Die Kategorie KRIEG1936 behandelt die Ereignisse nach dem Militär-Aufstand vom 18.Juli 1936, insbesondere die Folgen des Krieges für das Baskenland: die Vernichtung der Stadt Gernika durch die Legion Condor, Geschichte des Picasso-Gemäldes. Konsequenzen der Diktatur in den baskischen Regionen, die nazistische Intervention während des 2.Weltkriegs in Südfrankreich, das Konzentrationslager Gurs, die Maquis-Guerrilla. Generelles Thema ist die Aufarbeitung von Krieg, Kriegsverbrechen und Diktatur.
Andauernde Spuren
“Viele Leute verstehen nicht, dass der Franquismus ein Völkermord war, der unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.“ – Mónica Puertas leitet ein Projekt, das damalige Exilanten aus dem spanischen Staat mit symbolträchtigen Orten in Buenos Aires verbindet. Sie äußert sich überrascht darüber, dass weite Teile der baskischen Bevölkerung die typischen Merkmale des “Völkermords“ während der Franco-Diktatur nicht kennen, wie beispielsweise die “Übertragung der Schuld auf die Opfer selbst“.
NS-Elitesoldaten und Verbrechen
Entgegen anderen Darstellungen in der deutschen Militär-Geschichts-Schreibung war die Legion Condor für sämtliche Angriffe an der spanischen Nordfront (Baskenland, Asturien) verantwortlich. Terrorangriffe gehörten zum erprobten und bewährten Repertoire der Legion Condor. Auch die Angriffe auf Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Solcherart von Angriffen hatten keine militärstrategischen Ziele, sie dienten allein der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 1: Deutsche Kriegsziele.
Gernika después del bombardeo
Tras la derrota en la Guerra Española, el PNV se puso del lado de los Aliados en la lucha contra el fascismo. Sus espías ayudaron a los americanos a controlar los arsenales nazis de Gernika: la actividad armamentística hizo de la comarca “el complejo industrial-militar más importante de la Península Ibérica”. Una investigación saca a la luz la red de agentes secretos vascos que los antecesores de la CIA pagaron para vigilar las estratégicas fábricas y armas de la villa, como Esperanza y Cía.
Filmdokumente aus Los Angeles
Spanienkrieg (Bürgerkrieg) im Baskenland: Die Universität im kalifornischen Los Angeles (UCLA) hat auf ihrer Website bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen über den Spanienkrieg von 1936 veröffentlicht. Darunter mehrere Streifen, die in süd-baskischen Orten wie Iruñea, Donostia, Irun, Bilbo oder Lekaroz gedreht wurden. Sie zeigen die Kriegshandlungen am Boden und aus der Luft sowie ihre vernichtenden Folgen. Auch die Niederlage von Bilbao im Juni 1937 und den triumphalen Einzug der Faschisten.
Misshandlung republikanischer Frauen
Die deutsche Militär-Geschichts-Schreibung unterschlägt, dass die nazi-deutsche Flugstaffel Legion Condor für alle Angriffe an der spanischen Nordfront verantwortlich war (Baskenland, Asturien). Militärisch scheinbar unsinnige Attacken waren Teil der Strategie der Nazis-Angriffe, die Bombardierungen von Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Sie hatten keine militär-strategischen Ziele, sondern dienten der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 3: Misshandlung republikanischer Frauen.
Zahl der Opfer unterschätzt
Spanien geht ins 50. Jahr nach dem Tod des Massenmörders Franco. Noch immer ergeben Nachforschungen ungeahnte Neuigkeiten zum Verlauf des Krieges von 1936 und zu den damaligen Massakern. Die Zahl der Opfer von Krieg und Diktatur ist wesentlich höher als bisher bekannt. Jahrelange Nachforschungen beziehen sich auf die faschistischen Kriegsverbrechen in mehreren Städten Andalusiens. Nazi-Deutschland und Mussolini-Italien waren kriegsentscheidend. Ein Junge-Welt-Gespräch mit Francisco Moreno Gómez.
Terror gegen Zivilbevölkerung
Entgegen anderen Darstellungen in der deutschen Militär-Geschichts-Schreibung war die Legion Condor für sämtliche Angriffe an der spanischen Nordfront (Baskenland, Asturien) verantwortlich. Terrorangriffe gehörten zum bewährten Repertoire der Legion Condor. Auch die Angriffe auf Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Solcherart von Angriffen hatten keine militär-strategischen Ziele, sie dienten allein der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 2: Terror gegen Zivilbevölkerung.
Asturien und Baskenland
Der Mazucu-Berg liegt 168 Kilometer von der baskischen Westgrenze entfernt in der Region Asturien. Jedes Jahr im September machen sich antifaschistische Unentwegte aus Bilbao auf, um am Mazucu an einer Gedenk-Veranstaltung teilzunehmen. Denn vor fast 90 Jahren fanden während des Spanienkriegs am Mazucu-Berg entscheidende Schlachten statt, die durch die militärische Überlegenheit der nazi-deutschen Flugstaffel Legion Condor entschieden wurden. Baskische und asturische Soldaten verloren dort ihr Leben.