69 items tagged "Spanienkrieg"

  • Sieben Angriffe auf Gernika

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    Richthofen: "Ein voller Erfolg!"

    Die Bombardierung von Gernika am 26. April 1937 ging als Fanal der Grausamkeit gegen Zivilbevölkerung in die Kriegsgeschichte ein. Weitgehend unbekannt ist, dass die baskische Kleinstadt in der Provinz Bizkaia nach diesem ersten verheerenden Angriff deutscher und italienischer Flieger eine ganze Woche lang weiter mit Bomben und Granaten überzogen wurde. Sogar nach der Besetzung durch die Franquisten wurden in der Umgebung der Stadt von der Legion Condor und der Aviazione aus der Luft Menschen gejagt.

  • Spanienkrieg in Gotha

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    Ausstellung zum 80. Jahrestag

    Nicht nur im Baskenland und im spanischen Staat findet die Erinnerung an 80 Jahre Krieg ihren Niederschlag. Auch in Deutschland, vielleicht immer mehr, wird an die entscheidende deutsche Beteiligung erinnert, für die insbesondere die Nazi-Flugstaffel „Legion Condor“ verantwortlich zeichnete: erst durch die Luftbrücke zwischen Afrika und dem Festland, um Francos Truppen auf die Halbinsel zu transportieren, danach mit verheerenden Luftangriffen zur Begleitung der spanisch-italienischen Bodenoffensiven.

  • Spuren aus Österreich

    oesterreich01Österreicher als Kämpfer für Franco

    Mitte Juli 2016 jährt sich der Ausbruch des Spanischen Kriegs von 1936 bis 1939 zum 80. Mal. Noch sind lange nicht alle Aspekte dieses militärischen Aufstands erforscht, der in einem Völkermord endete. Dass rund 1.400 Österreicher damals für die linke Republik mitkämpften war bisher kaum bekannt. Auch nicht, dass im Lager der spanischen Faschisten 140 Österreicher aktiv waren. Ein zweiter Aspekt dreht sich um die Aufarbeitung des Franquismus und die Darstellung des Diktators in Spanien selbst.

  • Tod im KZ Flossenbürg

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    Die vergessenen Nazi-Opfer

    In deutschen Konzentrationslagern waren nahezu 15.000 aus dem spanischen Staat stammende Frauen und Männer interniert. Die Frauen wurden vorwiegend nach Ravensbrück deportiert, der Großteil der Männer wurde nach Mauthausen und Gusen verschleppt. Sie hatten während des Spanienkriegs auf Seiten der Republik gestanden und gekämpft. Nach dem Sieg der Franquisten suchten sie Schutz in Iparralde, dem französischen Baskenland, wo sie nach der Frankreich-Besetzung der Nazi-Maschinerie in die Hände fielen.

  • Todestag 20. November

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    Faschisten, Sozialisten und ein Anarchist

    Quer über das 20. Jahrhundert verteilt war der 20. November Todestag einer ganzen Reihe von Politikern. Kurz nach dem Militärputsch von 1936 starb der Anarchist Durruti durch eine Kugel. Falange-Führer Primo de Rivera wurde von der Republik hingerichtet, der spanische Diktator Franco starb hingegen im Bett. Sicher nicht zufällig wurde am selben Novembertag 1984 der baskische Politiker Santi Brouard in seiner Arztpraxis erschossen. Den Abgeordneten Josu Muguruza ereilte 1989 dasselbe Schicksal.

  • Topographie des Terrors

    memorandum01Wege zur Erinnerung

    Das im Auftrag der baskischen Regierung im Aufbau begriffene Erinnerungs-Institut „Gogora“ hat Ende 2015 eine Denkschrift präsentiert, in der die wichtigsten Daten zu den Orten des Krieges von 1936 im Baskenland (ohne Navarra) zusammengefasst sind – vom Sitz der baskischen Regierung bis zu den Schlachtfeldern des Krieges, auf denen sich die in aller Geschwindigkeit neu formierte baskische Armee „Eusko Gudarostea“ den franquistischen Truppen und seinen europäischen Verbündeten entgegen stellte.

  • Verschweigen Marke Wunstorf

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    Guernica und die Folgen des Krieges

    Der vernichtende Angriff auf die baskische Stadt Gernika 26. April 2017 hinterlässt in deutschen Medien seine Spur. In der Wochen-Zeitschrift Ossietzky setzt sich der Journalist Hubert Brieden mit der Frage „Guernica und die Folgen des Krieges“ auseinander. Von Brieden, Mechthild Dortmund und Tim Rademacher erschien unlängst die Publikation „Kriegsfolgen. Gernika/Bizkaia und Wunstorf/Region Hannover. Über die Schwierigkeiten beim Umgang mit der Militärgeschichte in Deutschland und Spanien“.

  • Von Diktator Trujillo ermordet

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    Jesús Galíndez: Antifranquist und US-Agent

    Jesús de Galíndez Suárez war nach dem Spanienkrieg von 1936 bis 1939 einer der bedeutendsten baskischen Exilpolitiker. Während des Krieges organisierte er als Parteiaktivist der PNV das baskische Zentrum in Madrid. Nach dem Krieg zog Galíndez über Frankreich in die Dominikanische Republik, wo er unter dem Diktator Trujillo zu einer wichtigen Persönlichkeit der baskischen Diaspora wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er in die USA, wo er 1956 von dominikanischen Agenten entführt und ermordet wurde.

  • Was war die “Legion Condor“?

    condor01Die "Wahrheit" eines Kriegsverbrechens

    Gernika, Picasso, von Richthofen, Bürgerkrieg, Internationale Brigaden, Legion Condor – das sind die wenigen Stichworte, die einigen von uns heute noch bekannt sind über ein historisches Ereignis, das die deutsche wie die spanische und baskische Geschichte wesentlich beeinflusst hat. Ohne Gernika war der zweite Weltkrieg nicht denkbar. Im Baskenland und Spanien wurden militärische Versuche gemacht, die in Warschau und Coventry zur massiven Anwendung kamen.

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