72 items tagged "Bizkaia"

  • Guggenheim: Aufruhr-Kunst

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    Paris: Fin de siècle – Jahrhundertende

    Den politischen und kreativen Aufruhr Ende des 19. Jhs. zeigt aktuell in einer Ausstellung das Guggenheim-Museum Bilbao. Jene unruhige Zeit schlug sich künstlerisch nieder in avantgardistischen Bewegungen der Malerei. Die Künstler verorteten sich politisch links oder rechts und entwickelten den Neoimpressionismus, den Symbolismus und die Nabi-Tendenz. Die Ausstellung besteht aus 125 Werken, von denen viele zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt werden, weil sie zu privaten Sammlungen gehören.

  • Guggenheim: Bill Viola

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    Video-Kunst und Film-Installationen

    Der US-amerikanische Video- und Installationskünstler Bill Viola gilt als einer der bedeutendsten Kreativen seiner Branche. Bereits in den 1970er Jahren begann er mit Video zu experimentieren. Sein Werk ist geprägt von Mystizismus, Poesie und Philosophie. Video war für ihn das Medium, sich mit der menschlichen Existenz zu befassen, mit der Entstehung und dem Tod, mit Veränderungsprozessen, Verwandlungen und Wiedergeburt. Seine religiöse Überzeugung als Buddhist ist beim Betrachten seiner Werke präsent.

  • Herbstausflüge Baskenland

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    Zehn Exkursionen zwischen Bergen und Meer

    Der Herbst ändert Temperatur und Farben der eindrucksvollsten Landschaften des Baskenlandes. Die Abwesenheit der sommerlichen Hitze und der winterlichen Kälte schafft ideale Bedingungen für Ausflüge in die Natur. Insbesondere in die Berge, die im Baskenland in ausreichender Zahl und gut erreichbar vorhanden sind. Dabei schließen Berge die Meernähe nicht aus, wie zumindest zwei Beispiele aus Bizkaia und Gipuzkoa zeigen. Buchen, Steineichen und geologische Vielfalt prägen die Wanderkulisse.

  • Itxina, Höhlen und Mystik

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    Wo die Legendenfrau Mari lebt

    Die baskische Legendenfrau Mari hat viele Behausungen. Fast in jedem baskischen Bergmassiv wird ihr eine Niederlassung nachgesagt. Nicht zuletzt im Naturpark Gorbeia (spanisch: Gorbea). Dort sind Naturgeheimnisse zu entdecken wie das Itxina-Massiv - eine der eindrucksvollsten Landschaften des Baskenlandes. Das auf 1100 Meter Höhe liegende karstige Gebiet ist mit Buchen bewachsen und weist eine Unmenge Gruben, Höhlen und Dolinen auf. Mythen und Legenden ranken sich um Mari und ihren Lebensraum.

  • Klimakatastrophe in Bizkaia

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    Urdaibai vom Verschwinden bedroht

    Der Klimawandel bedroht auch die baskische Küste. Der steigende Meeresspiegel wird Überschwemmungen verursachen, Sandbänke reduzieren und Feuchtgebiete verschwinden lassen. Wenn keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden. Auf zwei gefährdete Gebiete in Bizkaia wird besonders hingewiesen: das Sumpfgebiet von Urdaibai, das die Hälfte seiner Fläche verlieren kann, und das Verschwinden eines großen Teils des Sandgebiets von Bakio. Dazu die Gefahr von Überschwemmungen in zahlreichen städtischen Zentren.

  • Lea-Artibai zu Fuß

    lekei wa01Wanderempfehlungen Lekeitio

    Der Küsten- und Fischer-Ort Lekeitio ist nicht nur für seinen netten Hafen, seine Altstadt, die Strände und die malerische Insel reizvoll. Neben diversen Besichtigungen, die den Besuch Lekeitios bereichern, gibt es auch eine Reihe von Wandermöglichkeiten, die alle direkt im Ort ihre Ausgangspunkte haben und nicht schwierig zu begehen sind. Wer sich also ein Gegengewicht zur attraktiven Gastronomie schaffen will, kann sich beim Wandern an Ausblicken aufs Meer oder ins Hinterland erfreuen.

  • Lebensmittel Null-Kilometer

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    Regionale Produktion, lokaler Konsum

    Das Null-Kilometer-Konzept ist im Baskenland angekommen. Es basiert auf konsumnaher Produktion, sowie den Kriterien von hoher Qualität, garantiert guten Lebensmitteln, dem Respekt gegenüber der Umwelt, der Entwicklung einer lokalen Landwirtschaft und einer gesunden Ernährung. Das zusammen hat den Ausschlag gegeben, dass sich der baskische Lebensmittel-Markt mehr und mehr für die Produkte aus der regionalen Nachbarschaft begeistert. So kann auch die CO2-Emission durch Transport verringert werden.

