht allein auf Verbot setzen.

  • Freiwillige machen Hoffnung

    daana1Flutkatastrophe wegen Unfähigkeit

    Schon wieder herrscht Alarmstufe Rot an der Mittelmeer-küste, die Furcht ist groß, dass die neue DANA (Kaltlufttropfen) zu weiteren Dramen im geschundenen Katastrophengebiet führt, wo noch immer der Schlamm kniehoch in den Straßen steht und das Abwassersystem verstopft ist. Noch beherrschen Bilder die Szenerie, die einem Kriegszustand gleichen. Für die tödlichen Fehler will niemand Verantwortung übernehmen und nur die zahllosen freiwilligen Helfer bringen den Menschen Hoffnung im Katastrophen-Zone.

  • Geologie und Tourismus

    geo01
    Urdabai, Plentzia-Mungia und Enkarterri

    Die baskische Provinz Bizkaia verfügt über 59 Orte von hohem geologischen Wert, die auch im internationalen Maßstab teilweise eine große Bedeutung haben und unbedingt erhalten werden sollten. Das Programm zur Konservierung geologischer Vielfalt der baskischen Regierung listet die Gebiete Urdaibai, Plentzia-Mungia und Enkarterri unter den Top fünf in der Autonomen Region Baskenland (CAV) auf. Gefährdet sind die geologischen Werte insbesondere von urbanistischen Eingriffen, Mülldeponien und Tourismus.

  • Geschichte AKW Lemoiz


    Von Kernenergie zu Fischfabrik

    Die zwei Meiler des Atomkraftwerks Lemoiz (Lemoniz) an der Bizkaia-Küste waren bereits fertig gebaut, als die spanische Zentral-Regierung beschloss, die Atomanlage wegen der massiven Gegenproteste nicht in Betrieb zu nehmen. Seither sind 45 Jahre vergangen, Reste der Atomruine stehen noch immer. Über die Jahrzehnte wurden einige Pläne diskutiert, was aus Lemoiz werden könnte. Jetzt liegt der Plan auf dem Tisch, dort eine Fischzucht-Anlage zu bauen: Seezungen statt Atom-Energie.

  • Globale Tourismus-Explosion

    turexplo1Am Abgrund der Katastrophe

    Der globale Tourismus ist bereits für 8,8% der CO2-Emissionen verantwortlich und steigt ungebremst weiter an. Eine Analyse von Daten aus 175 Ländern zeigt, dass der Tourismus doppelt so schnell wächst wie die übrige Wirtschaft, ohne seinen CO2-Ausstoss zu reduzieren. Der Inlandsverkehr in drei großen Ländern (USA, China und Indien) ist eine Hauptquelle dieser Emissionen. Der größte Teil des Netto-Ausstoßes wird durch Flugreisen und die Nutzung von Privatfahrzeugen durch Reisende verursacht.

  • Guggenheim 2.0

    urdaiez11Naturschutz geopfert

    Die Behörden Bizkaias stehen vor der Entscheidung, das Urdaibai-Biosphären-Reservat entweder zu schützen wie es Gesetze vorsehen, oder das Gebiet dem profanen Geschäft zu opfern. Die Reservats-Verwaltung, die Institutionen und die Guggenheim-Stiftung sind mit dem Dilemma konfrontiert, den Grundprinzipien des Ökosystems, zu dessen Schutz ein Gesetz verabschiedet wurde, entweder treu zu bleiben oder die Tür zum Schlachthof zu öffnen, um das legendäre Vogelschutz-Gebiet dem Tourismus zu opfern.

