Die Kategorie beinhaltet folgende sieben Bereiche: 1. allgemeine Geschichte Baskenland-Navarra; 2. Krieg, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Politische Normalisierung seit 2011; 5. Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland; 7. Geschichten aller Art.
Eine baskische Biografie
Er war Uni-Dozent und galt als Aktivist für tausend Anliegen – am 30. März 2026 ist Ramón Zallo Elgezabal, Professor an der baskischen Universität EHU im Alter von 77 Jahren verstorben, nach einem vielseitigen und produktiven Werdegang sowohl in der akademischen Welt als auch im Bereich des politischen und sozialen Engagements. Dies gab die Ökologie-Plattform Guggenheim Urdaibai Stop bekannt, mit der der in Gernika geborene Zallo in den letzten Jahren intensiv zusammengearbeitet hatte.
Huellas nazis del 1936
Cuando se habla de la Legión Cóndor en la Guerra Española, la mayoría piensa inmediatamente en el devastador bombardeo de Gernika, en Bizkaia. Es mucho menos conocido que en Durango también murieron cientos de personas en un ataque. Y todavía menos se conoce la historia de Nafarroa (Navarra). Dos autores han recopilado en un libro las pocas huellas que dejó la Legión Cóndor en este territorio: “La Legión Cóndor en Navarra: la guerra en el aire 1936-1939”, publicado por el Gobierno de Navarra.
Antifaschistische Erinnerung
So lange die Geschichte des Spanienkrieges und der 40-jährigen Diktatur nicht vollständig aufgearbeitet ist, wird weiter die Notwendigkeit bestehen, mit allen Kräften zu bestehen auf der Historischen Erinnerung oder Memoria Historica – so wird die antifaschistische Erinnerung im Baskenland und im spanischen Staat genannt. In Euskal Herria wird viel getan in dieser Hinsicht, in den meisten Gegenden Spaniens fast nichts. Weil es daran kein Interesse gibt. Weil die alten Franco-Kader um ihren Ruf fürchten.
Abseits des Kriegsgeschehens
Wenn von der Legion Condor im Spanienkrieg die rede ist, denken die meisten sofort an die verheerende Bombardierung von Gernika in Bizkaia. Dass in Durango ebenfalls Hunderte einem Angriff zum Opfer fielen, ist weit weniger bekannt. Geschweige denn die Geschichte der Nachbar-Region Nafarroa (Navarra). Die wenigen Spuren der Legion Condor in diesem Territorium haben zwei Autoren in einem Buch zusammengefasst: “Die Legion Condor in Navarra: Der Krieg in der Luft 1936-1939“, publiziert von der Regierung Navarra.
Lager für Republikaner und Nazis
Konzentrationslager wurden nicht von den Nazis erfunden. Dort, wo die Franquisten siegreich waren, richteten sie ab 1936 Lager dieser Art ein. Im Baskenland: Deustu und Urduña. Das Lager von Miranda, das zu Kriegsbeginn eingerichtet wurde, war am längsten in Betrieb. Seine Geschichte ist einzigartig. Anfangs Internierungslager für republikanische Gefangene, am Ende. Gefängnis für französische Nazis und Faschisten, die vor den Alliierten flohen. Von 1937 bis 1947 wurden hier mehr als 70.000 interniert.
Sin final a la vista
Todavía hay 125 presos políticos en Euskal Herria. Aunque, tras décadas de dispersión por todo el Estado, ahora todos se encuentran en el País Vasco y Nafarroa, Madrid sigue bloqueando su reinserción social. Recordemos que en 2011 ETA anunció un alto el fuego definitivo, en 2016 la organización entregó las armas y en 2018 se disolvió oficialmente. Pero esto no es suficiente para la justicia española y las asociaciones de víctimas, que siguen insistiendo en su justicia vengativa y en un trato excepcional.
Campo de rojos y nazis
Los campos de concentración no fueron inventados por los nazis. Allí donde los franquistas salieron victoriosos, a partir de 1936 establecieron campos de este tipo. En el País Vasco: Deustu y Urduña. El campo de Miranda de Ebro, creado al inicio de la Guerra, fue el que más tiempo permaneció activo. Su historia es única. Empezó siendo un lugar de internamiento de prisioneros republicanos. En sus últimos días sirvió para encerrar a nazis y fascistas franceses que huían de los aliados. Entre 1937 y 1947, pasaron más de 60.000 personas.
Licht am Ende des Tunnels
Viel hat sich verändert in Euskal Herria, seit die Untergrund-Organisation ETA am 20. Oktober 2011 ihren definitiven Gewaltverzicht erklärte. Obwohl sie 2016 die Waffen abgab, 2018 ihre Auflösung bekannt gab und eine internationale Kommission jeweils die Ernsthaftigkeit dieser Schritte bestätigte, ließ die spanische Justiz nichts unversucht, die Strafen der politischen Gefangenen zu verlängern und die einseitige Deeskalation zu sabotieren.