92 items tagged "Franquismus"

  • Faschismus-Aufarbeitung

    80urte03
    Die Verbrechen zwischen 1936 und 1978

    Nur wenige Tage vor dem 80. Jahrestag des Militärputschs von Franco und weiteren faschistischen Generälen (18.Juli 1936) hat die baskische Regierung eine Studie in Auftrag gegeben, die die Menschenrechts-Verletzungen während des Franquismus untersuchen und dokumentieren sollen. Unter Franquismus wird dabei nicht nur die Zeit des Krieges von 1936 bis 1939 und die folgende 36-jährige Diktatur verstanden, sondern auch die drei Jahre des sog. „demokratischen Übergangs“ nach Francos Tod am 20.November 1975.

  • Faschisten im Baskenland

    fala01
    Immer wieder die Falange

    Eine Gruppe von Neonazis bedroht im Baskenland linke Aktivist*innen. Die Gruppe „Falange Vasconavarra” (Baskisch-Navarrische Falange) versichert, bis zu 100 Mitglieder zu haben. Über soziale Netze wurden zuletzt mithilfe von Fotos immer wieder linke Treffpunkte als potentielle Angriffsziele markiert – und danach tatsächlich mit Sprühereien und Sachbeschädigungen attackiert. Die Naziführer weisen jegliche Verantwortung zurück und geben sich als „ordnungsliebende Partei“. Bisher ohne Personenschaden.

  • Flucht aus Ezkaba 1938

    esk1
    Nach 82 Jahren den Vater gefunden

    Die folgende Geschichte hat ein glückliches Ende, dennoch handelt es sich um eine der tragischen Episoden des Spanienkriegs. Sie ereignete sich in der baskischen Region Navarra und forderte Hunderte von Menschenleben. Auf einen Massenausbruch aus dem Gefängnis Ezkaba folgte die blutige Rache der Franquisten. Viele Geflüchtete verschwanden spurlos, ihre Familien mussten mit der Ungewissheit leben, was aus ihren Vätern wurde. Eine 89-Jährige erlebte das späte Glück, ihren Vater “wiederzufinden“.

  • Folter gegen Basken

    folter01Rückblick in die 60er Jahre

    Das Surfen im Internet bringt mitunter erstaunliche Zufalls-Ergebnisse zu Tage. Insbesondere, wenn es sich um Publikationen aus Zeiten handelt, in denen noch niemand von Internet zu träumen wagte. Einer dieser Zufalls-Funde ist der hier dokumentierte Artikel, in dem Der Spiegel über Folter, Ausnahmezustand, ETA-Aktivitäten und Repression gegen Priester berichtet. In jenem Jahr 1969 hatte ETA den ersten tödlichen Anschlag begangen, gegen einen berüchtigten Folterer und Gestapo-Kollaborateur.

  • Francos immenses Vermögen

    erbe01
    Mit Mord und Enteignung reich geworden

    Eine folgenreiche Nachricht zum Jahresende: Carmen Franco, die alleinige Erbin des spanischen Diktators ist 91-jährig gestorben. Experten schätzen, dass sie ein Vermögen von bis zu 600 Milionen Euro hinterlässt. Wenig wahrscheinlich ist, dass der Diktator dieses Vermögen mit seinem Gehalt als General und Diktator zusammengespart hat. Von Plünderung ist die Rede, von systematischer Bereicherung an allen Enden. Die galizische Regierung will einen Palast zurück haben. Doch das ist nur der Anfang.

  • Franquismus gegen Frauen

    juana01
    Leben und Tod der Journalistin Juanita Mir

    Am 5. August 1937 wurde die Journalistin Juanita Mir von Francos Schergen erschossen, zusammen mit 14 anderen Verurteilten an der Friedhofsmauer von Derio. Die in Iruñea (Pamplona) geborene Juanita lehnte Gewalt und Krieg radikal ab, sie prangerte die Brutalität der Franquisten an und bezahlte ihre Worte mit dem Leben. Trotz dieses hohen Preises, den sie für die baskische und republikanische Seite bezahlt hatte, geriet sie in Vergessenheit – wie viele Frauen aus dem antifaschistischen Widerstand.

  • Franquismus in Navarra 1936

    camino01
    Das kämpferische Leben der María Camino

    Am 10. August 1936 wurde die republikanische Lehrerin Camino Oscoz Urriza ermordet. Der Grund: sie war Mitglied der kommunistischen Partei und der Gewerkschaft UGT. Außerdem war sie eine engagierte Lehrerin. Nach ihrer Festnahme am 31. Juli 1936 und 10 Tagen Gefängnis in Pamplona, wurde sie am 10. August aus dem Gefängnis geholt, ohne zu wissen, was auf sie wartete. Falangisten führten sie zu einem Auto mit laufendem Motor. Sie wurde beseitigt wie so viele andere ohne je vor Gericht gestanden zu haben.

