Fußball-Filmfest Athletic 13. Ausgabe
Die Geschichte der Williams-Familie, Homosexualität im Fußball, die Pionierinnen der Leichtathletik - dies ist ein Teil des Film Festivals “Thinking Football“ 2024 in Bilbao. Die Stiftung Athletic Club Bilbao und der Veranstaltungs-Raum Sala BBK präsentieren die dreizehnte Ausgabe einer “Initiative, die Geschichten erzählt, um unsere Gesellschaft zu verändern“. Mit elf Spielfilmen und einem Kurzfilm. Die 13. Ausgabe des mittlerweile international bekannten Festivals findet vom 18. bis 26. November statt.
Thinking Football, Film-Festival - Das Aktionsprogramm der Stiftung Fundación Athletic Bilbao gliedert sich in fünf Hauptbereiche: Gesellschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft, Ausbildung und Entwicklung, sowie Umwelt.
Was als “eine Reihe von Konferenzen“ begann, ist heute “eines der größten Festivals, das Fußball und Kino miteinander verbindet“. Die dreizehnte Ausgabe des Thinking Football Film Festival wurde vorgestellt, ein Projekt der Athletic Foundation in Zusammenarbeit mit einem Kultur-Veranstalter. Zwischen dem 18. und 26. November 2024 sind zwölf Filme zu sehen, alle kostenlos, aber mit Voranmeldung. (1) (2)
Die Geschichte der Gebrüder Williams, deren Eltern aus Ghana stammen und die im Profi-Team bei Athletic spielen ist mit Sicherheit der Renner in diesem Jahr, der Film wurde im September 2024beim Internationalen Film-Festival Zinemaldi in Donostia vorgestellt. Daneben ein Film über die Pionierinnen der Leichtathletik und das Tabu der Homosexualität im Fußball – dies sind nur einige der Themen, mit denen sich die Thinking-Filme beschäftigen. Dazu kommt ein Beitrag über das Veto gegen Frauen im Iran, in die Stadien zu gehen, personifiziert in der Figur von Zahra, einer jungen Frau von 27 Jahren, im Film “The Football Aficionado“ (Iran, 2022). Oder die quälende Situation des aufgrund von Stadtflucht menschen-verlassenen Spaniens, die im Film “Campos“ (2023) nachgezeichnet wird.
“Wir teilen das grundlegende Ziel, durch Werte Kultur zu vermitteln. Sport als Motor des sozialen Wandels ist sehr wertvoll. Wir wollen Geschichten, die unsere Gesellschaft verändern“, sagte der Kulturkoordinator des Veranstaltungs-Saals, Koldo Bilbao. “Thinking Football ist eines der einzigartigsten Festivals der Welt, ein weiteres Beispiel dafür, dass Athletic einzigartig auf der Welt ist“, fügte die Leiterin des Sozialbereichs des Vereins Athletic, Johana Ruiz-Olabuenaga, hinzu.
Nach diesen Vorstellungen stellte der Leiter der Stiftung des Athletic Club, Galder Reguera, die einzelnen Filme vor und erläuterte das Auswahlverfahren und die Methodik seines Arbeitsbereichs: “Die Nachfrage ist groß. Jedes Jahr ist es schwierig, eine Auswahl zu treffen. Wir zeigen keine Filme über die aktuellen Stars. Das Ziel ist vielmehr, die Gesellschaft durch den Fußball zu verbessern. Wir wollen, dass die Besucher den Saal mit einem gewissen Nachdenken verlassen. 2024 ist ein Jahr, in dem der Club Athletic selbst als Protagonist für mehrere Filme dient“.
Welche Filme sind das? “The Williams“ (2024), der gerade in die Kinos gekommen ist, “Hamaika andra zurigorri“ (Elf rot-weiße Frauen) (2024), der den langen Weg der Pionierinnen des Vereins erzählt, von Spielerinnen bis zu Regisseurinnen; und “Das letzte Tabu“ (Deutschland, 2024), ein Film, der von der Unsichtbarkeit handelt, die Homosexualität im Fußball immer noch darstellt. In letzterem ist Thomas Hitzlsperger zu sehen, den Athletic zu einem seiner Botschafter im Jahr seines 125. Jubiläums ernannt hatte. Die Ehrung fiel mit den Dreharbeiten für den Film zusammen, weshalb Lezama einer der Drehorte ist. Die Nichte des britischen Spielers Justin Fashanu, der Selbstmord beging, nachdem er sich als schwul geoutet hatte, wird nach der Vorführung an einer Diskussion teilnehmen.
