Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.
Urzeitliches Kulturerbe
Am 15.März 2015 fand in Euskal Herria in acht verschiedenen Höhlen zum sechsten Mal der Tag der offenen Höhlen statt. Diese Initiative hat zum Ziel, die natürlichen unterirdischen und archäologischen Schätze zu würdigen und sie einem interessierten Publikum nahe zu bringen. Zum Kennenlernen der baskischen Urgeschichte ist ein Besuch dieser urzeitlichen Behausungen sicher hilfreich. In den vergangenen Jahren wurden sie von der baskischen Regierung aufbereitet und zugänglicher gemacht.
Exkursion Urdaibai
Die Exkursion führt uns in das Biosphären-Reservat Urdaibai an der Küste Bizkaias. Das Reservat erstreckt sich nördlich der Stadt Gernika, östlich davon liegen die Santimamiñe Höhle, der bemalte Oma-Wald und die urzeitliche keltische Siedlung Arrola. Von Gernika aus entlang des linken Urdaibai-Ufers liegen die Orte Forua (Reste einer römischen Siedlung), Murueta, Busturia (Biosphären-Museum), Sukarrieta (Ferienkolonie), Mundaka (Hafen, Kasino) und Bermeo (Hafen, Altstadt, Matxitxako-Leuchtturm, Gaztelugatxe Insel).
Sieben Wanderempfehlungen
Navarra, baskisch: Nafarroa, ist das historische Herz des Baskenlandes. Heute stellt es eine eigene autonome Region dar, abgetrennt von Euskadi und Iparralde. Seine landschaftlichen Unterschiede könnten kaum extremer sein. Im Norden schwingen sich die Gipfel der Pyrenäen auf eine Höhe von 2500m, darunter die schönen waldigen Täler von Irati, Salazar und Roncal. Im Süden ist teilweise wüstenähnliches Flachland zu finden (Bardenas). Navarra ist Kornkammer und Wanderparadies gleichzeitig.

Eisenspuren in La Arboleda
Erzminen gibt es in La Arboleda bereits seit der Zeit der Römer. In der Zeit der Industriellen Revolution im Baskenland wurden die Minen zum ersten Mal massiv ausgebeutet, die aus allen Teilen des Staates eingewanderten Arbeiterfamilien lebten in unvorstellbarer Armut. In den 70er Jahren war der Erzabbau vorbei. Seither wächst Gras auf den übrigenFelsen, die offenen Gruben füllen sich mit Wasser. Dazwischen siedelt sich Kunst an, Skulpturen baskischer Künstler/innen.
Höhlentour im baskischen Westen
Die 300-Seelen-Gemeinde Lanestosa gehört zur Provinz Bizkaia und liegt im äußersten Westen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland, im Gebiet der Encartaciones (bsk: Enkarterri). Im Westen grenzt der zur baskischen Provinz Bizkaia gehörende Landkreis an die Region Kantabrien, im Süden liegt die Provinz Burgos. Lanestosa ist die westlichste Gemeinde des Baskenlandes, Enkarterri ist eine bergig karstige und von Landwirtschaft geprägte Gegend, die eine Reihe von interessanten Höhlen bietet.

Altamente anti-ecológico
Un informe de la Universidad de la ONU advierte que la Inteligencia Artificial no solo emite carbono: cada consulta a un chatbot, cada imagen generada y cada vídeo sintético deja una huella invisible en el agua y el territorio. En 2030 consumirá tanta agua como 1.300 millones de personas y la electricidad de 650. Si no se gestiona de forma sostenible, la infraestructura digital podría convertirse en una pesadilla ambiental para los países más vulnerables, mientras los beneficios se concentran en unos pocos ricos.
Bergkloster mit Kunstpolemik
Im Süden der baskischen Region Gipuzkoa, südlich der Städte Arrasate/Mondragon, Oñati, Legazpi und Beasain liegt der Naturpark Aizkorri-Aratz. In seinem Zentrum befindet sich das Kloster-Heiligtum Arantzazu (Santuario), historisch von großer Bedeutung, landschaftlich von magischem Anblick. Die Zufahrt beginnt in Oñati und führt auf 750m Höhe zum Heiligtum Arantzazu. Das Kirchenzentrum ist Ausgangspunkt für Wanderungen ins Aizkorri-Berg-Massiv und für den Ausflug zur Arrikrutz-Höhle.

Von Kernenergie zu Fischfabrik
Die zwei Meiler des Atomkraftwerks Lemoiz (Lemoniz) an der Bizkaia-Küste waren bereits fertig gebaut, als die spanische Zentral-Regierung beschloss, die Atomanlage wegen der massiven Gegenproteste nicht in Betrieb zu nehmen. Seither sind 45 Jahre vergangen, Reste der Atomruine stehen noch immer. Über die Jahrzehnte wurden einige Pläne diskutiert, was aus Lemoiz werden könnte. Jetzt liegt der Plan auf dem Tisch, dort eine Fischzucht-Anlage zu bauen: Seezungen statt Atom-Energie.