  • Franquismus in Pamplona

    caidos01
    Faschistische Monumente werden abgewickelt

    Abriss oder Neubestimmung. Diese Frage wird in der Bevölkerung Iruñeas (span: Pamplona) seit Sommer 2016 eifrig diskutiert. Objekt der Auseinandersetzung ist ein gigantisches Monument, das Größte in Euskal Herria, das zur Ehrung der Gefallenen des Spanienkrieges errichtet wurde. Obwohl sein offizieller Name neutral formuliert ist, werden mit diesem Gebäude-Denkmal nur die Gefallenen auf Seiten der Franquisten geehrt. Die Basilika des Vatikans stand Modell beim Bau des Monuments in der Hauptstadt Navarras.

  • Franquismus und Baskenland

    txiki01Letzte Hinrichtungen unter Franco

    Das Jahr 2015 bringt für den spanischen Staat und seine Regionen einen wichtigen Jahrestag, der mit absoluter Sicherheit sehr unterschiedlich begangenen werden wird. Am 20.November sind es vierzig Jahre, dass der General, Putschist, Diktator und Verantwortliche für die Massenexekution von mehr als 100.000 Menschen an Altersschwäche gestorben ist. Während die einen an seine Gräueltaten erinnern, trauern viel zu viele auch 4 Jahrzehnte danach noch Franco und seiner autoritären Führung nach.

  • Franquismus-Aufarbeitung

    MV01
    Kampagne „Prozess gegen Martín Villa“

    Am 31. Januar 2019 haben verschiedene antifaschistische Kollektive den Beginn einer Kampagne bekannt gegeben. Deren Ziel ist es, den altfranquistischen Politiker Rodolfo Martín Villa wegen seiner Funktionen im Franquismus und danach vor Gericht zu stellen und der Straffreiheit des Regimes ein Ende zu bereiten. Bei den Gruppen handelt es sich um Ahaztuak, Egiari Zor, Goldatu, Sanfermines 78 Gogoan und Martxoak-3. Sie alle sind seit Jahren mit der Aufarbeitung franquistischer Verbrechen beschäftigt.

  • Franquisten gegen Frauen

    WLWW01
    Untersuchung von Verbrechen über Argentinien

    In Argentinien werden Verbrechen untersucht, die während der franquistischen Diktatur Spaniens gegen Frauen verübt wurden. Die argentinische Richterin Maria Servini hat eine Klage der Frauen-Organisation Women's Link Worldwide akzeptiert. Die hatte eine Untersuchung aller Verbrechen gegen Frauen gefordert, die während des Krieges von 1936 bis 1939 und der folgenden Franco-Diktatur verübt wurden – Verbrechen gegen Frauen, weil sie Frauen waren. Die Klage von WLWW bezieht sich auf sechs konkrete Fälle.

  • Franquistische Bereicherungen

    carmen01
    82 Jahre später keine Rückgabe in Sicht

    Carmen García wurde von einem Gericht in Navarra vorgeladen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Verklagt hatte sie der Bürgermeister von Yesa, Roberto Martínez. “Sie haben meinen Vater erschossen, haben uns Land weggenommen und jetzt wollen sie, dass ich den Mund halte”. Diese Aussage sollte sie nach dem Willen von Martinez zurücknehmen. Denn als Mittäter war der Name von Martinez‘ Großvater gefallen, unter Franco ebenfalls Bürgermeister und an der illegalen Enteignung von Gütern beteiligt.

  • Franquistische Vorherrschaft

    revolt01
    Im Baskenland gehen die Uhren anders

    RE:VOLT-Magazin war im September 2018 im Baskenland unterwegs. Wichtiger Bestandteil der Reise war, das Verhältnis von Gedenkarbeit zur aktuellen politischen Situation im Staat sowie zum Rechtsruck in Europa und weltweit zu analysieren und einzuordnen. Der Kulturverein „Baskale“ in Bilbao arbeitet zu den Themen Feminismus und Antifaschismus, innerhalb einer Bewegung, die sich „Memoria Historica“ (historische Erinnerung) nennt und den spanischen Faschismus (Franquismus) aufarbeiten will. Ein Interview.