“Copa 71“ (GB, 2023), produziert von den Tennis-Spielerinnen Serena und Venus Williams, handelt von der historischen Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 1971 in Mexiko, die in die Geschichte einging, obwohl sie keine offizielle WM war, gleichwohl waren mehr als 100.000 Fans im Aztekenstadion versammelt. “As primeiras“ (Die Ersten) (Brasilien, 2024) porträtiert das Leben einer Gruppe von Frauen, die in den Vororten von Rio de Janeiro leben, um die sechzig Jahre sind und eine gemeinsame Vergangenheit haben: Sie sind die Basis des ersten Frauen-Fußball-Teams in Brasilien.
Außergewöhnliches Programm
“Colombia, the Road to Glory“ (Kolumbien, 2024) erzählt die Geschichte des kolumbianischen Nationalteams, die Mitte der 1990er Jahre die Welt in Erstaunen versetzte und schließlich durch den Druck von außen und die Drohungen von Drogenhändlern zu Grabe getragen wurde, als der Verteidiger Andrés Escobar ermordet wurde. Ohne dieses südamerikanische Land zu verlassen, ist der einzige Kurzfilm zu sehen, der ausgestrahlt wird: “Greenland: Santa Cruz del Islote“ (USA, 2020). Das Werk erkundet die Inselgruppe San Bernardo, ein schwimmendes Dorf mitten im Paradies, ein Ort, an dem Fußballspielen unmöglich scheint.
“A Great Team“ (Deutschland, 2023) erzählt die Geschichte von Jason, einem Jungen mit Asperger-Syndrom. Als er in der Schule nach seinem Fußballteam gefragt wird, beschließt er, mit seinen Eltern durch die Bundesliga-Stadien zu reisen, um den Verein zu finden, der ihn am besten repräsentiert. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten, sowohl Jason als auch sein Vater Mirco werden im Anschluss an die Vorführung an einer Diskussion teilnehmen. “Looking for Eric“ (GB, 2009) zeigt den Schauspieler und ehemaligen Fußballspieler Éric Cantona, der einem Postboten aus Manchester hilft, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Abgerundet wird das außergewöhnliche Programm dieser Ausgabe durch einen Klassiker des Fußball-Kinos: “Volver a vivir“ (Wieder leben) (Spanien-Italien, 1968). Einer der besten Filme von Mario Camus erzählt die Geschichte von Luis Rubio, einem berühmten Ex-Spieler, der nach seiner Arbeit in Amerika nach Spanien zurückkehrt. Doch seine Vergangenheit bringt Ressentiments mit sich, die das von ihm gecoachte Team zu Fall bringen könnten. (3)
Film-Beschreibungen: Elf Spielfilme und ein Kurzfilm werden von Montag, 18. bis Dienstag, 26. November gezeigt.
“Das letzte Tabu“ - Deutschland, 2024. 94 Minuten. Regie: Manfred Oldenburg. Vorführung 18. November (19:00 Uhr):
Sexuelle Freiheit ist im Profifußball immer noch ein Tabu, zumindest im Männer-Fußball. Wir schreiben das Jahr 2024 und der Fußball ist noch kein Bereich, in dem es scheinbar nur-heteronormative Menschen gibt. “Das letzte Tabu“ ist ein Dokumentarfilm, der sich diesem Thema anhand der persönlichen Geschichten von zehn schwulen Fußballern widmet: Marcus Urban, Collin Martin, Matt Morton, Justin Fashanu und Thomas Hitzlsperger, der für sein Engagement für einen fairen und toleranteren Fußball zum Botschafter von Athletic wurde. Der Film konzentriert sich auf die Erfahrungen und Konflikte dieser Personen, von der Selbstverleugnung bis zur Befreiung durch das Coming-out. Er stellt die Frage, warum Homosexualität im Fußball nach wie vor ein Tabuthema ist, und hinterfragt die Wahrnehmung und den Umgang der Gesellschaft mit diesem Thema.
