Reisen

Die Kategorie REISEN berichtet über alternative und sozial verantliche Formen des Reisens und stellt Reiseziele auf kritische Art vor. Im Vordergrund steht der alternative Zugang zu bekannten Städten, daneben Besuchsziele, die nicht von Massenandrang geprägt sind, sich an baskischer Kultur orientieren, ökologischen Charakter haben und dazu beitragen, nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen oder zu erhalten, insbesondere ländlicher Tourismus und Kooperativen-Projekte. Weitere Themen sind Ökologie und Reisekultur im Allgemeinen, die Geschichte des Tourismus in den baskischen Großstädten, aktuelle Tendenzen des Tourismus, alternative Stadtführungen, Kleinstädte und Dörfer, die Geschichte von Höhlen, der Jakobsweg, Meereskultur, Welt-Kulturerbe, Naturschutz- und Biosphären-Gebiete, interessante Ausflüge abseits der Metropolen, sowie Reiseberichte.

lekei wa01Wanderempfehlungen Lekeitio

Der Küsten- und Fischer-Ort Lekeitio ist nicht nur für seinen netten Hafen, seine Altstadt, die Strände und die malerische Insel reizvoll. Neben diversen Besichtigungen, die den Besuch Lekeitios bereichern, gibt es auch eine Reihe von Wandermöglichkeiten, die alle direkt im Ort ihre Ausgangspunkte haben und nicht schwierig zu begehen sind. Wer sich also ein Gegengewicht zur attraktiven Gastronomie schaffen will, kann sich beim Wandern an Ausblicken aufs Meer oder ins Hinterland erfreuen.

lanestosa07Höhlentour im baskischen Westen

Die 300-Seelen-Gemeinde Lanestosa gehört zur Provinz Bizkaia und liegt im äußersten Westen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland, im Gebiet der Encartaciones (bsk: Enkarterri). Im Westen grenzt der zur baskischen Provinz Bizkaia gehörende Landkreis an die Region Kantabrien, im Süden liegt die Provinz Burgos. Lanestosa ist die westlichste Gemeinde des Baskenlandes, Enkarterri ist eine bergig karstige und von Landwirtschaft geprägte Gegend, die eine Reihe von interessanten Höhlen bietet.

stoerche01Die Störche kommen wieder

Dass es im baskischen Süden wieder Wölfe gibt, erfreut die Viehzüchter gar nicht. Die Bären in den Pyrenäen hingegen stören wenig. Der letzte einheimische – Camille genannt – wurde zwar versehentlich erlegt, dafür wurden slowenische Exemplare eingesetzt. Geier- und Adler-Poblationen sind in den Pyrenäen und baskischen Bergketten immer häufiger zu sehen, nachdem sie einst fast verschwunden waren. Im Urdaibai-Gebiet bleiben die Zugvögel das ganze Jahr. Und die Störche sind wieder im Anflug.

arantzazu4Bergkloster mit Kunstpolemik

Im Süden der baskischen Region Gipuzkoa, südlich der Städte Arrasate/Mondragon, Oñati, Legazpi und Beasain liegt der Naturpark Aizkorri-Aratz. In seinem Zentrum befindet sich das Kloster-Heiligtum Arantzazu (Santuario), historisch von großer Bedeutung, landschaftlich von magischem Anblick. Die Zufahrt beginnt in Oñati und führt auf 750m Höhe zum Heiligtum Arantzazu. Das Kirchenzentrum ist Ausgangspunkt für Wanderungen ins Aizkorri-Berg-Massiv und für den Ausflug zur Arrikrutz-Höhle.

01 hoehle ekainUrzeitliches Kulturerbe

Am 15.März 2015 fand in Euskal Herria in acht verschiedenen Höhlen zum sechsten Mal der Tag der offenen Höhlen statt. Diese Initiative hat zum Ziel, die natürlichen unterirdischen und archäologischen Schätze zu würdigen und sie einem interessierten Publikum nahe zu bringen. Zum Kennenlernen der baskischen Urgeschichte ist ein Besuch dieser urzeitlichen Behausungen sicher hilfreich. In den vergangenen Jahren wurden sie von der baskischen Regierung aufbereitet und zugänglicher gemacht.

picasso 03Exkursion Urdaibai

Die Exkursion führt uns in das Biosphären-Reservat Urdaibai an der Küste Bizkaias. Das Reservat erstreckt sich nördlich der Stadt Gernika, östlich davon liegen die Santimamiñe Höhle, der bemalte Oma-Wald und die urzeitliche keltische Siedlung Arrola. Von Gernika aus entlang des linken Urdaibai-Ufers liegen die Orte Forua (Reste einer römischen Siedlung), Murueta, Busturia (Biosphären-Museum), Sukarrieta (Ferienkolonie), Mundaka (Hafen, Kasino) und Bermeo (Hafen, Altstadt, Matxitxako-Leuchtturm, Gaztelugatxe Insel).

01xorrozin01Sieben Wanderempfehlungen

Navarra, baskisch: Nafarroa, ist das historische Herz des Baskenlandes. Heute stellt es eine eigene autonome Region dar, abgetrennt von Euskadi und Iparralde. Seine landschaftlichen Unterschiede könnten kaum extremer sein. Im Norden schwingen sich die Gipfel der Pyrenäen auf eine Höhe von 2500m, darunter die schönen waldigen Täler von Irati, Salazar und Roncal. Im Süden ist teilweise wüstenähnliches Flachland zu finden (Bardenas). Navarra ist Kornkammer und Wanderparadies gleichzeitig.

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Eisenspuren in La Arboleda

Erzminen gibt es in La Arboleda bereits seit der Zeit der Römer. In der Zeit der Industriellen Revolution im Baskenland wurden die Minen zum ersten Mal massiv ausgebeutet, die aus allen Teilen des Staates eingewanderten Arbeiterfamilien lebten in unvorstellbarer Armut. In den 70er Jahren war der Erzabbau vorbei. Seither wächst Gras auf den übrigenFelsen, die offenen Gruben füllen sich mit Wasser. Dazwischen siedelt sich Kunst an, Skulpturen baskischer Künstler/innen.

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