  • Frauen im Franquismus

    mara01
    Sklavinnen der Kirche

    Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung. Mithilfe einer Webseite und der Publikation von persönlichen Erinnerungen kämpft die Gruppe „La Comuna“ (Die Kommune) gegen das Vergessen der franquistischen Repression und gegen die Straffreiheit der Täter jener Zeit, die sich über Jahrzehnte fortgesetzt hat. Mehr als 40 Jahre nachdem der Diktator und Massenmörder Franco im Bett und im Vollbesitz seiner Macht starb. Überlebende des Franquismus, die Repression erlitten hatten, haben „La Comuna“ gegründet.

  • Frauen im Krieg von 1936

    emeek01
    Emeek Emana - Sie haben nie darüber gesprochen

    Ein Projekt des Kulturvereins Intxorta 1937 beschäftigt sich mit dem Leben und Widerstand von Frauen während des Krieges von 1936 und der anschließenden 40-jährigen franquistischen Diktatur. Das Projekt beinhaltet Einzelinterviews der noch lebenden Frauen und eine Ausstellung ihrer Portraits. Gleichzeitig wird das Leben von mehr als sechzig Frauen dokumentiert, die den Krieg erlebten, aber auch Exil, Folter und vielfältige Repression. Die interviewten Frauen wurden zwischen 1913 und 1956 geboren.

  • Frauen im Spanienkrieg

    FSK01
    Im Krieg oft vergessen: Der Kampf der Frauen

    Vor 80 Jahren – am 31. März 1939 – endete der Krieg in Spanien. Beim Versuch der Republik und ihrer Unterstützer*innen, Francos Faschisten aufzuhalten, waren auch Frauen vorn dabei. Eine Frau war es, die den populärsten Schlachtruf des 20. Jahrhunderts erfand. Dennoch wurde die Rolle der Frauen – wie allgemein üblich in der Geschichte – weitgehend ignoriert oder verschwiegen. Im Baskenland hat sich das erst in den letzten Jahren verändert, durch Forschung, Publikationen und spezielle Ehrungen.

  • Gernika – Legion Condor

    doku01„Ein voller Erfolg der Nazis“

    2015 stellte der in Bilbao ansässige baskisch-deutsche Kulturverein Baskale einen Dokumentarfilm vor über die nazi-deutsche Beteiligung am Spanischen Krieg von 1936. „Legion Condor, Vergangenheit und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens“. Dem Film vorausgegangen war die Erstellung einer historischen Ausstellung über Geschichte und Einsatz der Legion Condor durch den Arbeitskreis Regionalgeschichte Neustadt, die von Baskale baskisch und spanisch übersetzt und im Baskenland mehrfach gezeigt wurde.

  • Gernika und die Deutschen

    gernika picasso1

    Legion Condor gegen Gernika

    Am 26. April 1937 zerstören deutsche und italienische Faschisten im ersten Flächen-Bombardement der Militärgeschichte die baskische Stadt Gernika. Die offizielle deutsche Seite hat bis heute Schwierigkeiten, daran zu erinnern. Einen positiven Beitrag zu dieser Erinnerung leistet dagegen eine Ausstellung über die Geschichte der militärischen Zusammenarbeit Deutschlands mit Spanien, ein Teil davon bezieht sich auf Gernika und die Bedeutung, die ihre Zerstörung für den 2.Weltkrieg hatte.

  • Historische Erinnerung (1)

    urduna01kzExhumierungen in Urduña

    Im gesamten spanischen Staat liegen noch mehr als 120.000 Leichen in Massengräbern, alle aus der Zeit des sogenannten Bürgerkriegs von 1936 bis 1939. Eine Kommission der Vereinten Nationen bezeichnet diese Toten als "Verschwundene" und hat die staatlichen Behörden wiederholt aufgefordert, sie zu suchen, zu bergen und zu versuchen, ihre Identität festzustellen. Die Kleinstadt Urduña in Bizkaia gibt seit zwei Jahren ein gutes Beispiel ab, wie Erinnerungarbeit funktionieren sollte.

  • Historisches Gedenken

    sagardia01Ein Verbrechen wird aufgeklärt

    Im blutigen Sommer von 1936 wurde in Navarra eine schwangere Frau mit sechs ihrer Kinder in die Felsspalte von Legarrea geworfen. Nicht aus politischen Gründen, dennoch ist nicht klar, wie es zu diesem brutalen Mord kam. Bisher war dieses Kapitel aus dem Spanischen Krieg im Dunkeln geblieben. Doch ohne Klärung lastet die Geschichte wie eine offene Wunde im Bewusstsein einer Familie und eines ganzen Dorfes. Nachforschungen und ein neues Buch beleuchten das Sagardía-Verbrechen.

EasyTagCloud v2.8

Für den Betrieb unserer Webseite benutzen wir Cookies. Wenn Sie unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies. Mehr Information