63 items tagged "ETA"

  • Fünf Jahre ohne ETA

    etaende1Strategiewechsel inbegriffen

    Gegründet wurde die ETA während der Franco-Diktatur, auch nach der sogenannten Demokratisierung Spaniens hielt sie an ihrem militanten Kampf fest. 2018 hat sie sich definitiv aufgelöst. Nachdem in der Organisation bereits seit Jahren über einen Strategiewechsel und ein Ende des bewaffneten Kampfes diskutiert worden war, hat der bewaffnete Arm der linken Unabhängigkeits-Bewegung im Mai 2018 seine endgültige Auflösung bekannt gegeben. Damit endete eine blutige und gleichzeitig vielschichtige Etappe.

  • GAL – spanischer Staatsterror

    pili01
    Der Polizeimord an Lasa und Zabala

    35 Jahre nach dem Verschwinden der mutmaßlichen ETA-Mitglieder Joxean Lasa und Joxi Zabala aus ihrem nordbaskischen Exil organisierte die Stiftung Euskal Memoria (Baskische Erinnerung) eine Veranstaltung mit Angehörigen der beiden Toten. Durch Zufall wurden Jahre später die Leichen gefunden. Fünf Verantwortliche wurden zu Haftstrafen verurteilt. Doch werden die Opferfamilien von staatlicher Seite nach wie vor nicht als Terrorismus-Opfer anerkannt. Die Veranstaltung endete mit Enthüllungen.

  • Gefangene ohne Rechte

    sare001Fortgesetzte Ausnahmejustiz

    Die zivilgesellschaftliche Initiative “SARE“ (Netz), die sich mit der Situation und den Rechten der baskischen politischen Gefangenen beschäftigt, hat eine Bilanz der Verhältnisse im Gefängnis gezogen. Nach einem Jahr mit einigen Fortschritten, in dem jedoch die juristische Blockade des Madrider Polit-Gerichts Audiencia Nacional weiter anhielt. Haftentlassungen auf Bewährung wurden abgelehnt, Freigangs-Genehmigungen ebenfalls. "Unter den derzeitigen Umständen gibt es keinerlei Recht-fertigung", so SARE.

  • Iparretarrak

    iparre1Baskischer Widerstand

    Am 26. Oktober 2025 jährt sich zum 25. Mal die letzte Aktion von Iparretarrak (IK, baskisch: die aus dem Norden). Danach verschwand die im französischen Baskenland aktive bewaffnete Organisation, es herrschte Stille. Nie gab es eine formelle Erklärung zum Ende ihrer Tätigkeit oder ihrer Auflösung. Allerdings trafen sich 2015 einige ehemalige Aktivisten und übergaben der Internationalen Kontakt-Gruppe GIC (eine Konflikt-Vermittlungs-Gruppe) ein Dossier über ihren politisch-militärischen Werdegang.

  • Josu Urrutikoetxea

    josut1Verfahren ohne Ende

    Die baskische Untergrund-Organisation ETA (Baskenland und Freiheit) ist Geschichte. Ihre Auflösung liegt acht Jahre zurück, ihre Selbst-Entwaffnung neun Jahre, ihre letzte bewaffnete Aktion siebzehn Jahre. Dennoch bleibt ETA Thema Nummer eins für die spanische Rechte und ihre Medien-Gefolgschaft. Jede minimale Verbesserung der Haftbedingungen der verbleibenden ETA-Gefangenen wird mit allergrößtem Argwohn verfolgt und regelmäßig öffentlich beklagt. Jetzt steht ein historischer Aktivist vor Gericht.

  • Josu Urrutikoetxea “Ternera“

    josu01
    Von ETA zu EH Bildu

    Josu Urrutikoetxea (1950, Ugao, Bizkaia) war den größten Teil seines Lebens in den politischen und militanten Strukturen der baskischen Linken aktiv. Er gilt als eines der ältesten ETA-Mitglieder. Bereits 1971, noch in der Franco-Diktatur, ging er in den Untergrund. Jahre später war er in der Organisation ein Befürworter einer Konfliktlösung über Verhandlungen. 2020 führte die Zeitung Gara ein Interview mit Urrutikoetxea. In Paris, wo er seit seiner vorläufigen Freilassung auf einen Prozess wartet.

