Kultur

Die Kategorie umfasst die Themenbereiche baskische Sprache Euskara, Literatur, Wissenschaft, Gastronomie, Sport, Tradition. Später kamen die Rubriken Gesellschaft und Wirtschaft hinzu.

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Baskische Fußballer auf Erfolgskurs

Deportivo Alavés ist kein Fußball-Club mit großer Tradition. Die meiste Zeit seiner Existenz verbrachte der Verein in den Divisionen zwei, drei und vier. Vier Mal gelang der Aufstieg in die erste Liga, zuletzt 1998 und 2016. Diese letzten beiden Höhepunkte der Vereins-Geschichte waren gekrönt von den bisher größten Club-Erfolgen: 2001 durch den Einzug ins UEFA-Cup-Finale gegen Liverpool und 2017 mit dem spanischen Pokal-Finale. Im bevorstehenden Endspiel wartet am 27. Mai der große FC Barcelona.

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Vierzig Jahre kulinarische Revolution

1976 wurde der Grundstein gelegt für die sogenannte Neue Baskische Küche, eine gastronomische Bewegung, die im Laufe der Jahre an Einfluss gewann und den Ausgangspunkt bildete für eine neue Art baskischer Gastronomie. Sie prägte eine Generation von Köchinnen, die bereits zu Legenden wurden, und machte Restaurants und Rezepte international berühmt. Nach wie vor stehen viele der Protagonisten von damals heute noch aktiv am Herd, mit derselben Energie wie vor vier Jahrzehnten und mit neuen Anregungen.

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Der blinde Weltmeister

„Sag nie, es sei nicht möglich“. Mit 46 Jahren hat Aitor Frantsesena aus Zarautz in San Diego, USA die Surf-Weltmeisterschaften für Personen mit körperlicher Einschränkung gewonnen. „Es klingt wie ein Märchen“ – oder – „der Wille kann Berge versetzen“ – oder – „mit entsprechender Begeisterung und Anstrengung ist fast alles erreichbar“ … das oder Ähnliches könnte sich Aitor Frantsesena gesagt haben, um sich zu motivieren und seinen physischen Möglichkeiten nicht von vornherein Grenzen zu setzen.

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Ein Blick in die Geschichte

Die baskische Küche steht genau wie alle anderen regionalen Gastronomie-Traditionen in Beziehung zum Nahrungskonsum und zur Lebensmittel-Produktion für diesen Konsum. Sie ist beeinflusst von geografischen Komponenten wie natürlichen Wasserscheiden: die Flüsse des Nordens fließen ins kantabrische Meer, die Flüsse des Südens ins Mittelmeer. Im langen Laufe der Geschichte war der Norden geprägt von traditioneller Landwirtschaft, ergänzt durch Jagd, im Süden gab es Weizen, Trauben und Olivenbäume.

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Hoffen auf den neuen Gemeinde-Verbund

Im Baskenland beherrschen viele Menschen die baskische Sprache, benutzen sie aber dennoch nicht. Dieses Phänomen wiederholt sich in allen sieben historischen Baskenland-Provinzen, nördlich und südlich der Pyrenäen. In den drei Provinzen von Iparralde, dem sog. französischen Baskenland ist die Situation umso dramatischer: nur 20% der 300.000 Einwohnerinnen beherrschen die baskische Sprache. Dazu genießt das Euskara (mit Ausnahme der Ikastola-Privatschulen) in dem Gebiet keinerlei legalen Status.

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Käse vom Feinsten in der Kulturhauptstadt

Das diesjährige International Cheese Festival fand vom 16. bis 18. November 2016 in der europäischen Kulturhauptstadt Donostia-San Sebastián statt. Dabei wurden 3.000 verschiedene Käsesorten aus 35 Ländern aller fünf Kontinente vorgestellt und bewertet. Es handelte sich um die 29. Ausgabe des internationalen Wettbewerbs World Cheese Awards WCA, bei dem die weltbesten Käsesorten prämiert werden. Dabei bestach die Käse-Tradition in der Schweiz, in Österreich, auch in den USA und vor allem in Spanien.

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Dilemma der Minderheiten-Sprachen

Auch wenn sie von Hunderttausenden – oder wie im Fall von Katalonien – von Millionen gesprochen werden, haben Sprachen wie Baskisch oder Katalanisch einen schweren Stand gegenüber den Weltsprachen Französisch und Spanisch, von denen sie dominiert werden. Migrations-Bewegungen werden deshalb zusätzlich unter sprachlichem Blickwinkel betrachtet. Wie im Baskenland (bzgl. des Euskara) sprechen in Katalonien mehr Personen Spanisch als Katalanisch, Grund zur Besorgnis und zur speziellen Sprachförderung.

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Nirgendwo und überall

Joseba Sarrionandia ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten baskischen Schriftsteller der Gegenwart. Seine regelmäßig publizierten Werke werden als literarisch herausragend bezeichnet und mit Preisen bedacht. Dennoch kannte bis November 2016 niemand sein Gesicht. Denn Sarrionandia hat eine typisch baskische Geschichte hinter sich: Literat, ETA-Mitglied, Folteropfer, Flüchtling, unbekanntes Exil. Nach 30 Jahren tritt er wieder auf, weil er künftig für die Universität Havanna arbeitet.

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