“Der Fußball-Aficionado“ - Iran, 2022. 87 Minuten. Regie: Sharmin Mojtahedzadeh und Paliz Khoshdel. 19. November (18 Uhr): Der Film erzählt die Geschichte von Zahra, einer 27-jährigen Iranerin, die in Teheran lebt und ein großer Fan von Persepolis ist, einem der größten Fußballteams der Hauptstadt. Sie wollte schon immer ihr Lieblingsteam und auch die Spiele der iranischen Auswahl im Stadion sehen. Einem ungeschriebenen Gesetz zufolge ist es Frauen jedoch nicht gestattet, in Stadien zu gehen und Fußballspiele zu sehen. Zahra beschließt daher, sich als Mann zu verkleiden, um das Stadion zu betreten. Sie ahnt nicht, dass sich ihre Aktion in den sozialen Medien verbreiten und auch die Boulevardpresse darüber berichten wird und ein neues Kapitel in ihrem Leben beginnt.
“Cup 71“ - GB, 2023. 90 Minuten. Regie: James Erskine und Rachel Ramsay. 19. November (20 Uhr): Im August 1971 traten die Frauen-Nationalteams von England, Argentinien, Mexiko, Frankreich, Dänemark und Italien in Mexiko-Stadt zu einem Fußballturnier an, das ein Vorher und ein Danach markierte: üppige Sponsorengelder, umfangreiche Fernsehübertragungen, Merchandising an jeder Ecke und mehr als 100.000 Fans im historischen Azteken-Stadion. Doch obwohl es sich um einen der bahnbrechendsten Momente der Fußballgeschichte handelte, wurde diese Weltmeisterschaft in der Geschichte begraben. Warum? Unter der Regie von Rachel Ramsay und James Erskine, produziert von den Williams-Schwestern und Alex Morgan, lässt dieser Dokumentarfilm das Turnier mit beeindruckenden Archivaufnahmen und Interviews mit den teilnehmenden Spielerinnen noch einmal aufleben.
“Campos“ - Spanien, 2023. 72 Minuten. Regie: Óscar Falagán und David Casado. 20. November (18.00 Uhr): “Campos“ ist eine Reise durch das ländliche Spanien anhand der Geschichten und Dialoge der Menschen, die dort leben, und ihrer Beziehung zu ihrer Umgebung und Landschaft. Wie der Platz und die Kirche ist auch der Fußballplatz ein Schlüsselelement der ländlichen Architektur-Landschaft. Sein Standort ist frei wählbar, sei es auf einer Tenne, auf einem Gemeinde-Grundstück, neben einem Bergwerksschacht, auf einer Viehweide. Kein Fußballplatz in einem Dorf gleicht dem anderen. Ihr vielfältiges und heterogenes Erscheinungsbild zeugt von den kulturellen Besonderheiten des Gebiets, von der geografischen Lage und auch von der Eigenart ihrer Bewohner. Im so genannten “menschen-leeren Spanien“ sind diese verlassenen Spielplätze ein greifbares Zeichen der Entvölkerung. Die Regisseure Óscar Falagán und David Casado nutzen die Fußballplätze als Bühne und Kontext, um die Geschichten der Bewohner zu erzählen, die auf diesen Plätzen leben. Einige dieser Bewohner waren mit den Fußballteams ihrer Dörfer verbunden, andere einfach mit dem Ort selbst. Menschen, die durch ihre Beziehung zum Fußball, zu ihrem Dorf oder zu ihren Landsleuten verschiedene Aspekte der Entvölkerung vermitteln und den Wert des ländlichen Fußballs als Element der Einheit, des Zusammenhalts, des sozialen Ereignisses und der Freizeitgestaltung aufzeigen.