  • Lemoa, Krieg im Baskenland

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    Entscheidende Schlachten am Lemoatx-Berg

    Auch 80 Jahre nach Ende des Spanienkriegs gibt es noch viele dunkle Stellen in der Geschichte, die einer Aufklärung bedürfen. Das beginnt bei der Aushebung von bislang unberührten Massengräbern, in denen von den Faschisten erschossene republikanische Soldaten oder Zivilisten liegen, es geht über die Rekonstruktion der Verteidigung im Baskenland und der stattgefundenen Gefechte und endet bei der Rettung der Bunkeranlagen und Schützengräben, die nach und nach von der Natur überwachsen werden.

  • Lungenheilort Gorliz

    gorliz1Tuberkulose in Bilbao vor 100 Jahren

    Die Arbeiterklasse im 50 Jahre zuvor industrialisierten Bizkaia lebte um Anfang des 19. Jhs. in übelsten Verhältnissen. Lange Arbeitszeiten, schlechter Lohn, Unfallgefahr, schlechte Unterkünfte und miserable Hygiene waren die Bedingungen, die das Leben prägten. Die Lebenserwartung dieser Menschen war gering, ihre Gesundheit war schwer angeschlagen, insbesondere bei Kindern. Regierung und Ärzte mit sozialer Ader steuerten dem entgegen – es war die Geburtsstunde des Lungenheil-Sanatoriums in Gorliz.

  • Naturpark Gorbeia

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    Wandern durch das Bergmassiv

    Der Gorbeia-Naturpark liegt zwischen den baskischen Provinzen Bizkaia und Araba. Er erstreckt sich über 20.000 Hektar und ist damit der größte Naturpark der gesamten Region Baskenland. 70% seiner Fläche sind von Buchen-, Eichen- und Kiefernwäldern bedeckt. Unzählige Hütten und Koppeln säumen die Wiesen und spiegeln die bis heute bedeutende Hirten-Tradition wider. Das ausladende Bergmassiv wird von einem Gipfel gleichen Namens gekrönt. Der Gorbeia ist mit 1.481 Metern der höchste Berg in Bizkaia.

  • Nazis in Durango

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    Legion Condor war doch beteiligt

    Am 31. März 1937 wurde die bizkainische Kleinstadt Durango während des Spanienkrieges bei einem Fliegerangriff bombardiert, es kam zu mehr als 300 Toten. Bis heute waren Historiker*innen davon ausgegangen, dass diese Bombardierung von der italienischen Luftwaffe „Aviazione Legionaria Italiana“ ausgeführt wurde, die Franco von Mussolini zur Hilfe geschickt worden war. Neue Nachforschungen haben ergeben, dass auch die Nazis mit ihrer Legion Condor an dieser Bombardierung direkt beteiligt waren.

  • Pello Irazu Guggenheim

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    Verfremdete Alltagswelten

    Dass ein baskischer Künstler im Guggenheim von Bilbao ausstellt, ist eine besondere Nachricht. Denn baskische Kreative sind nicht gerade gefragt in der Kunsthalle, die eher auf Kitsch und Globalisierung setzt (Koons, Motorräder und Stiftungs-Bestände). Mit Pello Irazu macht das Vorzeigestück aus Bilbao dem Museum der Schönen Künste Konkurrenz, das ansonsten für baskische Kreativität zuständig ist. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr setzt das Titan-Museum weniger auf Spektakel als auf Kunst selbst.

  • Periko Solabarria

    periko01Befreiungstheologie auf Baskisch

    Das Baskenland hat den Tod einer geliebten und verehrten Person zu beklagen. Am 24.Juni 2015 starb der abertzale Arbeiterpriester Periko Solabarria. Sein politisches Engagement geht bis in die Zeit des franquistischen Regimes zurück. Auch als Parlamentarier blieb er seinen sozialistischen Ideen und Idealen treu. Bis kurz vor seinem Tod erfuhr Periko Solabarria Repression und Gefängnis, vor allem aber großen Respekt von Unterdrückten und sozialen Bewegungen, für die er sich stark machte.

  • Reisebuch Baskenland

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    Bilbao-Bizkaia, der alternative Blick

    Der baskisch-deutsche Kulturverein BASKALE hat im Juli 2018 ein digitales Reisebuch vorgestellt. „REISEBUCH BILBAO-BIZKAIA“ ist der Titel, aus dem hervorgeht, welche Orte beschrieben werden. Bei der neuen Publikation handelt es sich um Reiseliteratur, die „nicht den gängigen Klischees von unkritischen Hochglanz-Beschreibungen folgt“, so der deutschsprachige Informationsblog BASKINFO, der ein Interview mit einer Mitarbeiterin aus dem BASKALE-Team führte, das in 3-jähriger Arbeit das Reisebuch erstellte.