  • Juicios políticos

    polpro1Contra la izquierda vasca

    En diciembre de 2025 se cumple el 55 aniversario del juicio de Burgos contra 16 activistas de ETA. Burgos fue uno de los últimos juicios franquistas que atrajo la atención internacional, al tiempo que el proceso se convirtió en un modelo de justicia política que la llamada democracia adoptó después de 1975. Los jueces fascistas convertidos en "democráticos" dictaron sentencia según las viejas reglas: contra periódicos censurados, la solidaridad de los presos, organizaciones juveniles, Udalbiltza, Batasuna.

  • Massaker in Madrid 2004

    atoch1ETA oder Islamisten

    Das Bomben-Massaker am 11. März 2004 gegen die Vorstadtzüge in Madrid-Atocha hatte verheerende Folgen. Ein politisches Erdbeben löste im direkten Anschluss die PP von Regierungschef Aznar aus, als sie die baskische Organisation ETA für die Serien-Explosionen von zehn Sprengsätzen in vier Zügen verantwortlich machte. Obwohl es Hinweise auf islamistische Attentäter gab, beschuldigte Aznar die Basken. Der die Lüge prallte zurück, ihre Folge war eine soziale Revolte und die Niederlage der PP bei den Wahlen.

  • Nach Kuba deportiert

    depork140 Jahre auf der Insel

    “Dass ich mal in Kuba landen würde, gehörte nicht zu meinen Kindheitsträumen“. Der Baske Josu Abrisketa schloss sich in den 1960er Jahren der baskischen Untergrund-Organisation ETA an. Abrisketa organisierte Banküberfälle, einen spektakulären Gefängnisausbruch. Danach wurde er verhaftet, in dem nicht weniger spektakulären Burgos-Prozess verurteilt und später nach Kuba deportiert. Nach vierzig Jahren auf der Karibikinsel lockt jetzt die alte Heimat. Ein Bericht von Raul Zelik aus Havanna, Kuba.

  • Naparra

    naparra1a45 años de búsqueda

    Se han cumplido 45 años, desde que el 11 de junio de 1980 desapareciera en Euskal Herria Norte José Miguel Etxeberria, más conocido por su apodo “Naparra”. Era activista de Comandos Autónomos Anticapitalistas. Se supone que Naparra fue víctima de la guerra sucia.Desde entonces, la familia ha efectuado docenas de intentos para aclarar el destino de Naparra, recuperar el cuerpo y —a través del duelo— cerrar un capítulo atroz de sus vidas. Sin embargo, no ha sido posible y la herida duele todavía.

  • Nazifreund und Folterer

    manz1Das erste ETA-Attentat

    Melitón Manzanas González (9. Juni 1909 / 2. August 1968) war spanischer Polizist während der Diktatur Francisco Francos, ein Kollaborateur der Gestapo während des Zweiten Weltkriegs und Leiter der franquistischen Polizei “Politisch-Soziale Brigade“ von Gipuzkoa. In dieser Funktion folterte er zahlreiche Regimegegner und wurde zum Feindbild Nummer eins in der Bevölkerung. Er wurde von Euskadi Ta Askatasuna (ETA) getötet, der erste geplante tödliche Anschlag der baskischen Untergrund-Organisation.

  • Neue baskische Geschichte

    geschichte01Vom Krieg 1936 bis zum Ende von ETA

    „Euskal Herria: Nationaler Befreiungskampf um Sozialismus“ – so der Titel eines Artikels in „Unsere Zeitung“ (1), die in einer Zusammenfassung die neuere baskische Geschichte erklärt. „Euskal Herria (dt. Baskenland) liegt an der Atlantikküste in der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich. In Spanien umfasst es die drei Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland sowie die Provinz Navarra und in Frankreich das nördliche Baskenland im Westen des Départements Pyrénées-Atlantiques“.

  • Opfer oder Terroristen

    gogor1Interpretation von Todesurteilen

    Nach dem Ende von ETA wird im Baskenland (und im spanischen Staat) Geschichte geschrieben: in Chronologien, in Schulbüchern, für die Ewigkeit. Dabei stehen sich die Darstellungen und Interpretationen diametral gegenüber. 60 Jahre “Terrorismus” oder antifranquistischer Widerstand. Gedankenwechsel inbegriffen: wer 1973 ETAs Tyrannenmord an Carrero Blanco bejubelt hat, wechselt heute lieber das Thema. Die letzten Franco-Hinrichtungen sind formal als Anti-Franquismus anerkannt, einige wollen das ändern.