“Grönland: Santa Cruz del Islote“ - USA, 2020. 9 Minuten. Regie: Martin Fradkin. 20. November (20.00 Uhr): Greenland ist eine Reihe von kurzen Dokumentarfilmen, die Orte auf der Welt erforschen und besuchen, an denen es unmöglich scheint, Fußball zu spielen, und doch wird er gespielt. In dieser Folge geht es zum San Bernardo Archipel in Kolumbien, um Santa Cruz del Islote zu besuchen, ein schwimmendes Dorf inmitten des Paradieses. Ungefähr 800 Menschen leben dort. Auf weniger als einem Hektar leben etwa 800 Menschen, ein Weltrekord. Mit einem winzigen Fußballplatz im Herzen der Insel verkörpern die Spieler des örtlichen Teams die Leidenschaft des Fußballs besser als jeder andere.
“Kolumbien: Auf dem Weg zum Ruhm“ - Kolumbien, 2024. 84 Minuten. Regie: Luis Ara. 20. November (20.15 Uhr): Am 5. September 1993 besiegte das kolumbianische Nationalteam Argentinien im Monumental-Stadion von River Plate mit 0:5, wobei Maradona auf der Tribüne saß und das kolumbianische Team lautstark unterstützte. Dieses Spiel rückte den kolumbianischen Fußball in den Mittelpunkt des Interesses der Fußballwelt, und das Team von Maturana galt als Favorit für den Gewinn der Weltmeisterschaft 94. Der Zusammenbruch dieses Teams in den USA aufgrund von äußerem Druck und ernsthaften Bedrohungen durch die kolumbianische Mafia war ein Fall, der live übertragen wurde und mit der Ermordung eines Kickers, des jungen Verteidigers Andrés Escobar, endete.
Der Regisseur Luis Ara nimmt diese Momente zum Ausgangspunkt, um den langen Prozess des Wiederaufbaus des kolumbianischen Teams bis zum Sieg bei der Copa América 2001 in einem Dokumentarfilm zu schildern, in dem legendäre Namen des kolumbianischen Fußballs wie Francisco Maturana, Víctor Aristizabal, Adolfo Valencia, Carlos Valderrama, Gabriel Gómez, Andrés Orozco, Mauricio Molina, Óscar Córdoba und Mario Yepes erzählen, wie sich ein Volk und eine Elf durch den Traum eines Nationalteams vereinten und wie der Fußball in einer Zeit extremer Konflikte im Lande Frieden bringen konnte.
“As Primeiras“ (Die Ersten). Brasilien, 2024. 78 Minuten. Regie: Adriana Yañez. 21. November (18.00 Uhr): Dieser Dokumentarfilm, der mit dem Preis des Festivals SoFoot 2024 ausgezeichnet wurde, porträtiert das Leben einer Gruppe von Frauen, die in den Vororten von Rio de Janeiro leben, fast 60 Jahre alt sind und eine gemeinsame Vergangenheit haben: Sie sind die Basis des ersten Frauen-Teams Brasiliens. Die Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen durch die Welt gemacht haben, als sie in den 80er und 90er Jahren für das Nationalteam spielten, haben sie dennoch nicht berühmt gemacht. Ihre Geschichten wurden nie erzählt, und das Geld, das sie damals bekamen, war verschwindend gering. Alle fanden neue Wege für ihren Alltag, nachdem das Leben auf dem Spielfeld zu Ende war. Der Film verfolgt ihren Alltag bis heute und reflektiert darüber, wo ihre Traumpläne geblieben sind, wie sie mit Erinnerungen, Entscheidungen und dem Älterwerden umgehen.
“Die Williams' – Baskenland, 2024. 85 Minuten. Regie: Raúl de la Fuente. 21. November (20.00 Uhr): Dokumentarfilm, der von Iñaki und Nico Williams in der ersten Person erzählt wird. Zwei Brüder, Fußballer, Basken und “Beltzas“ (Schwarze), Nachkommen von Ghanaern, die uns ihre unglaubliche Geschichte über die zwei wichtigsten Jahre ihres Lebens erzählen. Von ihrer historischen Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Katar mit zwei verschiedenen Nationalteams über den lang ersehnten Sieg von Athletic Club in der Copa del Rey nach 40 Jahren bis hin zu Nicos Triumph bei der Europa-Meisterschaft. Zwei internationale Stars, die sich mit ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft auseinandersetzen, mit den Konflikten, die ihr Leben geprägt haben: Rassismus, Identität, Frustration, Ehrgeiz und Erfolg.
