Die Kategorie beinhaltet folgende sieben Bereiche: 1. allgemeine Geschichte Baskenland-Navarra; 2. Krieg, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Politische Normalisierung seit 2011; 5. Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland; 7. Geschichten aller Art.
La Pantera más negra
A sus 78 años, falleció en Cuba la revolucionaria Assata Shakur, la mujer más buscada de Estados Unidos. Assata Shakur, nacida como JoAnne Deborah Byron (NY, 16/07/1947), fue una activista afro-americana, formaba parte del Partido Pantera Negra y era veterana del Ejército Negro de Liberación (Black Liberation Army). Después de ser detenida y gravemente herida en 1973 pasó cuatro años encarcelada en diferentes prisiones. En 1979, con ayuda externa, protagonizó una fuga que le llevó a vivir en Cuba.
Interpretation von Todesurteilen
Nach dem Ende von ETA wird im Baskenland (und im spanischen Staat) Geschichte geschrieben: in Chronologien, in Schulbüchern, für die Ewigkeit. Dabei stehen sich die Darstellungen und Interpretationen diametral gegenüber. 60 Jahre “Terrorismus” oder antifranquistischer Widerstand. Gedankenwechsel inbegriffen: wer 1973 ETAs Tyrannenmord an Carrero Blanco bejubelt hat, wechselt heute lieber das Thema. Die letzten Franco-Hinrichtungen sind formal als Anti-Franquismus anerkannt, einige wollen das ändern.
50 urte (1975-09-27)
Irailak 27 zituen, frankismoak hamaika bala besterik ez. Duela mende erdi frankismo gotorrenak bere aurkako ahotsak isilarazi nahi izan zituen ETAko eta FRAPeko bost militante hiltzen. 1975a zen, eta irailak 27 zituen. Baina alderantzizkoa lortu zuen, eta zenbaitek nahi luketenaren kontrara, askatasunaren aldeko borrokalari gisa iritsi dira guganaino. Xosé Humberto Baena Alonso, José Luis Sánchez Bravo, Ramón García Sanz, Angel Otaegi Etxeberria eta Jon Paredes Manot, Txiki. Hau da haien historia.
Die endlose Reise
Mehr als hundert Flüchtlinge aus Mali und anderen Ländern südlich der Sahara sind erst auf spanischem festland und jetzt im Baskenland angekommen. Ein Teil lebte in Donostia, mehr schlecht als recht, auf der Straße und wurde nun in Oñati willkommen geheißen. Ein anderer Teil, etwa fünfzig Migranten, kam in die baskische Hauptstadt Vitoria-Gasteiz als vorübergehendem (oder endgültigem) Zufluchtsort. Mit Essen versorgt werden sie, wie eine andere Gruppe vor 10 Jahren in Bilbo, von Freiwilligen.
Andauernde Spuren
“Viele Leute verstehen nicht, dass der Franquismus ein Völkermord war, der unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.“ – Mónica Puertas leitet ein Projekt, das damalige Exilanten aus dem spanischen Staat mit symbolträchtigen Orten in Buenos Aires verbindet. Sie äußert sich überrascht darüber, dass weite Teile der baskischen Bevölkerung die typischen Merkmale des “Völkermords“ während der Franco-Diktatur nicht kennen, wie beispielsweise die “Übertragung der Schuld auf die Opfer selbst“.
Handel, Schätze, Waffen, Entern
Im Laufe der Geschichte waren die Meere Schauplatz vieler Kriege, in denen die Korsaren, Seefahrer mit königlicher Lizenz zum Angriff auf feindliche Schiffe, eine entscheidende Rolle bei der Ausübung der Seemacht spielten. In ihrem Buch ”Geschichte spanischer Korsaren” (2025) würdigt die Archäologin und Historikerin Vera Moya Sordo die Bedeutung spanischer Korsaren. Ein Blick auf das Namensverzeichnis des Buches offenbart eine auffällige Präsenz baskischer Namen in dieser Geschichte. Kein Zufall.
ETA / Franquismus 1970
Der Burgos- oder “Basken“-Prozess von Dezember 1970 stellt in vielfacher Hinsicht eine Zäsur in der Geschichte des Franco-Regimes dar. In der nord-kastilischen Stadt Burgos mussten sich sechzehn Angeklagte vor einem Militärgericht verantworten, darunter drei Frauen und zwei Priester, für eine Reihe von Delikten, die im spanischen Strafgesetzbuch unter den Straftatbestand “Banditentum und Terrorismus“ fielen sowie für die Ermordung des Kommissars der politischen Polizei, Melitón Manzanas González.
100 Jahre Frantz Fanon
Am 20. Juli wäre der Philosoph und Rassismus-Theoretiker Frantz Fanon hundert Jahre alt geworden. Interview mit dem Fanon-Biografen und Philosophie-Dozenten Peter Hudis (Oakton, USA). Die Tageszeitung Neues Deutschland ist Mitorganisatorin eines internationalen Symposiums über den schwarzen Philosophen und Antikolonialismus-Theoretiker Frantz Fanon, der 1925 auf der Karibikinsel Martinique geboren wurde und sich 1956 der algerischen Befreiungs-Bewegung FLN anschloss (Front de Libération Nationale).