Aktuell

Die Kategorie beinhaltet Nachrichten über das Baskenland und Informationen für Besucher*innen der Webseite. Sie besteht aus sechs Abteilungen: Nachrichten, Kalender-Jahrestage, Newsletter-Anthologie, Ausflugs-Angebote, Kolumne, Audio-Video.

irabazi1Mit der Rechten gleichgezogen

EH Bildu steht nach den Regionalwahlen in der Autonomen Gemeinschaft Baskenland erstmals auf Augenhöhe mit der regierenden konservativen Baskenpartei PNV. “Ein spektakuläres Wachstum«, stellte der Kandidat der baskischen Linkskoalition vor jubelnden Anhängern am späten Sonntag in Bilbao fest. Der Grund: Das baskische Linksbündnis EH Bildu kam bei den Parlamentswahlen auf 350.000 Stimmen. Das Parteienbündnis komme im Parlament auf 27 Sitze (bisher 21), hob Spitzenkandidat Pello Otxandiano hervor.

23ruck01Rudern zum Erfolg

2023 war Wahl-Jahr auf allen Ebenen: Kommunal, Regional und für das Staatsparlament. Baskische Parteien, links und rechts, spielten bei den folgenden Mehrheits-Bildungen in Madrid, Nafarroa und Pamplona eine wesentliche Rolle. In Euskadi wird erst 2024 gewählt. Ein baskischer Journalist sitzt seit zwei Jahren schutzlos in polnischer Untersuchungs-Haft. Der israelische Vernichtungskrieg gegen die palästinensische Bevölkerung in Gaza hat im Baskenland tiefe Spuren von Protest und Solidarität hinterlassen.

kolu54x00Zeit der Erinnerungen

Durango, Elgeta, Eibar, Zornotza, Gernika – die Reihe der baskischen Orte, die im April 1937 von den faschistischen Putschisten erobert wurden, ist lang. Die Überwindung des antifaschistischen Bollwerks an den Intxorta-Bergen ließ den Franquisten freie Bahn auf dem Vormarsch Richtung Bilbao, wo in einer Stiefelfabrik von Legion-Condor-Bomben 100 Schutzsuchende getötet wurden. Am 1. April 1939 war der Krieg definitiv beendet. Sonst: Eibar ruft die Republik aus, die Ertzaintza tötet einen Fußballfan.

kolu51x00Wo zum Teufel ist der Schneemann?

Jahresrückblicke haben Hochkonjunktur, Pamplona hat einen neuen sozialdemokratischen Bürgermeister, zur Monatsmitte gehen Tausende auf die Straße für die Rechte der politischen Gefangenen. 2024 ist das Jahr der baskischen Regionalwahlen, zumindest im Westen, in Euskadi – dabei wird ein neuer Regierungs-Chef gewählt, zur Wahl stehen nur Männer. Zwar wird die Mehrheit im Baskenland häufig als nationalistisch beschimpft, in den Fenstern hängen derzeit jedoch mehr palästinensische als baskische Symbole.

kolu53x00Für die Sprache laufen

Alle Jahre wieder – alle zwei Jahre, wenn keine Pandemie dazwischen kommt – rennen Zehntausende von Baskinnen und Basken. Nicht um ihr Leben (oder vielleicht auch), sondern für ihre Sprache. Die ist zwar hoch-offiziell, aber dennoch im südlichen Staat wenig beliebt, wird nach wie vor diffamiert und bekämpft, sei es mit Beleidigungen oder richterlichen Entscheidungen, die verhindern, dass das Baskische den Vorsprung des Spanischen einholt, auf dem Weg zur gleichberechtigten Sprache. 10 Tage Korrika.

kolu50x00Friede den Hütten

Zufriedene Rückblicke auf den ersten feministischen Generalstreik (am 30N), bei dem Hunderttausende mobilisiert wurden, um ihre Kritik am herrschenden Pflege-System hinauszuschreien: öffentlich, für alle und gemeinsam durch Männer und Frauen – so einfach. Hunderttausende waren es auch, die in den vergangenen Wochen für die Rechte des palästinensischen Volkes auf die Straße gingen. Während in der BRD amtlich die Fortsetzung des Krieges in Gaza gefordert wird, ist im Baskenland von Völkermord die Rede.

kolu52x00Karneval Ituren, Zubieta

Nach dem Winterschluss-Verkauf ist kommerzielle Langeweile angesagt, österliche Sonnenfreuden erscheinen Lichtjahre entfernt. Genau die Zeit, sich bei Minusgraden im leichten Karnevals-Kostüm den Arsch abzufrieren. Die baskische Welt schaut auf Ituren und Zubieta. Figuren mit Schafsfellen, Spitzhüten und Riesenglocken marschieren vor einem Dutzend Kamerateams im Gleichschritt durch die Straßen. Zanpanzar, der Inbegriff baskischer, bäuerlicher und widerständischer Kultur. Dong-Dong-Dong-Dong-Dong.

pflege1Auf die Straße am 30. November

Pflegearbeit ist ein allumfassender Job, nur Rechte bringt er nicht mit sich. Die Frauenbewegung wird bei ihrem morgigen Streik für die Aufhebung des Ausländergesetzes und die Abschaffung des aktuellen Systems der Pflege durch Hausangestellte streiken. Hausangestellte, fast ausschließlich Migrantinnen, leiden am meisten unter dem Pflegesystem. Durch das Ausländergesetz kommen sie in eine rechtlich prekäre Situation, das System der intern lebenden Hausangestellten nimmt ihnen den Rest an Rechten.

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information