“Volver a vivir“ - (Zurück zum Leben). Spanien und Italien, 1968. 103 Minuten. Regie: Mario Camus. 25. November (17.00 Uhr): Der Film gehört zu den Klassikern in der Geschichte des Fußballfilms und ist gleichzeitig einer der besten Filme von Mario Camus. Er erzählt die Geschichte von Luis Rubio, einem berühmten ehemaligen Fußballspieler, der nach seiner Arbeit in Amerika als Spieler und Trainer nach Spanien zurückkehrt. Luis wird von einem Verein der zweiten Liga angeworben, bei dem er eine Führungsrolle übernimmt. Doch Luis' Vergangenheit ist zu dunkel und es gibt gewisse Ressentiments gegen ihn.
“Auf der Suche nach Eric“ – GB, 2009. 119 Minuten. Regie: Ken Loach. 25. November (19.00 Uhr): “Looking for Eric“ wird von vielen als der beste Fußballfilm aller Zeiten angesehen. Er verfügt über ein vielversprechendes Dreiergespann: Regie von Ken Loach, Drehbuch von Paul Laverty und die Beteiligung des legendären Spielers Éric Cantona als Schauspieler. Der Film erzählt die Geschichte von Eric Bishop, einem fußballbegeisterten Postboten aus Manchester, der sich in einer schweren Lebenskrise befindet. Als er am Tiefpunkt angelangt ist, taucht Eric Cantona, sein Idol und der Star seines Vereins Manchester United, eines Nachmittags unerwartet bei ihm zu Hause auf. Der Fußballer versucht, ihm zu helfen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
“Hamaika andra zurigorri“ (Elf rot-weiße Frauen) - Baskenland, 2024. 70 Minuten. Regie: Akaitze Kamiruaga. 26. November (17.00 Uhr): Frauen bei Athletic Club ist das Thema des Dokumentarfilms, in dem etwa dreißig Pionierinnen aus verschiedenen Bereichen mit ihren Aussagen zu Wort kommen: Mitglieder, Journalistinnen, Fotografinnen, Spielerinnen, Vorstandsmitglieder, Fans. Erinnerung, Emotion, Familie, Übertragung, Leidenschaft, sportliches Gefühl sind einige der herausragenden Elemente des Erzählstrangs.
“Ein großartiges Team“ - Deutschland, 2023. 109 Minuten. Regie: Marc Rothemund. 26. November (19.00 Uhr): Marco und Fatime sind die Eltern von Jason, einem Jungen mit Asperger. Als die Schule Jasons Familie rät, ihn wegen seines schlechten Benehmens in ein spezielles Zentrum zu verlegen, bittet Fatime Mirco, seine Rolle als Vater zu übernehmen, da er zu Hause nicht sehr präsent ist, weil er beruflich viel unterwegs ist. Vater und Sohn beschließen, einen Pakt zu schließen: Jason verspricht, sich in der Schule zu bessern, wenn Mirco ihm hilft, sein Lieblings-Team zu finden. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise durch die Stadien der Bundesliga, um ein Team für Jason zu finden. Ein schöner Film, der auf einem wahren Fall beruht und die Welt der Menschen mit Asperger-Syndrom auf bewegende Weise näher bringt. (3)
ANMERKUNGEN:
(1) Stiftung Athletic Club Bilbao (LINK)
(2) “La historia de los Williams, la homosexualidad en el fútbol, las pioneras del Athletic... Así es Thinking Football Film Festival 2024” (Die Geschichte der Familie Williams, Homosexualität im Fußball, die Pionierinnen der Leichtathletik. Das ist Thinking Football Film Festival 2024), Tageszeitung El Correo, 2024-11-05 (LINK)
(3) “Estas son las doce películas que se verán en el Thinking Football Film Festival” (Das sind die zwölf Filme, die beim Thinking Football Film Festival zu sehen sind), El Correo, 2024-11-06 (LINK)
ABBILDUNGEN:
(*) Thinking Football (Filmfest)
(PUBLIKATION BASKULTUR.INFO 2024-11-06)
