Aktuell

Die Kategorie beinhaltet Nachrichten über das Baskenland und Informationen für Besucher*innen der Webseite. Sie besteht aus sechs Abteilungen: Nachrichten, Kalender-Jahrestage, Newsletter-Anthologie, Ausflugs-Angebote, Kolumne, Audio-Video.

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VOX und Opus Dei in Navarra

In der spanischen Parteienlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren eine neue ultrarechte Partei breit gemacht, die dem Beispiel vieler anderer Ultra-Organisationen in Europa folgt. Spanien sei das letzte Land, in dem Neofaschisten in Parlamente einziehen, heißt es mitunter. Doch ganz so neu und unbekannt sind die Gesichter nicht. Viele von ihnen haben eine Vergangenheit in der postfranquistischen Volkspartei PP von Aznar, Rajoy und Casado. Die ist ihnen nun zu liberal und korrupt geworden.

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Im Schicksal vereinte Feinde

Am 21. Dezember 2018 jährt sich zum 40. Mal der Todestag von José Miguel Beñarán, Argala genannt. Ein Tag davor – am 20.12. – sind es 45 Jahre, dass Luis Carrero Blanco bei einem Attentat starb. Beide Schicksale sind eng miteinander verbunden, auch wenn ihre Biografien gegensätzlicher nicht sein könnten. Der Baske Beñaran war wichtiger Ideologe der im Franquismus gegründeten Untergrund-Organisation ETA. Der Spanier Carrero war Militär und Faschist. Argala war am Tod Carreros beteiligt – und umgekehrt.

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Neues Konzept antifaschistischer Bildung

Seit die spanische Rechte nicht mehr an der Regierung ist, wurde in der baskischen Region Navarra ernsthaft damit begonnen, die Vergangenheit von Krieg und Diktatur aufzuarbeiten. Eine Kommission wurde beauftragt, Erinnerungs-Orte aus der Zeit des Krieges von 1936 und danach zu definieren und sie in ein Bildungs-Programm einzubinden. Orte, an denen franquistische Verbrechen stattfanden. 80 Jahre nach Ende des Krieges kommt dieser Arbeit eine wichtige Funktion in der Aufarbeitung des Franquismus zu.

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Im Baskenland gehen die Uhren anders

RE:VOLT-Magazin war im September 2018 im Baskenland unterwegs. Wichtiger Bestandteil der Reise war, das Verhältnis von Gedenkarbeit zur aktuellen politischen Situation im Staat sowie zum Rechtsruck in Europa und weltweit zu analysieren und einzuordnen. Der Kulturverein „Baskale“ in Bilbao arbeitet zu den Themen Feminismus und Antifaschismus, innerhalb einer Bewegung, die sich „Memoria Historica“ (historische Erinnerung) nennt und den spanischen Faschismus (Franquismus) aufarbeiten will. Ein Interview.

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5. Konferenz am 22. Februar 2019

Am 22. Februar 2019 findet in Bilbao, im Stadtteil San Francisco erneut eine Rosa-Luxemburg-Konferenz statt. Diese fünfte Konferenz mit dem berühmten Namen hat das Thema „Faschismus – heute und hier“. Als Referent eingeladen ist der Journalist und Schriftsteller Hedoi Etxarte aus Pamplona (baskisch: Iruñea). Als Ko-Referentinnen sind Personen aus den Bereichen Gewerkschaft, Feminismus, LGBTI+ und Antifaschismus eingeladen, die aus der politischen Praxis sozialer Bewegungen berichten.

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Faschisten, Sozialisten und ein Anarchist

Quer über das 20. Jahrhundert verteilt war der 20. November Todestag einer ganzen Reihe von Politikern. Kurz nach dem Militärputsch von 1936 starb der Anarchist Durruti durch eine Kugel. Falange-Führer Primo de Rivera wurde von der Republik hingerichtet, der spanische Diktator Franco starb hingegen im Bett. Sicher nicht zufällig wurde am selben Novembertag 1984 der baskische Politiker Santi Brouard in seiner Arztpraxis erschossen. Den Abgeordneten Josu Muguruza ereilte 1989 dasselbe Schicksal.

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Medizin ist Männersache

An der Fakultät für Medizin und Krankenpflege der baskischen Universität wurde auf Antrag von Studierenden ein Gemälde abgenommen. Auf dem Bild war die Geschichte der baskischen Medizin bis Mitte der 1950er Jahre dargestellt, in Form der wichtigsten Vertreter des Sektors, einschließlich Anthropologen und anderen Wissenschaftlern. Die einzigen weiblichen Figuren, die auf dem Gemälde zu sehen sind: die Statue einer nackten Frau, zwei Nonnen und eine anonyme Frau mit Kind. Viele Studentinnen fanden die Darstellung sexistisch, diskriminierend, beleidigend.

efimerides1Die Jahrestage sind ein etwas willkürliches und sicherlich nicht vollständiges Panorama der baskischen Geschichte, teilweise auch der spanischen, denn viele spanische Ereignisse haben die baskische Geschichte maßgeblich beeinflusst. Bedeutende weltpolitische Ereignisse sind dem zur Orientierung gegenüber gestellt. Die Liste reflektiert Politikerinnen, Künstlerinnen, Forscherinnen, Sportlerinnen und Wissenschaftlerinnen, sowie politisch, kulturell und wirtschaftlich wichtige Vorgänge seit dem Mittelalter.

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