Die im März 2022 neu geschaffene Kategorie POLITIK beinhaltet die Rubriken Antifaschismus, Gentrifizierung, Gewerkschaft, International, Repression, Soziale Bewegung, Spanien.
Die Weltkriegs-Profiteure
Die Rheinmetall Aktien-Gesellschaft ist derzeit der größte Rüstungs-Produzent in der BRD. Die Firmen-Geschichte begann Ende des 19. Jahrhunderts und führte über zwei Weltkriege mit Zwangsarbeit in Konzentrationslagern in eine Neuzeit, die erneut davon geprägt ist, dass die deutsche Politik unter dem Schirm der NATO nach einer militärischen Vormachts-Stellung in Europa strebt und einen Krieg gegen Russland vorbereitet. Rheinmetall war und ist einer der Profiteure der Kriegswirtschaft.
Widerstand gegen Rüstung
Produktionsstätten werden kaputt gehämmert, Firmencomputer aus dem Fenster geworfen und Konzerndächer zerlegt – der Dokumentarfilm „To Kill a War Machine“ begleitete über mehrere Jahre die Aktivist:innen der Gruppe Palestine Action in Groß-britannien und dokumentiert ihre direkten Aktionen gegen den britischen Rüstungssektor. Mit Bodycam-Aufnahmen, Handyvideos und Interviews zeigt die Dokumentation die nächtlichen Besetzungen, Dachaktionen und gezielten Beschädigungen von Firmeneigentum.
Después de la guerra, antes de la guerra
Con el rearme impulsado por las potencias occidentales (EE. UU., Francia, Gran Bretaña) en 1955, la República Federal de Alemania regresó a la comunidad internacional tras la Segunda Guerra Mundial. El rearme fue un paso más en el camino hacia la integración económica y militar del Occidente capitalista. A esto le siguieron las muy controvertidas leyes de emergencia en 1968 y, en la década de 1980, el despliegue de misiles estadounidenses con ojivas nucleares.
SENER und die Familie Sendagorta
Arbeiter*innen kämpfen ihr ganzes Leben lang für das, was ihnen zusteht: öffentliche Gesundheits-Versorgung, angemessene Renten, Dienstleistungen, die allen zu Gute kommen. Im Rentenalter sehen sie, wie die baskische Regierung aus PNV (rechts) und PSOE (sozialdemokratisch) ihnen alles Stück für Stück wegnimmt. Nicht forsch, sondern mit Schweigen und Hintertüren, indem sie mächtige Unternehmen begünstigt, die nur die Begriffe Gewinn und Verträge verstehen. Sie rauben das, was alle gemeinsam aufgebaut haben, und bezeichnen das auch noch als Fortschritt.
Nach dem Krieg, vor dem Krieg
Mit der von den Westmächten (USA, Frankreich, Großbritannien) angeschobenen Wiederbewaffnung 1955 kehrte die Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in die internationale Gemeinschaft zurück. Die Wiederbewaffnung war ein weiterer Schritt auf dem Weg in die wirtschaftliche und militärische Integration des kapitalistischen Westens. Es folgten die heftig umstrittenen Notstands-Gesetze und in den 1980er Jahren die US-amerikanische Raketen-Stationierung mit Atom-Sprengköpfen.
Aus Palästina-Sicht
In den Mainstream-Medien wird viel darüber geschwafelt und spekuliert, was die USA und Israel nach Kriegsende mit dem Gazastreifen vorhaben. Was aber die palästinensischen Organisationen für Vorschläge auf den Tisch legen, ist kaum Gegenstand der Berichterstattung. Die linke Tageszeitung Junge Welt hat zu diesem Thema mit Vertretern der drei wichtigsten Organisationen aus dem Gaza-Streifen gesprochen: mit der Bewegung Hamas, dem Islamischen Dschihad und der marxistisch-leninistischen PFLP.
Mit Gottes Segen
Für die politisch Verantwortlichen, die die Gründung der Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg durchsetzten, verstand es sich von selbst, dass zum Militär auch eine Militär-Seelsorge gehöre. Der erste Bundeskanzler Adenauer war katholisch und tief im katholisch-rheinländischen Milieu verwurzelt. Seit 1957 kümmern sich Katholiken und Protestanten in der Bundeswehr um die soldatischen Seelen. Den Krieg hinterfragen sie nicht. Über die Rolle der Kirche beim Training zum vorsätzlichen Töten.
KI-gesteuertes Morden
Kriegsverbrechen und Kollateralschäden werden in Zukunft elektronisch programmiert. Roboter und ähnliche durch Künstliche Intelligenz gestützte Systeme werden in kommenden Kriegen womöglich die Infanterie ersetzen. Den Feind töten und zerstören, ohne vorher eine große Armee in Gang zu setzen. Neben Drohnen aller Art könnte der “Soldat“ der Zukunft vielmehr aussehen wie der bewaffnete Roboterhund BARS, den das türkische Unternehmen Quad Robotics bei einer Präsentation in Izmir vorgestellt hat.