  • Reisebuch Bilbao-Bizkaia

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    Alternatives Reisebuch Bilbao-Bizkaia

    Der baskisch-deutsche Kulturverein BASKALE hat im Juli 2018 ein digitales Reisebuch vorgestellt. „REISEBUCH BILBAO-BIZKAIA“ ist der Titel, aus dem hervorgeht, welche Orte beschrieben werden. Bei der neuen Publikation handelt es sich um Reiseliteratur, die „nicht den gängigen Klischees von unkritischen Hochglanz-Beschreibungen folgt“, so der deutschsprachige Informationsblog BASKINFO, der ein Interview mit einer Mitarbeiterin aus dem BASKALE-Team führte, das in 3-jähriger Arbeit das Reisebuch erstellte.

  • Reisebuch Bilbao-Bizkaia

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    Alternative Reiseliteratur Baskenland

    Wer bei Internet-Suchmaschinen die Stichworte „Reiseführer oder Reisebuch Baskenland“ eingibt, erhält nicht gerade viele Ergebnisse. Häufig wird das Baskenland in der Reiseliteratur unter „Spanische Nordküste“ subsummiert, obwohl baskische Geschichte, Kultur und Sprache schon lange eine eigene Behandlung verdienen. Eine Publikation des Kulturvereins BASKALE aus Bilbao bemüht sich seit vergangenem Sommer, diese Lücke zu füllen. „Reisebuch Bilbao-Bizkaia“ ist der Titel der digitalen Veröffentlichung.

  • Reisen ohne Hürden

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    Santurtzi setzt auf Zugänglichkeit

    Die Gemeindeverwaltung Santurtzi, Hafenstadt vor Bilbao, setzt auf Reisen ohne Hindernisse. Die Industrie- und Fischerei-Geschichte der Stadt ist in den vergangenen Jahren zu einer kleinen Attraktion für Reisende geworden, die einige Tausende an die Nervión-Mündung geführt hat. Immerhin hat Santurtzi den einzigen Fischereihafen des Landkreises Groß-Bilbao. Nun setzt Santurtzi auf Zugänglichkeit für Personen, die an vielen Orten Probleme haben, die üblichen Gastronomie- und Tourismus-Angebote zu nutzen.

  • Rosa-Luxemburg-Konferenz

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    Rosa in Bilbao – nicht nur in Berlin

    Nach 2015 und 2016 ist für den 20.Januar 2017 die dritte Rosa-Luxemburg-Konferenz in Bilbao (Bilbo) geplant. Ins Leben gerufen wurde die überparteiliche Konferenz vom baskisch-deutschen Kulturverein Baskale und von einer Gruppe von Personen aus der baskischen Linken, die sich zum Zweck der Konferenz zusammengefunden hatten. Ziel der Konferenzen war und ist die Diskussion aktueller Themen aus den Bereichen Feminismus, Sozialismus und Unabhängigkeit – Themen für emanzipatorische Bewegungen.

  • Santimamiñe-Höhle

    santi01Prachtstück der baskischen Höhlenmalerei

    Die Malereien und Gravuren in der Santimamiñe-Höhle von Busturialdea werfen ein Licht auf die Lebensform der baskischen Bewohnerinnen in der Zeit vor 14.500 und 12.000 Jahren, für die Rekonstruktion der baskischen Geschichte sind sie besonders wertvoll. Seit 2008 ist Santimamiñe Welt-Kultur-Erbe. Entdeckt wurde sie von Kindern zufällig im Jahr 1916, also vor genau 100 Jahren. Zum Santimamiñe-Geburtstag werden von den Behörden wissenschaftliche Konferenzen und Höhlenbesuche der speziellen Art organisiert.

  • Skulpturenpark Arboleda

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    Eisenspuren in La Arboleda

    Erzminen gibt es in La Arboleda bereits seit der Zeit der Römer. In der Zeit der Industriellen Revolution im Baskenland wurden die Minen zum ersten Mal massiv ausgebeutet, die aus allen Teilen des Staates eingewanderten Arbeiterfamilien lebten in unvorstellbarer Armut. In den 70er Jahren war der Erzabbau vorbei. Seither wächst Gras auf den übrigenFelsen, die offenen Gruben füllen sich mit Wasser. Dazwischen siedelt sich Kunst an, Skulpturen baskischer Künstler/innen.

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