  • Guggenheim Urdaibai

    gugez1Ein fröhlicher Nachruf

    Der Stiftungsrat des Guggenheim-Museums Bilbao hat den Plan zum Bau eines Doppel-Museums im Naturschutz-Gebiet Urdaibai aufgrund der hohen technischen Anforderungen und des sozialen Drucks aufgegeben. Auch beim zweiten Anlauf war das völlig unsinnige und allein auf Tourismus gerichtete Projekt nicht von Erfolg gekrönt. Der Wunsch der Provinz- und Regional-Behörden, den “Guggenheim-Effekt”, der Bilbao durch den Bau des Museums verändert hat, auf Urdaibai auszuweiten, ist damit erneut gescheitert.

  • Guggenheim XL Urdaibai

    gscheit1Chronologie eines Scheiterns

    Im Dezember 2025 haben die baskischen Institutionen das Scheitern des Projekts bekannt gegeben, im Biosphären-Reservat Urdaibai (Bizkaia) ein neues Guggenheim Doppel-Museum bauen zu lassen. Ein Erfolg für den Naturschutz, eine Niederlage für den Massen-Tourismus, ein glatter Erfolg für die Öko-Bewegung “Guggenheim Urdaibai Stop“. Das Projekt war nicht das erste im Naturschutzgebiet, womöglich auch nicht das letzte. Naturschutz muss (trotz bestehender Gesetze) immer wieder neu erstritten werden.

  • Hitze macht Wasser knapp

    knapp1Gefahr für die Energiewende

    Im Winter werden Stauseen mit Regen und Schnee-schmelze aufgefüllt, damit sie im Sommer bei wenig Niederschlägen zur Bewässerung der Landwirtschaft genutzt werden können. Das war bisher der Idealfall. Im vergangenen Jahr 2022 blieben die Niederschläge im Sommer weit unter dem Durchschnitt. Im vergangenen Winter 2022-2023 regnete es fast nicht, bereits das Frühjahr bringt Hitzerekorde wie sonst nur die Sommer. Alles steht Kopf. Und die entstandene Wasserknappheit hat Folgen für die Energiegewinnung.

  • Höchstes Passivhaus in Bilbao

    bolu01
    Bis zu 90% Energie-Ersparnis

    Die größte baskische Stadt ist bereits seit Langem auf Rekordjagd. Das erfolgreichste Museum, ein Fußballclub nur mit Basken, sportliche und kulturelle Großevents am Fließband. Nun kommt über Architektur und Energiepolitik ein weiterer Hit dazu: im Oktober 2018 wird hier der höchste energiearme Wolkenkratzer der Welt von den neuen Eigentümer*innen und Mieter*innen bezogen. 88 Meter hoch ist dieses baskische Passivhaus, dem seine qualitative Besonderheit per Zertifikat bescheinigt wurde.

  • Itoiz: der umstrittene Stausee

    itoiz01
    Ökologie, Korruption und direkte Aktion

    Itoiz war ein kleiner Ort in den südlichen Pyrenäen-Ausläufern von Navarra. Bekannt wurde er in den 80er und 90er Jahren als Namensgeber für einen großen Stausee, der gleichzeitig das Verschwinden des Dorfes bedeutete, weil große Teile der zum Ort gehörenden Ländereien überflutet wurden. Der Protest gegen das ökologisch fragwürdige Großprojekt ließ nicht auf sich warten, Bürgerinitiativen mit verschiedenen Strategien formierten sich, um einen Baustopp zu erreichen – teilweise mit spektakulärem Erfolg.

  • Kein Fracking im BL

    frack01
    Verzichtserklärung der baskischen Regierung

    Im gesamten spanischen Staat ist die „Hydraulic Fracturing“ oder kurz „Fracking“ genannte Methode, Erdgas-Vorkommen zu erschließen, sehr umstritten. Verschiedene Regional-Regierungen versuchten sich mit Verbots-Gesetzen, die von der Zentralregierung gekippt wurden. In der baskischen Provinz Araba werden Gas-Vorkommen vermutet, die Genehmigung für einen Fracking-Versuch liegt vor. Den will die baskische Regierung nun aber nicht wahrnehmen, sie hat einen Verzicht auf die Fracking-Technik angekündigt.

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