Künste

Die Kategorie KÜNSTE umfasst sechs Themenbereiche: Kunst, Musik, Theater, Film, Fotografie und Architektur.

film001Suche nach Selbstverständnis

Das baskische Kino erfährt derzeit – 2014/2015 – eine wahre Blüte. Es scheint, dass es nie einfacher war, über baskische Themen und Konflikte zu drehen. Viele Regisseure nutzen diese neue Freiheit leidlich aus. Doch bevor wir uns diese neue Film-Bewegung betrachten, werfen wir einen Blick in die alte Zeit bis zur Jahrtausendwende, die mehr von ideologischen Barrieren gekennzeichnet war. Bei diesem Rückblick greifen wir zurück auf eine Publikation aus dem Jahr 1999 mit dem Titel „Euskadi“.

aguirresarobe01"Der Magier des Lichts"

Javier Aguirresarobe ist Kameramann in der Filmproduktion, oder besser gesagt, er ist Fotografie-Direktor. Aus der Kleinstadt Eibar in Gipuzkoa hat ihn seine Arbeit über Madrid nach Kalifornien gebracht. Seit Jahrzehnten pendelt Aguirresarobe zwischen den Welten der Filmproduktion, diesseits und jenseits des Atlantiks. Mit den bekanntesten iberischen Film-Regisseuren  hat Aguirresarobe zusammengearbeitet, auch in den USA ist er gefragt, nicht zuletzt von Woody Allen, Milos Foreman und John Hillcoat.

esnebeltza04

Schwarze Milch aus dem Baskenland

Die baskische Musikgruppe ESNE BELTZA (Schwarze Milch) gastiert nicht zum ersten Mal in Deutschland. Am 7.August 2015 lädt Radio El Zapote zu einem Konzert mit Esne Beltza im Bahnhof Langendreer. Mitveranstalter war Funkhaus Europa. In der Veranstaltung-Ankündigung hieß es: “Esne Beltza kommen aus Gipuzkoa, im Herzen des Baskenlands. Die Gruppe hat längst auch darüber hinaus Kultstatus und sich bei Auftritten in Deutschland schon einen Namen gemacht“. Bisher wurden vier DVDs produziert.

berritxarrak02aBerri Txarrak: "Schlechte Nachrichten"

"Berri Txarrak" bedeutet auf Baskisch "Schlechte Nachrichten" - und davon gab es in der Vergangenheit nicht wenige, wenn es ums Baskenland ging. Mitunter gibt es jedoch auch gute Nachrichten, zum Beispiel jene, dass die baskische Rockgruppe "Schlechte Nachrichten" selbst in Deutschland großen Erfolg hat. Nicht zum ersten Mal ist die Gruppe aus Navarra auf Tour und begeistert das Publikum im Norden: Hamburg, Kiel, Berlin, Groningen, Karlsruhe und Bremgarten stehen auf dem Programm.

basquiat01Retrospektive Ausstellung in Bilbao

Auch wenn es der Name nahe legen könnte: Jean-Michel Basquiat (1960-1988) hat mit dem Baskenland nichts zu tun. Basquiat war in den 80ern der erste afroamerikanische Künstler, der in der hauptsächlich “weißen“ Kunstwelt der USA den Durchbruch schaffte. Jean-Michel Basquiat hinterließ mehr als 1000 Gemälde und Objekte sowie 2000 Zeichnungen, sein turbulentes Leben war mehrfach Anlass für Verfilmungen. In Bilbao ist nun eine Ausstellung des jung verstorbenen Talents aus New York zu sehen.

cronica01Franquismus-kritische Kunst der 60er Jahre

Originalität, Kreativität und die kritische Vision einer Gesellschaft, die von einer Dikatutur erstickt wurde – so wird das künstlerische Projekt beschrieben, das drei Künstler aus dem mediterranen Valencia Mitte der 60er-Jahre in Gang brachten: Equipo Crónica – das Chronik Team. Während sich das Regime versuchte, mit Kunst und Tourismus seine Misere zu übertünchen, gründeten drei Maler die Gruppe, um diese rückwärtsgewandte Gesellschaft künstlerisch-kritisch zu beschreiben.

jazzaldia0150 Jahre Jazzaldia

Das Jazz-Festival von Donostia (span: San Sebastián) ist das älteste seiner Art im Staat und eines der ältesten in Europa. Seit 1966 wird das auf Baskisch Jazzaldia genannte Musikfest jährlich durchgeführt. Dabei folgte Jazzaldia der Geschichte des zeitgenössichen Jazz. Viele der großen Figuren des Jazz hinterließen ihre Visitenkarten in der Hauptstadt Gipuzkoas. Seinen Ursprung nahm das Festival noch im tiefen Franquismus, als jegliche Art von Modernität misstrauisch beäugt wurde.

ugarte01aIm Schatten von Lorca und Buñuel

Der baskische Schriftsteller, Zineast und Schauspieler Eduardo Ugarte (1901 bis 1955) bildete zusammen mit Federico García Lorca das Direktorium der Theatergesellschaft "La Barraca". Er gilt als eine der vielseitigsten Persönlichkeiten unter den republikanischen Kulturschaffenden im Exil. Jedoch fand er nicht – wie Leon Felipe, José Bergamín, Juan Larrea, Max Aub, oder andere in Mexiko Exilierte – die ihm für sein Werk gebührende Anerkennung. Dazu trug sicher auch sein früher Tod bei.

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