  • Otegi in Berlin

    otegiRL01
    Prozess ohne Partner

    2011 erklärte die baskische ETA das Ende ihres bewaffneten Kampfes. Die politischen Organisationen der baskischen Unabhängigkeits-Bewegung setzen auf Friedensverhandlungen mit dem spanischen und dem französischen Staat. Diese aber verweigern sich. Nach jahrelanger Haft aufgrund fragwürdiger politischer Prozesse kann der baskische Politiker Arnaldo Otegi 2017 zum ersten Mal an der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin teilnehmen. Um dem Publikum die Motivation der baskischen Linken zu erklären.

  • PNV und ETA

    arto1Widerstand gegen Franco

    Völlig unhistorisch wird die 60-jährige Aktivität der Untergrund-Organisation ETA heutzutage von der bürgerlichen Presse und rechten Politikern umfassend als “Terrorismus“ bezeichnet, ohne in Betracht zu ziehen, dass die Gruppe aus einer bürgerlichen Partei entstand, zu einer Zeit, als im spanischen Staat keinerlei demokratischen Rechte existierten: im Franquismus. Vor allem die Baskisch Nationalistische Partei PNV steht in engem Zusammenhang mit der ETA-Gründung. Eine unangenehme Angelegenheit.

  • Presos políticos en 2026

    pripol1Sin final a la vista

    Todavía hay 125 presos políticos en Euskal Herria. Aunque, tras décadas de dispersión por todo el Estado, ahora todos se encuentran en el País Vasco y Nafarroa, Madrid sigue bloqueando su reinserción social. Recordemos que en 2011 ETA anunció un alto el fuego definitivo, en 2016 la organización entregó las armas y en 2018 se disolvió oficialmente. Pero esto no es suficiente para la justicia española y las asociaciones de víctimas, que siguen insistiendo en su justicia vengativa y en un trato excepcional.

  • Tag der Gefallenen

    guegun1Erinnerung an die Kämpfer*innen

    Die letzten fünf Hinrichtungen des Franquismus liegen 47 Jahre zurück. September 1975: Innerhalb weniger Stunden werden die ETA-Aktivisten Ángel Otaegi und Jon Paredes "Txiki", sowie die FRAP-Mitglieder José Humberto Baena, Ramón García Sanz und José Luis Sánchez Bravo in Barcelona von Erschießungs-Kommandos getötet. September 2022: “Txikis“ Bruder Diego Paredes beklagt die fehlende Bereitschaft, die damals für solcherart Menschenrechts-Verletzungen verantwortlichen Franquisten zu verfolgen. Bis heute.

  • Txabi Etxebarrieta 1968

    etxeb01Hinrichtung durch die Guardia Civil

    Das ETA-Mitglied Txabi Etxebarrieta wurde am 7. Juni 1968 bei Tolosa (Gipuzkoa) bei einem Schusswechsel mit der Guardia Civil tödlich verletzt. Immer schon wurde in seiner Familie vermutet, dass der "Nahkampf", wie sein Tod offiziell dargestellt wurde, kein solcher war. 54 Jahre nach den Ereignissen konnte von einem Anwalt endlich der amtliche Autopsie-Bericht eingesehen werden. Darin steht, dass er zweimal auf Etxebarrieta geschossen wurde, das zweite Mal von hinten, aus kürzester Entfernung.

  • Txiki eta Otaegi

    txiot150 urte (1975-09-27)

    Irailak 27 zituen, frankismoak hamaika bala besterik ez. Duela mende erdi frankismo gotorrenak bere aurkako ahotsak isilarazi nahi izan zituen ETAko eta FRAPeko bost militante hiltzen. 1975a zen, eta irailak 27 zituen. Baina alderantzizkoa lortu zuen, eta zenbaitek nahi luketenaren kontrara, askatasunaren aldeko borrokalari gisa iritsi dira guganaino. Xosé Humberto Baena Alonso, José Luis Sánchez Bravo, Ramón García Sanz, Angel Otaegi Etxeberria eta Jon Paredes Manot, Txiki. Hau da haien historia.

  • Txiki, Otaegi - 45 Jahre

    txik01
    Francos letzte Hinrichtungen 1975

    Die Basken Angel Otaegi und Jon Paredes “Txiki“ wurden zusammen mit drei weiteren politischen Aktivisten am 27. September 1975 – vor genau 45 Jahren, an verschiedenen Orten des Spanischen Staates hingerichtet, nachdem sie mit unterschiedlichen Vorwürfen konfrontiert zum Tode verurteilt wurden. Diese letzten Hinrichtungen der Franco-Diktatur riefen weltweit Empörung und Reaktionen hervor, vom Vatikan bis hin zu westlichen Regierungen. Im Baskenland und Spanien kam es zu Streiks und Protesten.

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